Tag Archives: Stewart Island

M³ – Nut bars, Sandflies and Mud

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Bungaree Hut

4 Days in the woods, 3 nights in a tent, 44 km, 2 survival bags, 8 dishes of freeze dried food, 24 nut bars and 4 apples for two persons. It rained the day before we left and I thought as far as my feed will carry me while I packed my backpack for the Rakiura Track and my first real outdoor adventure. This track is an easy great walk located on Steward Island, but I booked it with one extra stop via the Northern Circuit (a Backcountry Track) to the Bungaree Hut to make it a little more difficult. Altogether we walked 42 km and the wild muddy part was a lot of fun. Lot’s of sandflies through: “Hunters hunt the sandflies. Two million will make a steak.” (Note at the Bungaree Hut). The adventured almost failed, because we had no bed rolls, but finally we manage to borrow two bed rolls from a hostel. We have been on the track in the late afternoon and guess what: we had sunshine for two days from that moment on. Only on the last day, when we walked from North Arm Hut back to Oban it was cloudy. The bay around the Bungaree Hut was ours only and we made a campfire on the beach. I went swimming in the ocean and we even saw dolphins in the bay in the morning. It was so beautiful that we thought about going to Christmas Village Hut (next stop on the wild Northern Circuit) instead of finishing the great walk, but at the end we decided to go back. I will do it next time, with more backcountry experience and better equipment. The soles of my hiking boots are falling apart. I haven’t seen Kiwis either on the track although I heard then at night, so that would be another good reason to come back. It is great to walk around in the middle of the night and be scared be other people who are also looking for Kiwis and of cause they were lucky enough to spot them: „Next to the stairs, but that Kiwi could be everywhere now.” Right…maybe next time!

M³ – Müsliriegel, Mücken und Matsch

4 Tage waren wir unterwegs, 3 Nächte im Zelt, insgesamt 44 km, 2 Survival Bags, 8 getrocknete Mahlzeiten, 24 Müsliriegel und 4 Äpfel für zwei Personen. Soweit mich meine Füsse tragen hatte ich mir im Stillen gedacht, als es am Vortag regnete und wir unsere Rucksäcke für die erste mehrtägige Wanderung packten. Der Rakiuara Track wartete auf uns – ein Great Walk auf Stewart Island – und ich hatte den Track mit einem extra Abstecher zur Bungaree Hut an einer einsamen Bucht gebucht. Dabei verlässt man den gut ausgebauten Great Walk (32 km) und wandert ca. 6 km den Northern Circuit, ein Backcountry Weg durch urigen Regenwald über Wurzeln, kleinere Wasserfälle und durch zum Teil matschiges Gelände. Zunächst drohte das Abenteuer an Isomatten zu scheitern, aber wir konnten uns dann doch welche im Hostel ausleihen und tatsächlich hatte es sich ausgeregnet am Vortag und wir hatten drei Tage fast nur Sonnenschein auf unserer Tour von der Lee Bay, über den Maori Beach, Port William Hut, Bungaree Hut, zurück zu Port William und dann weiter über North Arm Hut und Kaipipi Bay nach Oban. Die Bucht bei Bungaree Hut hatten wir ganz für uns allein und mit Lagerfeuer am Strand in einer klaren Vollmondnacht und Delfinen am Morgen in der Bucht war es viel schöner, als wir uns hätten ausmalen können. So schön, dass wir geneigt waren den wilden Northern Circuit bis Christmas Village weiter zu wandern und den Great Walk abzuhaken, aber das haben wir dann doch nicht gemacht. Ein andern mal mit etwas mehr Backcountry Wandererfahrung und noch besserer Ausrüstung. Meine Wanderschuhe sind tatsächlich durchgelaufen und ohne Profil wird so mancher matschiger Hang zur rutschigen Angelegenheit. Außerdem gab es dort auch so viele sandflies. Wie es in der Hütte am Aushang stand: „Hunters, hunt the sandflies! 2 Millions make a steak.“ Es waren insgesamt tolle Stunden im grünen Dickicht und mit den Fischern und Elena und Martin im Gespräch…die zwei haben tatsächlich mit den Fischern Haie geangelt! Nur Kiwis haben wir leider nicht gesehen, obwohl wir in finsterer Nacht auf den Wegen entlang geschlichen sind und die Ohren gespitzt haben. Auch ein großartiger Moment, wenn man dann plötzlich im Wald andere Kiwibeobachter trifft, die auch durch die Gegend schleichen…und einem dummerweise erzählen sie haben vor einer halben Stunde einen Kiwi gesehen. „Next to the stairs, but that Kiwi could be everywhere now.” Right…maybe next time! I will come back! Heute verlasse ich die Inseln nach ca. 6 Wochen und bin ganz glücklich, dass hier so eine tolle Zeit hatte. I really need to thank Deanne and Chris for this great lifetime opportunity and their hospitality. It was a pleasure to live and work here! You rock!

