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Cook Strait Passage – Berühmt, Berüchtigt!

The drive from Picton to Wellington with the ferry Interislander on April 15 was quiet an adventure. Our ferry at nine a clock in the morning was cancelled, due to the stormy weather conditions in the Cook Strait passage between the islands. The ferry at 1:45 pm was about two hours late and we were told to expect waves between 5 and 9 meters. So it happened! Once we left the Sounds the observation deck was closed and soon after that we realized why. You would think that waves are not a big problem for such a massive and heavily loaded ship, but the sea wants the sea gets, as the Kiwis would say, and our ferry became a little bottle in the big blue ocean. When the captain made an announcement that I was not able to understand right away, because of the noise, I thought about the worst case and was wondering, if we would turn back after all these hours, but no: the captain just change the route and we arrived safely and tired in Wellington at 7 pm. Hurra!

Die Fahrt von Picton nach Wellington mit der Fähre Interislander am 15. April wurde für uns zum kleinen Abenteuer. Die Fähre morgens um 9 Uhr wurde wegen der extremen Wetterbedingungen abgesagt und wir wurden auf die Fähre um 13:45 Uhr umgebucht. Ab 12 Uhr standen wir am Hafen in der Schlange. Die Fähre hatte dann zwei Stunden Verspätung und es wurden Wellen von 5 bis 9 Metern angekündigt. Die Cook Strait Passage zwischen der Südinsel und der Nordinsel ist dafür bekannt, aber wenn man so durch die wunderschönen Sounds schippert, kann man sich das einfach nicht vorstellen. Kaum hatten wir die Sounds verlassen wurde die Aussichtsplattform aus Sicherheitsgründen geschlossen. Kurze Zeit später verwandelte sich unser großes und massiv beladenes Schiff gefüllt in eine kleine Flasche im großen, tiefblauen Ozean. Man würde ja denken, dass so ein Schiff mit Seegang heutzutage gut zurecht kommt, aber, wie es in einem Sprichwort heißt: Was die See will, die See bekommt! Ich fahre gerne Achterbahn und hatte meinen Spaß, aber vielen Leuten ging es richtig schlecht. Die Fahrt dauerte viel länger als geplant und als der Kapitän eine unverständliche Ansage machte, dachte ich schon, wir müssen wegen der hohen Wellen umdrehen. Er hat dann aber nur den Kurs angepasst und gegen 19 Uhr kamen wir doch noch sicher und müde in Wellington an. Ein Hoch auf die Seefahrt und die Crew!

PS: Stürmische Fotos folgen, sobald ich mal wieder eine brauchbar schnelle Internetverbindung habe.

Bye-Bye Picton

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Happy New Year 2015

Is the New Year that old already?!? It’s been a week… we celebrated New Years Eve with five people at Bob’s Bay. I was surprised that nobody else had the idea to make a night walk. It was an awesome view over the Bay at night, with the fireworks far away and sparkling wine, chocolate and a salsa lesson on the beach. Something different and I will always remember that night. After three weeks here in the hostel and a week in a restaurant I decided to move on and leave behind all the intimacy again. I am still looking for that place, where my gut feeling is telling me that I would like to stay and the social situation just fits all my needs. I really like Picton and will miss the view over the Bay – the picture perfect place for a hola hoop session – and the nice trails in the area.

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Bob’s Bay

I will drive to Nelson tomorrow and need to figure out the rest any time soon. I would love to work on a farm for a while and woof with a family, but everything is so hopelessly booked out for the next few weeks. I am unable to plan to far in advance which makes it kind a hard here right now. I need a little interpersonal miracle to find the perfect match. Cross your fingers for me.

