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48 Hours for Culture in Wellington

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Wellington Waterfront

“You can’t beat Wellington on a good day.” So true and it’s definitely my favorite town in NZ. We had two sunny days in the capital and spent most of the time on the waterfront and at Mount Victoria. On top of the outdoor activities we checked out the new fantastic temporary exhibition by Candice Breitz and Jono Rotman at the Art Gallery and decided to buy tickets for Singin’ in the Rain. While the exhibition, totally unexpected, surprised me and moved me to tears at one point, I was a little bit disappointed by the musical show, but that is, what ART is all about. You give it a chance and you don’t know what you get. Besides the St. James theater is beautiful inside and we also enjoyed an hour of vibrant live Blues music at the bar Hotel Bristol later on that night. It was a short affair, but intense. See you again Wellington!

„An einem guten Tag kann man Wellington nicht überbieten.“ Wellington ist definitiv meine Lieblingsstadt in NZ. Wir haben die zwei sonnigen Tage an der Waterfront und auf dem Berg Victoria verbracht. Darüber hinaus haben wir uns noch den Kulturschock verpasst und waren in der Art Gallery, im Theater und in der Kneipe mit Livemusik. Die fantastische aktuelle und temporäre Ausstellung in der Art Gallery hat mich sehr bewegt, während ich vom Musical Singin‘ in the Rain etwas enttäuscht war. Danach sind wir aber noch in ein Blues Konzert ins Hotel Bristol gestolpert und die Impros der Band haben mich wiederrum total mitgerissen. Kunst überrascht eben und man weiß vorher nicht, was einen erwartet oder was man bekommt. Es war eine kurze Affäre mit Dir, Wellington, aber intensiv und wir sehen uns wieder!

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Cook Strait Passage – Berühmt, Berüchtigt!

The drive from Picton to Wellington with the ferry Interislander on April 15 was quiet an adventure. Our ferry at nine a clock in the morning was cancelled, due to the stormy weather conditions in the Cook Strait passage between the islands. The ferry at 1:45 pm was about two hours late and we were told to expect waves between 5 and 9 meters. So it happened! Once we left the Sounds the observation deck was closed and soon after that we realized why. You would think that waves are not a big problem for such a massive and heavily loaded ship, but the sea wants the sea gets, as the Kiwis would say, and our ferry became a little bottle in the big blue ocean. When the captain made an announcement that I was not able to understand right away, because of the noise, I thought about the worst case and was wondering, if we would turn back after all these hours, but no: the captain just change the route and we arrived safely and tired in Wellington at 7 pm. Hurra!

Die Fahrt von Picton nach Wellington mit der Fähre Interislander am 15. April wurde für uns zum kleinen Abenteuer. Die Fähre morgens um 9 Uhr wurde wegen der extremen Wetterbedingungen abgesagt und wir wurden auf die Fähre um 13:45 Uhr umgebucht. Ab 12 Uhr standen wir am Hafen in der Schlange. Die Fähre hatte dann zwei Stunden Verspätung und es wurden Wellen von 5 bis 9 Metern angekündigt. Die Cook Strait Passage zwischen der Südinsel und der Nordinsel ist dafür bekannt, aber wenn man so durch die wunderschönen Sounds schippert, kann man sich das einfach nicht vorstellen. Kaum hatten wir die Sounds verlassen wurde die Aussichtsplattform aus Sicherheitsgründen geschlossen. Kurze Zeit später verwandelte sich unser großes und massiv beladenes Schiff gefüllt in eine kleine Flasche im großen, tiefblauen Ozean. Man würde ja denken, dass so ein Schiff mit Seegang heutzutage gut zurecht kommt, aber, wie es in einem Sprichwort heißt: Was die See will, die See bekommt! Ich fahre gerne Achterbahn und hatte meinen Spaß, aber vielen Leuten ging es richtig schlecht. Die Fahrt dauerte viel länger als geplant und als der Kapitän eine unverständliche Ansage machte, dachte ich schon, wir müssen wegen der hohen Wellen umdrehen. Er hat dann aber nur den Kurs angepasst und gegen 19 Uhr kamen wir doch noch sicher und müde in Wellington an. Ein Hoch auf die Seefahrt und die Crew!