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Our Backpacks
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Taste of Stewart Island

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Crey Fish

Time flies and my five weeks at the Church Hill Restaurant will come to an end soon. It is a pleasure to work with Deanne and Chris and unbelievable to see how hard they work here to make it all work out. Keep in mind that living on an island is difficult and you really need to plan ahead. You also need to grow your own vegetables/fruits and eatable flowers and make everything you need by yourself to surprise your costumers, if you want to run a high end restaurant like this one. The selection of the only local supermarket here on Stewart Island is not an option at all. I learned a lot about the different dishes: the famous Stewart Island Mutton Birds, Blue Cod, Titi Potstickers, Paua Ravioli, Mussel Patties, Crey Fish, natural Qysters, Kil Patrics, After Dinner Delight and Rhubarb-Apple-Crumble – to name a few of the entrees, mains and desserts that Deanne and Chris have on their tasty menu. Makes you hungry, doesn’t it? The last few days, we had almost no rain which also means that we are short on water at the moment. That is another thing that I learned while living here. The resources are very valuable. If your water tank is empty you gonna have a problem until it rains again and energy for example is much more expensive here, compared to the main land. The remoteness of an island implicates a beautiful nature to experience, but we should all try to keep in mind, that the local people invest a lot of time and effort to help make the island and interesting place to visit. So what I learned is, that the last thing they wanna here is: “Year it was nice, but really expensive.” I am looking forward to enjoy the last couple of days of my stay here and guess what: I will be in good company for my first great walk! Nils is taking a flight today and will join me on the road in New Zealand from March 1 onwards. First stop is Stewart Island and if the weather allows it, we gonna do the 3-day hike here. I am pretty excited to do that and to carry all the food and camping gear that I will need to survive in the wilderness for three days. I walked down to the waterfront yesterday around 11 pm and the darkness scared me. I guess I need to multiply that by ten to imagine how it will be out there with no street lighting at all and surrounded by animals that make mysterious noises.