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Bob’s Bay

Abschied von Picton

Ist das neue Jahr wirklich schon so alt?! Wir sind an Silvester zu fünft zur Bob’s Bay gewandert und haben von dort aus das Feuerwerk angeschaut. Erstaunlich, dass wir die Einzigen waren, die die Idee hatten eine Nachtwanderung zu machen. Dabei ist das doch nachliegend… Es war wirklich ein schöner Abend mit Sekt, Schokolade und Salsatanzstunde am Strand. Nach drei Wochen hier im Hostel und einer Woche im Restaurant werde ich morgen wieder jegliche Vertrautheit hinter mir lassen und weiterziehen. Auf der Suche nach einem sozialen und kollegialen Umfeld, das dem Bauchgefühl nach absolut überzeugt und das ich leider noch nicht gefunden habe. Die Menschen sind so verschieden und manchmal bin ich über die Erkenntnis, dass ich mir mit einigen Menschen einfach nichts zu sagen habe auch nicht glücklich, aber ich denke so ist das Leben. Picton wird mir insgesamt in sehr guter Erinnerung bleiben. Dieser Ausblick auf die Bucht – perfekt für Hula Hoop Einheiten – und der kleine Donald Duck, die schönen Wanderwege und meine Zeit hier mit Domi, Ayame, Kem und den Anderen. Es geht morgen für mindestens eine Nacht nach Nelson und dann findet sich hoffentlich schnell etwas Neues. Ich würde sehr gerne endlich mal auf einer Farm arbeiten oder woofen gehen, aber es ist alles so hoffnungslos ausgebucht und ich bin absolut nicht in der Lage vorherzusagen wo ich im Februar sein werde und das alles jetzt schon zu planen. Es braucht ein kleines zwischenmenschliches Wunder gerade. Drückt mir die Daumen.

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New Zealand Christmas Tree

 

Daytrip to Lochmara Lodge

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Lochmara Lodge

 

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Hello

This post comes a little late, because I made this daytrip to Lochmara Lodge on monday Dec 22, but I don’t want to withhold this tip. Lochmara is accessible only with a water taxi and located in the Queen Charlotte Sound. It’s a beatiful little bay with a Cafe, some hiking trails and a wildlife recreation center for Kakariki birds. These birds are endangered, but still live on the outlying islands. We were allowed to feed them and it was a pleasure to see them sitting on my hand.

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Kakariki Bird

Even more exciting was the meeting with a parrot that was sitting on my shoulder. There are also some nice walking paths with spectacular views, some inspiring ART sculptures, some pics, bees, chickens, free kayaks and of cause some hidden hammocks here and there. You wonder arround dreaming and you wish you could stay over night, so don’t miss Lochmara, if you have a little more time in Picton then the usual traveler who just stays for one or two nights.

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Tagesausflug zur Lochmara Lodge

Dieser Post kommt mit etwas Verspätung, aber der Tag in Lochmara war so schön, dass ich dennoch gerne kurz darüber schreiben möchte. Die Lochmara Lodge liegt im Queen Charlotte Sound und ist nur mit einem Wassertaxi zu erreichen. Für uns war die Fahrt kostenlos, weil die Hostelbesitzerin einen Jahrespass besitzt der übertragbar ist. Es ist eine schöne Fahrt von 15 Minuten und die Lodge liegt in einer traumhaften Bucht. Es gibt dort eine kleine Herberge, ein Cafe und eine Aufzuchtstation für Kakariki. Diese Vögel sind stark gefährdet und leben vorallem noch auf den vorgelagerten Inseln von Neuseeland. Wir konnten die Vögel füttern und so aus nächster Nähe bestaunen, weil sie aus den Händen gepickt haben. Noch spannender war die Begegnung mit einem Papageien. Ich habe Tränen gelacht als dieser meinen Oberarm hochgestiefelt ist und es sich auf meiner Schulter bequem gemacht hat. Man spürt ja die kleinen Krallen und hat ein wenig Respekt. Das clevere Kerlchen wollte aber vorallem meine Sonnenbrille klauen. Ansonsten gibt es dort noch einige Spazierwege, man findet verzierte Bäume und andere kleine Kunstwerke, Schweine, Bienen, Hühner und natürlich versteckte Hängematten überall.

