Tag Archives: Theater

48 Hours for Culture in Wellington

20150416_130939
Wellington Waterfront

“You can’t beat Wellington on a good day.” So true and it’s definitely my favorite town in NZ. We had two sunny days in the capital and spent most of the time on the waterfront and at Mount Victoria. On top of the outdoor activities we checked out the new fantastic temporary exhibition by Candice Breitz and Jono Rotman at the Art Gallery and decided to buy tickets for Singin’ in the Rain. While the exhibition, totally unexpected, surprised me and moved me to tears at one point, I was a little bit disappointed by the musical show, but that is, what ART is all about. You give it a chance and you don’t know what you get. Besides the St. James theater is beautiful inside and we also enjoyed an hour of vibrant live Blues music at the bar Hotel Bristol later on that night. It was a short affair, but intense. See you again Wellington!

„An einem guten Tag kann man Wellington nicht überbieten.“ Wellington ist definitiv meine Lieblingsstadt in NZ. Wir haben die zwei sonnigen Tage an der Waterfront und auf dem Berg Victoria verbracht. Darüber hinaus haben wir uns noch den Kulturschock verpasst und waren in der Art Gallery, im Theater und in der Kneipe mit Livemusik. Die fantastische aktuelle und temporäre Ausstellung in der Art Gallery hat mich sehr bewegt, während ich vom Musical Singin‘ in the Rain etwas enttäuscht war. Danach sind wir aber noch in ein Blues Konzert ins Hotel Bristol gestolpert und die Impros der Band haben mich wiederrum total mitgerissen. Kunst überrascht eben und man weiß vorher nicht, was einen erwartet oder was man bekommt. Es war eine kurze Affäre mit Dir, Wellington, aber intensiv und wir sehen uns wieder!

Advertisements

Containers and Creativity in Christchurch

English version will follow! Sorry.

IMG_2099
Construction area next to a destroyed theater in Christchurch

In Christchurch, der zweitgrößten Stadt Neuseelands, konkurrieren zurzeit Bagger mit Blumenkübeln, Krähne mit Graffitikunstwerken, Baustellen mit kreativ gestalteten Freiflächen und Ruinen mit modernen (Container)Neubauten, um die Aufmerksamkeit der Besucher. Die Stadt wurde 2010 und 2011 von Erdbeben getroffen und weitreichend zerstört. Man kann auch nach 4 Jahren die schweren Schäden überall sehen, obwohl natürlich seitdem bereits unendlich viel aufgeräumt, repariert und neu gebaut wurde. Im zentralen Stadtkern waren diverse Gebäude eingestürzt oder wurden so schwer beschädig, dass sie aufwendig restauriert oder abgerissen werden müssen. Jeder Spaziergang wird zu einer kleinen Entdeckungsreise.

IMG_2067
Church downtown Christchurch

Während man ratlos vor der Kirchenruine steht und sich fragt, ob diese noch zu retten ist, kann man ein paar Straßen weiter seine Nase an die Glastüren des wieder aufgebauten Theaters drücken und sich über das kleine Wunder freuen. Mit etwas Glück trifft man dort, so wie es mir geschah, auch auf eine nette Dame vom Abenddienst, die einem um Mitternacht noch die Chance gibt einen Blick in den wunderschönen, mit Gold und Malereien verzierten, Saal zu gewähren. Ebenfalls in der Nähe befindet sich der von mir heiß geliebte Dance-O-Mat auf einer Freifläche. Für 2 Dollar, die man in eine umgebaute Waschmaschine wirft, kann man eine halbe Stunde unter freiem Himmel tanzen. Eine super Idee, die entstand, weil in der Stadt alle Clubs geschlossen waren und die Künstler der Community wieder eine Tanzfläche zur Verfügung stellen wollten.

IMG_2075
Downtow / Re:Start everywhere
IMG_2090
Destroyed Street

Ja, so habe ich diese Stadt und ihre Bewohner kennen gelernt in diesen fünf Tagen – erfüllt von Offenheit, Zuversicht und Dankbarkeit. In der Bibo entschuldigt man sich, dass man nicht länger mit mir über das Erdbeben sprechen kann, weil es gerade so voll ist, und findet dann doch Zeit für ein paar Sätze. Im Botanischen Garten erklärt die Kollegin freudig, dass dieser großartige Bau vor einem Jahr eröffnet wurde und auch unser Automechaniker (Monti hat ein nagelneues Thermostat und läuft erst mal wieder) erzählt nebenbei, dass er sein Haus verloren hat. Sein Betrieb, da in der Sperrzone gelegen, war drei Monate vollkommen geschlossen und danach wäre es zunächst eine Geisterstadtatmosphäre gewesen, aber nun habe er ein neues Haus und das Unternehmen läuft wieder ganz gut…nur der Weg zur Arbeit sei nun doppelt soweit. Soviel Optimismus hätte ich auch gern und schaue auch gerne den Surfern zu, die hier offensichtlich das Leben – das eben weiter geht – genießen. Christchurch ist schon toll gelegen, so am Pazifik, aber hier den oberirdischen und unterirdischen Wiederaufbau mit zu gestalten ist eine große Herausforderung. Bleibt nur zu hoffen, dass den Menschen hier die Kraft nicht ausgeht und diese Region möglichst lange von einem nächsten Erdbeben verschont bleibt.

IMG_2094
Food truck in front of a destroyed building

Windy Wellington alias Welli

20141201_133303_Palmerston
Moxies Cafe in Palmerston North

Just drove from Napier to Palmerston North and arrived in windy Wellington finally. The locals call it Welli and I am so excited to be here! Palmerston North was not worse the stop, althrough the libarary way really cool and I found some nice coffee shops an hour before I left to catch the bus. Make sure you check out George Street, if you ever end up there and the era arround Cuba Street.

Checked out some theaters in Wellington already, but unfortunatley most of the companies are on vacation (summer break)…the backyard (stage entrance) of the Opera is really cool, because of all the Graffities there. Looking for a job here to…cross your fingers for me in the next fe days.

20141201_165038_Bahnhof
Train Station Wellington / Bahnhof (zur Weihnachtszeit verpackt)

Nach einem Zwischenstop in Palmerston North bin ich gestern in Wellington angekommen und freu mich sehr endlich die Hauptstadt für mich zu entdecken. Palmerston North hat wenig Eindruck bei mir hinterlassen, obwohl die Bibliothek echt klasse ausgestattet und schick ist und ich eine Stunde vor Abfahrt meines Busses noch eine nette Straße gefunden habe. Falls da mal jemand landet tut Euch selbst einen gefallen und geht in der George Street einen Kaffee trinken oder was essen. Dann ist man weniger frustriert bei der weiteren Erkundungstour. Wellington wird unter den Einheimischen liebevoll Welli genannt und ich habe schon einige Theater und Hinterhöfe erkundet. Der Hinterhof der Oper ist für Graffiti freigegeben. Leider gehen die Theater jetzt fast alle in die Spielzeitpause…ansonsten habe ich mit der Jobsuche begonnen.

20141202_113909_Opera_painting
Graffiti at the Opera House

Quote of the day: “Be the change you wish to see in the world.” (Sign in Palmerston North)