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Crey Fish zubereitet

Der Geschmack von Stewart Island

Die Zeit vergeht wie im Flug und meine Zeit hier im Restaurant und auf Stewart Island nähert sich dem Ende. Es ist eine Freude hier zu arbeiten und krass mitzuerleben, wie viel Zeit und Herzblut Deanne und Chris in ihren kleinen Lebenstraum stecken. Ich muss mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass es für die Einheimischen wirklich nicht einfach ist auf einer Insel zu leben. Man muss sehr genau planen was man braucht, Dinge bestellen und vor allem viel Gemüse/Obst und essbare Blüten anpflanzen, um seine Gäste hier mit Köstlichkeiten zu überraschen. Der örtliche Supermarkt ist da keine Hilfe. Ich habe viel über die lokalen Speisen lernen können. Über die berühmten Stewart Island Mutton Birds (tatsächlich eine Vogelspezialität), Blue Cod (Fisch), Titi Potstickers, Paua Ravioli, Mussel Patties (eine Art Muschelfrikadelle), Crey Fish (Hummer), natural Qysters (Austern), Kil Patrics (Austern mit einem Hauch von Schinken und Käse), After Dinner Delight (eine Pfefferminz-Schokoladen-Haselnusstorte) und Rhubarb-Apple-Crumble (Rhabarber-Apfel-Kompott mit Eis und Sahne), um nur mal einige Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen zu benennen, die Deanne und Chris auf ihrer tollen Speisekarte haben und die ich hier kennenlernen durfte. Da wird man doch gleich hungrig, oder? In den letzten Tagen hatten wir kaum Regen, was wiederum auch bedeutet, dass wir nur noch wenig Wasser zur Verfügung haben. Das ist auch etwas, das ich hier nochmal besser verinnerlicht habe. Ressourcen sind sehr wertvoll. Wenn der Wassertank leer ist hat man ein Problem bis der nächste Regen kommt und Strom ist zum Beispiel auf der Insel um ein mehrfaches teurer als auf dem Festland. Das sind alles Sachen, die man als Tourist gerne mal vergisst. Die Abgelegenheit einer Insel macht ihren Reiz und die Schönheit der Natur aus, aber damit einher kommen die logistischen Schwierigkeiten. Die Einheimischen investieren viel Mühe, Zeit und Geld und machen die Insel, dank ihrer Entscheidung dort zu leben, erst für uns Reisende interessant und bisweilen zum Sehnsuchtsort. Mit Dörfern in ländlichen Regionen verhält es sich ähnlich, aber das nur am Rande. Auf jeden Fall habe ich verstanden, dass Insulaner am wenigsten hören wollen: „Ja, war ganz schön, aber sehr teuer alles.“ Das ist einfach zu kurz gedacht und hat mir dem Erlebten meist wenig zu tun. Ich freu mich sehr auf meine letzten 10 Tage oder so hier und auf meinen ersten richtigen Great Walk. Nils steigt heute in den Fliegen und sein erstes Ziel ist Stewart Island. Wenn das Wetter mitspielt können wir hier gemeinsam bei der ersten 3-Tages-Wanderung unsere Grenzen austesten. Bin man gespannt, wie es ist, sein ganzes Essen und die Campingausrüstung durch die Wildnis zu schleppen. Gestern war ich um 23 Uhr am Hafen und die Dunkelheit hat mir doch ein wenig Angst gemacht. Wie muss es erst im Nirgendwo sein, wo es dann wirklich gar keine Straßenbeleuchtung mehr gibt und man überall diese ganzen Tiere hört und nur noch Sterne sieht. Ich werde berichten!

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Natural Oysters / Austern
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PS: Und dem Kaka schmeckt es auch…hier bei dem Versuch meine Marmelade zu ergattern!

Rakiura Rocks

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Rakiura Rocks

Hi Everybody!

Today at 3 pm there was a little meetup in front the supermarket in Oban on Stewart Island / Rakiura and the little mystery was solved. Some local people organized the project and painted 50 signs. The idea was to publicly recognize people for their inherent goodness. Check out the webside to find out more about the project. http://www.yourock.ca

Imitations welcome!

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Your Rock

Hallo Allerseits!

Heute Nachmittag um 15 Uhr wurde das große Rätsel gelöst. Vor dem Supermarkt wurden alle 50 Schilder gezeigt und die Macher/innen haben das Projekt vorgestellt. Es ging um die öffentlich Anerkennung von Güte und Gutherzigkeit von Menschen hier im Ort. Von Menschen die immer gerne bei jeder Aktion helfen und den Zusammenhalt hier in Oban fördern. Wer mehr darüber erfahren möchte kann sich einfach mal auf der webside umschauen: http://www.yourock.ca

Nachmachen erwünscht!

Dancing in the Rain

You wouldn’t expect 15 mm of rain in 5 Minutes, would you? Not today…me neither, but as the locals would say: you better expect four seasons in one day. Gosh, it was so hot and sunny this morning. I used a lot of sunscreen, when I was about to get ready for my walk, just to make sure not to get burned…about twenty minutes after I left – I was down at Deep bay – the weather changed so dramatically from a perfectly clear blue sky to a dark grey rain miracle. I was soaked in two minutes, my glasses were useless couldn’t do anything but walking in the rain and wonder. “Life is not about waiting for the storm to pass, it is about learning to dance in the rain.” Right? Right! Besides, my mascara is awesome!