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Hier eine Nacht verbringen und die Sterne bewundern…

Dank der Abwesenheit jeglicher Fahrzeuge (mal abgesehen von den Booten) ist es so wunderbar ruhig, sodass man sich natürlich gleich wünscht man hätte hier eine Übernachtung gebucht. Die Kajaks kann man auch kostenlos nutzen. Es lohnt sich wirklich einen Tagesausflug hierher zu machen, wenn man etwas länger in Picton bleibt als der übliche Traveler der nur von der Fähre rollt und am nächsten oder spätestens übernächsten Tag fluchtartig davon fährt. Man kann hier wunderbar entspannend, weshalb ich wirklich empfehlen kann in Picton ein paar Tage länger zu bleiben.

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Kunst am Strommast

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Picton – The Gate to the South Island

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Picton / South Island

I made it! The trip with the InterIslander Ferry – the one that was supposed to be very tumultuous – was in fact so beautiful and calm, that I was a little disappointed. I mean, after all the stories that I heard from other travelers about this Cook Strait passage I expected at least some strong waves, but all I got was sunshine for three hour. No seriously, the Queen Charlotte Sound is gorgeous and Picton is a beautiful little town. I don’t understand why most of the travelers just stay for one night. There are some nice hiking trails, a cute little harbor and some fine hostels in town that will help you for sure to chill out in a hammock or a Spa Pool. I started to work in the Fat Cod Hostel here and it is very nice, so I will stay over Christmas and enjoy my time. Unfortunately this hostel is located next to the train rails and I could jump out of the kitchen window and on to a train, if I would be up to do something like this. There are four Woofers here right now and we already made a cake to get into Christmas mode. The weather changes every day and we already hat two very hot days with 29 degrees and some rainy days. My waterproof jacket is in fact not waterproof at all…ergo, I need to buy a new cagoule, if I want to hike some of the trails on the west coast, but besides that inside everything is great. What else? When I walked up to the Look Out today I realized that I escaladed to mountain this year: the Brocken and Mt. Ngauruhoe. The New Year can come!

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View over Picton from Look Out Trail

Picton – Das Tor zur Südinsel

Ich bin auf der Südinsel angekommen! Die Überfahrt mit der InterIslander Fähre – jene Fahrt, die angeblich fast immer sehr stürmisch zugehen soll – war tatsächlich etwas langweilig, um nicht zu sagen gnadenlos entspannend mit drei Stunden Sonnenschein. Ich hatte ganz viele Stories von anderen Backpackern gehört über den Cook Strait und mich mental auf einiges eingestellt, aber nichts da…vielleicht wird die Rückfahrt aufregender. Der Queen Charlotte Sound ist natürlich wunderschön. Man hat während der Überfahrt einen herrlichen Ausblick auf die Buchten und Picton ist ein gemütliches kleines Städtchen. (Der Verdacht liegt nahe, dass die Südinsel tatsächlich die landschaftlich reizvollere Insel in Neuseeland ist…) Ich verstehe überhaupt nicht, warum so viele Backpackern nur eine Nacht bleiben, weil man einige schöne Wanderwege entdecken, den Hafen erkunden und in einigen Hostels mit Hängematte und Spa Pool die Seele baumeln lassen kann. Ich arbeite hier gegen Unterkunft im Fat Cod Hostel. Diese Hostel hat eine super Lage zur Fähre, aber es liegt auch direkt an den Bahngleisen. Im Prinzip könnte ich aus dem Küchenfenster klettern und gleich auf den nächsten Zug aufspringen. In Deutschland wäre es nicht erlaubt ein Haus so dicht neben den Gleisen zu bauen. Im Moment arbeiten hier zusammen mit mir vier Woofer. Mir gefällt es sehr gut und ich werde hier Weihnachten verbringen. Wir haben auch schon eine sehr leckere Linzertorte gebacken.