PS: Stürmische Fotos folgen, sobald ich mal wieder eine brauchbar schnelle Internetverbindung habe.

Wellington – Just a Short Affair

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Oriental Parade Beach Downtown

My personal impressions after 14 days in Wellington!? I have lived in 3 different hostels (expensive and not very clean), visited 3 museums (always free entry), 2 theatres, 1 cinema, the Botanic Garden, the Parliment Buildings and I went for walks a lot. I feel like I know Wellington a bit and I like it, but it is very difficult to find a job here. The Pre-Christmas-Periode was not a good time at all. Nobody is hiring until after New Years Eve and there is almost no Christmas Shopping here, because there are simply not a lot of people in this very small country. Smetimes I walk around and I wonder where all the people are actually…the streets are deserted from time to time. Some pubs and restaurants close over Christmas. Every kiwi tries to leave the town over Christmas…most of them go tramping as they would say, when asked. You probably wonder: so what is she doing in town then…well I came up with a new plan B for christmas. I will travel to Picton tomorrow to work in a hostel. Luckily they where looking for two cleaners, so Domi (the girl that I know from Auckland and met again in Wellington) decided to join me. We are excited to discover the nature of the Marlborough Sounds and to back some christmas cockies as soon as we arrive in our new home.

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Wellington

Meine Welli-Bilanz nach 14 Tagen: 3 Museen besichtigt, 3 Hostels bewohnt, 2 Theater besucht, 1 Kino besucht, Botanischer Garten, Fuehrung im Parlament und zahlreiche Spaziergaenge auf den Spuren der Hobbits, Ich habe das Gefuehl, ich kenne mich in Wellington inzwischen richtig gut aus. Es gefaellt mir hier, aber bei der Jobsuche habe ich im Moment kein Glueck. Die Vorweihnachtszeit hat sich als wenig hilfreich erwiesen. Das Wort Weihnachtseinkaufsstress ist in Wellington angenehmerweise ueberfluessig. Anstehen muss man, wenn ueberhaupt, nur im Supermarkt. Es ist mir schon ein paar mal passiert, dass ich mich gefragt habe, wo denn all die Menschen hin sind. Alle bereiten sich auf die langen Weihnachtsferien vor und zum Teil schliessen die Geschaefte und auch einige Gaststaetten gaenzlich.  Es musste also ein neuer Plan B her fuer die Weihnachtstage und nun geht es am 15.12. nach Picton, weil ich dort ein Hostel gefunden habe, wo ich arbeiten und entsprechend kostenfrei wohnen kann. Zu meiner Freude suchen sie dort gerade zwei Leute, sodass Domi, die ich bereits aus Auckland kenne und in Wellington wiedergetroffen habe, auch mitkommen kann. Zu zweit ist man weniger allein und wir werden im neuen Hostel erstmal Plaetzchen backen. Außerdem freuen wir uns auf die Natur in den Marlborough Sounds, die einem in Wellington doch auch fehlt, wenn man kein Auto hat, um die Umgebung zu erkunden. Die Überfahrt mit der Fähre soll berühmt/berüchtigt für starken Seegang sein. Auf geht’s!

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Downtown Wellington

 

Walk around Wellington: Theaters and Waterfront

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Downtown Wellington / Blick auf die Innenstadt

 Wellington might be indeed “the collest little capital in the world”. So far, I really enjoyed my time here and the Worldwide Backpackers is a nice hostel with a very busy small kitchen. I stroll around every day to find the different theaters, museums, cafés and my personal favourite spots. You can find a potpourri of everything (fashion boutiques, dance studios, cafés, bars, street art, …) on Cuba Street and the waterfront is great, if you just want to relax. I saw a musical (“Pippin”) at the Gryphon Theater the other day and I visited the Circus Theater and the St. James Theater to learn more about the history of these buildings and there programs. Unfortunately, the theaters close now for there summer break and the season 2015 starts in late February / March. Two days ago, the program for the next Fringe Festival (20 Feb – 14 Mar 2015) in Wellington was launched and I attended the event as a volunteer and had quiet some fun and eat a lot of cake. It’s gonna be the 25th edition of a great Festival with about 700 shows (e.g comedy, drama, dance, installations) in 22 days.