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Even my sun hat is soaked 🙂

Regengruß

Ihr würdet doch auch keine 15 mm Regen in 5 Minuten erwarten, oder? Nicht an einem so schönen Tag, wie heute!? Ich jedenfalls nicht, aber wie die Einheimischen sagen: Rechne besser mit vier Jahreszeiten an einem Tag. Passiert hier öfters. Es war so heiß und sonnig heute Vormittag, dass ich extra viel Sonnenmilch verwendet habe, um ja nicht zu verbrennen. Zwanzig Minuten nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte – ich war gerade an der Deep Bay angekommen – verwandelte sich der eben noch strahlend blaue Himmel in ein tief grauen Regenorakel. Zwei Minuten später war ich total durchnässt, meine Brille in diesem Moment vollkommen nutzlos und ich konnte nichts machen, außer im Regen nach Hause zurück zu marschieren und mich zu wundern. So ein schöner Tag. Wie geht der Spruch noch: „Im Leben geht es nicht darum darauf zu warten, dass der Sturm vorüber zieht. Es geht darum zu lernen im Regen zu tanzen.“ Richtig? Richtig! Und mein Mascara hat übrigens gehalten!

PS: Jetzt wieder strahlender Sonnenschein hier auf der Insel am anderen Ende der Welt

New Signs Downtown

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Holger rocks

There is something going on in Oban on Stewart Island. I saw the first signs a few days ago in front of the school, the fish and ships shop and the pub. Signs saying: “Sarah rocks” and “Holger rocks”. Now there are signs all over the place. Yesterday someone made me smile with a sign saying: “Your rock”, but even better was the one saying “We all rock.” Yes we do and I love this little project. It creates a positive attitude in the community. I asked a local in the superstore, if she knows who came up with the idea, because I saw a sign I front of the store, but she said no, she doesn’t. And then she added with a smile: “We made another sign for someone who was left out (I forgot the name).” That is so Kiwi like…nobody is left behind. You want to make sure that everybody feels like her/his work is appreciated. I am wondering, if that is what the project is all about. That we all think about to whom we would like say today you rock?! So, here is what I think my dear readers: You rock! Deanne & Chris rock! We all rock!

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Sarah rocks

Neue Schilder im Ort

Seit einigen Tagen geht etwas vor sich hier in Oban. Vor einigen Tagen habe ich die ersten Schilder gesehen. Vor dem Fish & Ships Laden, vor der Schule und vor dem Pub zum Beispiel. Schilder die besagen, dass der oder die hier arbeitenden Menschen richtig toll sind. „Sarah rocks“ und „Holger rocks“. Inzwischen werden es immer mehr Schilder und gestern habe ich mich über „You rock“ gefreut. Noch besser war die Erkenntnis „We all rock“. Ach, es ist so leicht Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Im Supermarkt habe ich eine Einheimische gefragt, ob sie denn weiß, wer das Projekt gestartet hat, weil ich vor dem Supermarkt auch ein Schild gesehen habe. Sie hat verneint, aber mit einem Grinsen erzählt, dass sie gestern auch ein Schild gemacht haben, für eine Kollegin, die noch kein Schild hatte. Diese lieben Kiwis lassen keinen im Regen stehen und sind sehr darum bemüht jedem das Gefühl zu geben, dass sie/er wert geschätzt wird. Genau darum geht es wahrscheinlich…da jeder mal kurz nachdenkt, wem er gerade sagen würde: „Hi, you rock.“ Was ich gerade denke?! Liebe/r Leser/in: „You rock!“ Deanne & Chris rock! We all rock!

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You rock
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We all rock

Sonnige Seegras- und Haifischgedanken

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Maori Beach

Bei strahlendem Sonnenschein habe ich mich heute nochmal auf den Weg zum Maori Beach gemacht. Diesmal ohne Mädels, aber dafür hatte ich meinen Hula Hoop dabei (nicht das das ein guter Ersatz für Euch wäre…) und es gibt bei einem so tollen Wanderweg immer etwas Neues zu entdecken. Auf dem Hinweg hatte ich Flut und gegen Abend war dann Ebbe, sodass ich alle Meeresspuren ganz frisch fotografieren konnte. Entstanden sind zahlreiche Fotos von schimmernden Wellen im Sand und Seegrasresten. Hier, rund um Stewart Island gibt es die meisten Seegrassorten in ganz Neuseeland.