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Live from the Hostel Kitchen: this time Linzertorte

Das Wetter ist sehr wechselhaft und schwankt zwischen sonnigen 29 und verregneten 20 Grad. Meine Regenjacke ist alles andere als wasserdicht, wie sich vorgestern gezeigt hat, und wenn ich an der regenreichen Westküste wandern will werde ich mir wohl irgendwann noch eine neue Regenjacke kaufen müssen. Was noch…ich habe viel Zeit zum nachdenken, was wirklich sehr angenehm ist. Beim Aufstieg zum Look Out heute ist mir aufgefallen, dass ich 2014 gleich zwei Gipfel erklommen habe: den Brocken und den Mount Ngauruhoe! Das neue Jahr kann kommen!

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Queen Charlotte Sound

Wellington – Just a Short Affair

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Oriental Parade Beach Downtown

My personal impressions after 14 days in Wellington!? I have lived in 3 different hostels (expensive and not very clean), visited 3 museums (always free entry), 2 theatres, 1 cinema, the Botanic Garden, the Parliment Buildings and I went for walks a lot. I feel like I know Wellington a bit and I like it, but it is very difficult to find a job here. The Pre-Christmas-Periode was not a good time at all. Nobody is hiring until after New Years Eve and there is almost no Christmas Shopping here, because there are simply not a lot of people in this very small country. Smetimes I walk around and I wonder where all the people are actually…the streets are deserted from time to time. Some pubs and restaurants close over Christmas. Every kiwi tries to leave the town over Christmas…most of them go tramping as they would say, when asked. You probably wonder: so what is she doing in town then…well I came up with a new plan B for christmas. I will travel to Picton tomorrow to work in a hostel. Luckily they where looking for two cleaners, so Domi (the girl that I know from Auckland and met again in Wellington) decided to join me. We are excited to discover the nature of the Marlborough Sounds and to back some christmas cockies as soon as we arrive in our new home.

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Wellington

Meine Welli-Bilanz nach 14 Tagen: 3 Museen besichtigt, 3 Hostels bewohnt, 2 Theater besucht, 1 Kino besucht, Botanischer Garten, Fuehrung im Parlament und zahlreiche Spaziergaenge auf den Spuren der Hobbits, Ich habe das Gefuehl, ich kenne mich in Wellington inzwischen richtig gut aus. Es gefaellt mir hier, aber bei der Jobsuche habe ich im Moment kein Glueck. Die Vorweihnachtszeit hat sich als wenig hilfreich erwiesen. Das Wort Weihnachtseinkaufsstress ist in Wellington angenehmerweise ueberfluessig. Anstehen muss man, wenn ueberhaupt, nur im Supermarkt. Es ist mir schon ein paar mal passiert, dass ich mich gefragt habe, wo denn all die Menschen hin sind. Alle bereiten sich auf die langen Weihnachtsferien vor und zum Teil schliessen die Geschaefte und auch einige Gaststaetten gaenzlich.  Es musste also ein neuer Plan B her fuer die Weihnachtstage und nun geht es am 15.12. nach Picton, weil ich dort ein Hostel gefunden habe, wo ich arbeiten und entsprechend kostenfrei wohnen kann. Zu meiner Freude suchen sie dort gerade zwei Leute, sodass Domi, die ich bereits aus Auckland kenne und in Wellington wiedergetroffen habe, auch mitkommen kann. Zu zweit ist man weniger allein und wir werden im neuen Hostel erstmal Plaetzchen backen. Außerdem freuen wir uns auf die Natur in den Marlborough Sounds, die einem in Wellington doch auch fehlt, wenn man kein Auto hat, um die Umgebung zu erkunden. Die Überfahrt mit der Fähre soll berühmt/berüchtigt für starken Seegang sein. Auf geht’s!

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Downtown Wellington