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Street Piano at the Waterfront

Wellington ist vielleicht tatsaechlich die “kleinste und coolste Hauptstadt der Welt” (so der Werbeslogan der Stadt). Bis jetzt hatte ich hier sehr schoene Tage und meine Herberge, das Wordwide Backpackers Hostel, ist nett und hat eine kleine lebhafte Kueche. Ich gehe jeden Tag spazieren und entdecke nach und nach die verschiedenen Stadtteile fuer mich. Die Cuba Street ist die bunteste Hippystrasse in der Innenstadt, mit jeder Menge kleiner Modelaeden, Bars, Tanzstudios und allem, wo nach man sucht. An der Waterfront kann man wunderbar entspannen, die Sonne geniessen und hier und da Kunst entdecken. Ich habe ausserdem das Musical “Pippin” im Gryphon Theater angesehen und auch einen Blick ins Foyer des Circus Theater und des St. James Theaters geworfen, um mehr ueber die Gebaede und die Spielplaene zu erfahren. Leider sind die professionellen Theater alle in der Sommerpause und die Spielzeit 2015 beginnt erst Ende Februar / Maerz. Vor zwei tagen wurde das Programm fuer das Fringe Festival (20 Feb bis 14 Maerz 2015) in Wellington vorgestellt und als Volunteer war ich natuerlich dabei und hatte eine Menge Spass und recht viel Kuchen. Das Festival feiert sein 25. Jubilaeum hier in Wellington und mit ca. 700 Shows in 22 Tagen wird es richtig bunt zugehen in der Stadt. Auf dem Fringe findet man so ziehmlich alles von Schauspiel ueber Tanz bis zu Installationen und Shows von ganz unterschiedlicher Laenge und Qualitaet. Ich war schon in Montreal und in Halifax auf dem Fringe und von grossartig bis einfach nur schlecht ist alles moeglich.

 

Windy Wellington alias Welli

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Moxies Cafe in Palmerston North

Just drove from Napier to Palmerston North and arrived in windy Wellington finally. The locals call it Welli and I am so excited to be here! Palmerston North was not worse the stop, althrough the libarary way really cool and I found some nice coffee shops an hour before I left to catch the bus. Make sure you check out George Street, if you ever end up there and the era arround Cuba Street.

Checked out some theaters in Wellington already, but unfortunatley most of the companies are on vacation (summer break)…the backyard (stage entrance) of the Opera is really cool, because of all the Graffities there. Looking for a job here to…cross your fingers for me in the next fe days.

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Train Station Wellington / Bahnhof (zur Weihnachtszeit verpackt)

Nach einem Zwischenstop in Palmerston North bin ich gestern in Wellington angekommen und freu mich sehr endlich die Hauptstadt für mich zu entdecken. Palmerston North hat wenig Eindruck bei mir hinterlassen, obwohl die Bibliothek echt klasse ausgestattet und schick ist und ich eine Stunde vor Abfahrt meines Busses noch eine nette Straße gefunden habe. Falls da mal jemand landet tut Euch selbst einen gefallen und geht in der George Street einen Kaffee trinken oder was essen. Dann ist man weniger frustriert bei der weiteren Erkundungstour. Wellington wird unter den Einheimischen liebevoll Welli genannt und ich habe schon einige Theater und Hinterhöfe erkundet. Der Hinterhof der Oper ist für Graffiti freigegeben. Leider gehen die Theater jetzt fast alle in die Spielzeitpause…ansonsten habe ich mit der Jobsuche begonnen.

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Graffiti at the Opera House

Quote of the day: “Be the change you wish to see in the world.” (Sign in Palmerston North)