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Abendsonnenschein bei Ebbe
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Seegras

Dabei fällt mir ein, dass ich auch noch etwas anderes berichten wollte. Mir ist zu Ohren gekommen, dass es hier rund um Stewart Island / Rakiura tatsächliche einige Haie gibt. Um nicht zu sagen, die Gegend steht auf der Liste der besten Orte, um Haie zu sehen auf Platz 3. Man kann im Ort auch tatsächliche eine „Hai-Beobachtungstour“ buchen. Dabei wird der interessierte Mensch in einem Käfig gesichert und der Hai wird mit Futter angelockt. Hautnaher Nervenkitzel. Die Sache ist im Ort zu Recht umstritten, weil die Haie sehr wahrscheinlich ihr natürliches Verhalten ändern. Sie lernen schnell und assoziieren (Hai-Entertainment)Boote mit Futter, was die Fischer gar nicht gut finden. Die HaifischUNTERNEHMER (doppeldeutig – auf der ganzen Welt – grins) streiten das natürlich ab, aber wenn man ein wenig mitdenkt scheint mir das eine logische Argumentation zu sein. Ich übrigens werde mein Schwimmverhalten, ob dieser Neuigkeiten, nicht ändern und war heute wieder im eiskalten Nass. Es war einfach zu verlockend schön am Maori Beach und das Leben ist eh kurz. Da ich heute einen ACHTUNG freien Arbeitstag hatte, konnte ich bei Sonnenuntergang auch noch zum Hafen spazieren. Man kann dort mit etwas Glück Pinguine beobachten, aber ich habe nur andere Zweibeiner gesehen, die auch auf der Lauer waren.

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Die Beobachter

Mir wurde schnell langweilig und ums Eck saß ein alter Mann auf seinem Boot und beobachtete das Treiben. Ja ja, sagte er…er habe dort gestern gegen 22h30 Pinguine gesehen…ich konnte keine zwei Stunden warten, weil mir eh schon kalt war und als er davon berichtete, dass er neulich einen toten Pinguin gefunden und das Brustfleisch gegessen habe, wurde es mir mit der Stimmungslage zu düster. Er habe den Pinguin tot gefunden – nicht getötet, aber eben ganz frisch und das Brustfleisch sei sehr zart, wie manche Tierherzen. Ich sei Vegetarierin habe ich noch hinzugefügt und mich dann strahlend verabschiedet. Schöne Träume allerseits!

Scharfe Fallen, frische Fische und glitschige Paua

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Zuschauer am Strand

Wie Insulaner ein Fundraisingevent gestalten

Gestern war Feiertag und was liegt näher, als an einem langen Wochenende ein Event am Strand zu organisieren. Bei strahlendem Sonnenschein und peitschendem Wind hat sich heute vor dem einzigen Pub der Insel und dem lokalen Treffpunkt ein kleines Spektakel ereignet. Vielleicht ein Dutzend kräftige Männer unterschiedlichen Alters haben zur Freude der Zuschauer, was tut man nicht alles für den guten Zweck, an diversen Spielen mit lokalem Bezug teilgenommen. So gab es zum Beispiel ein Minirennen, bei dem der Gleichgewichtssinn stark geschwächt wurde und bei dem die Männer am Ende eine Ratenfalle scharf machen mussten. Ganz klar: das sollte man können, wenn man die Vogelwelt hier auf Stewart Island erhalten will.

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Dreh Dich, wie ein Brummkreisel und dann sprint los…

Danach wurden die Kräfte beim Tauziehen gemessen und dann, ja dann, ging es wirklich ans Eingemachte. Es wurden tiefgekühlte Fische mit einfachen Brotmessern bearbeitet. Ziel des Ganzen: den Fisch vernünftig auf einem Teller herzurichten. Filetstücke – ohne Augen versteht sich, weshalb die Männer die Fischaugen zumeist mit den Zähnen heraus bissen. Das scheint unter dem Druck einer Stopuhr wohl die effektivste Lösung zu sein.

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Auf die Fische fertig los…

Daraufhin wurden vor den Augen der Teilnehmer frische Paua verteilt. Man hörte, die Paua sollte aus der Muschel herausgelöst und irgendein Teil (ich habe es nicht verstanden) frisch gegessen werden. Nachdem die Unklarheiten zu den Spielregeln dieser Runde geklärt waren, ging es los. Ich war Zeugin, wie mindestens einem jungen Mann beim herunterwürgen der Paua-Innereien so schlecht wurde, dass er sich sogleich übergab…nur um es dann nochmal zu versuchen…ein Mann gibt ja so schnell nicht auf…und sich wieder zu übergeben. Unter den Zuschauern brach ein kleiner Tumult aus und die Geräusche reichten von Jubel bis Stöhnen, dass auf Übelkeit deutete. Mir selbst war auch schlecht und so habe ich die aufregenden Strandspiele frühzeitig verlassen und kann vom Ausgang nicht mehr berichten. Es soll auch einen Gewinner geben, der von den Zuschauern gewählt wird. Gönnen würde ich es jedem der spielfreudigen Herren. Die Einnahmen, die beim Verkauf der Würstchen und Kuchen gemacht wurden, kommen den Schülerinnen und Schülern der Vorschule zugute. Na dann, frohes Augen ausbeißen, auch im nächsten Jahr.

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Tauziehen vor toller Kulisse
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Männer vs. Möven – ringen um Aufmerksamkeit

Tracks along the Coast

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Übersichtskarte zu Wanderwegen auf Stewart Island (Doc)
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Ryans Creek Track

Stewart Island is a walking paradise. I have done the Ryans Creek Track (8 km) and the Track from Braggs Bay to Horseshoe Bay via Dead Mans Beach (3,5 km) lately and I found my new favorite spot on the island! It’s such a gift to be able to live here for a mouth and discover all the places that I would miss as a tourist. Let’s praise Mother Nature with some pictures!

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Strandgut
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Flowers / Blumen

PS: There is a telephone hanging on a tree here. Call me…I was joking around in the beginning…

PPS: Later on I asked myself a difficult question: Whom would I desperately want to call, if I could call one person – no matter, if dead or alive??

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Starting Point of the Track

Küstenwanderwege

Stewart Island ist ein Paradies für wanderlustige Menschen. Ich habe in den letzten Tagen den Ryans Creek Track (8 km) und den Track von der Braggs Bay zur Horseshoe Bay über den Dead Mans Beach gemeistert. Es ist toll hier einen ganzen Monat verbringen zu können und all die Wege zu gehen, die man als normaler Reisender mit begrenzter Zeit verpassen würde. Mutter Natur ist hier so unberührt schön, dass es einem schwer fällt nicht zu fotografieren.

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Tree on an Island
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Auf den letzten Metern…

PS: Hier hängt ein Telefon an einem Baum und ich habe ein paar Spassbilder gemacht…

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Good old times…

PPS: Auf dem Weg nach Hause habe ich mich dann gefragt, wen ich den wirklich gerne anrufen würde, wenn ich könnte…also egal ob berühmt oder noch am Leben oder schon verstorben…eine schwere Frage, die von einer Minute zur anderen zur Herzensangelegenheit wurde…

Tracks on Stewart Island

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Inseln wohin man schaut!
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Übersichtskarte zu den Wanderwegen auf Stewart Island

Stewart Island is a walking paradise. I have done the Ryans Creek Track (8 km) and the Track from Bragg Bay to Horseshoe Bay via Dead Mans Beach (3,5 km) lately and I found my new favorite spot on the island! It’s such a gift to be able to live here for two month and discover all the places that I would miss as a tourist. Let’s praise mother nature with some pictures!

Stewart Island ist ein Paradies für wanderlustige Menschen. Ich habe in den letzten Tagen den Ryans Creek Track (8 km) und den Track von der Bragg Bay zur Horseshoe Bay über den Dead Mans Beach gemeistert. Es ist toll hier zwei Monate verbringen zu können und all die Wege zu gehen, die man als normaler Reisender mit begrenzter Zeit verpassen würde. Mutter Natur ist hier so unberührt schön, dass es einem schwer fällt nicht zu fotografieren.