Tag Archives: Paua

Scharfe Fallen, frische Fische und glitschige Paua

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Zuschauer am Strand

Wie Insulaner ein Fundraisingevent gestalten

Gestern war Feiertag und was liegt näher, als an einem langen Wochenende ein Event am Strand zu organisieren. Bei strahlendem Sonnenschein und peitschendem Wind hat sich heute vor dem einzigen Pub der Insel und dem lokalen Treffpunkt ein kleines Spektakel ereignet. Vielleicht ein Dutzend kräftige Männer unterschiedlichen Alters haben zur Freude der Zuschauer, was tut man nicht alles für den guten Zweck, an diversen Spielen mit lokalem Bezug teilgenommen. So gab es zum Beispiel ein Minirennen, bei dem der Gleichgewichtssinn stark geschwächt wurde und bei dem die Männer am Ende eine Ratenfalle scharf machen mussten. Ganz klar: das sollte man können, wenn man die Vogelwelt hier auf Stewart Island erhalten will.

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Dreh Dich, wie ein Brummkreisel und dann sprint los…

Danach wurden die Kräfte beim Tauziehen gemessen und dann, ja dann, ging es wirklich ans Eingemachte. Es wurden tiefgekühlte Fische mit einfachen Brotmessern bearbeitet. Ziel des Ganzen: den Fisch vernünftig auf einem Teller herzurichten. Filetstücke – ohne Augen versteht sich, weshalb die Männer die Fischaugen zumeist mit den Zähnen heraus bissen. Das scheint unter dem Druck einer Stopuhr wohl die effektivste Lösung zu sein.

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Auf die Fische fertig los…

Daraufhin wurden vor den Augen der Teilnehmer frische Paua verteilt. Man hörte, die Paua sollte aus der Muschel herausgelöst und irgendein Teil (ich habe es nicht verstanden) frisch gegessen werden. Nachdem die Unklarheiten zu den Spielregeln dieser Runde geklärt waren, ging es los. Ich war Zeugin, wie mindestens einem jungen Mann beim herunterwürgen der Paua-Innereien so schlecht wurde, dass er sich sogleich übergab…nur um es dann nochmal zu versuchen…ein Mann gibt ja so schnell nicht auf…und sich wieder zu übergeben. Unter den Zuschauern brach ein kleiner Tumult aus und die Geräusche reichten von Jubel bis Stöhnen, dass auf Übelkeit deutete. Mir selbst war auch schlecht und so habe ich die aufregenden Strandspiele frühzeitig verlassen und kann vom Ausgang nicht mehr berichten. Es soll auch einen Gewinner geben, der von den Zuschauern gewählt wird. Gönnen würde ich es jedem der spielfreudigen Herren. Die Einnahmen, die beim Verkauf der Würstchen und Kuchen gemacht wurden, kommen den Schülerinnen und Schülern der Vorschule zugute. Na dann, frohes Augen ausbeißen, auch im nächsten Jahr.

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Tauziehen vor toller Kulisse
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Männer vs. Möven – ringen um Aufmerksamkeit
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Paua and Beaches – Days on Stewart Island

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On my way to maori Beach

I already spent a view days on Stewart Island and sometimes I feel like Robinson Crusoe – especially, when I have a beautiful beach for my own. The first two days we had perfect sunshine and the girls (Barbara, Sarah and Domi) where here on the island as well, so we walked to Maori Beach together. The turquoise bays and sandy beaches are very impressive and you can’t do anything but wonder how peaceful and beautiful this island is.

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The Place I call my new home in February – Oban / Stewart Island

Oban, the only little town here, has about 300 inhabitants and some tourists arrive every day by ferry, but that’s about it. It’s very calm really and I haven’t met a lot of Germans neigther. I started to work here in a restaurant that’s called Church Hills Restaurant and Oyster Bar. It’s a lovely little place with a familiar atmosphere. Most of the food is homemade (like the pasta, the breads and the desserts) and they even grow their own vegetables, salats, berries and spicies in the garden. It’s not about the money, but about the experiences for the costumers really. The owners Deanne and Chris are hearty people and they wish that their guests have a great evening here with fantastic food to taste and an excellent service to experience. It’s a very rare attitude nowadays, but the people who find their way to this little place really love it – myself included. I live next door to the restaurant and have two small rooms for my one. I work from 6 pm till late in the kitchen, but it’s not stressful, because they limit the number of costumers to the number that we can handle. Every plate is a little artistic masterpiece with a flower as a decoration and things like that. We often eat together after work and I learn a lot about the Kiwi way of life finally. Two days ago Chris and I, we drove to the bay to get some fresh Paua and Crayfish. It was too cold for me to go diving or swimming, so I spent the time in the kayak and just gazed at the Paua, because they move so smooth. This morning I went swimming to wake me up. I can highly recommend Stewart Island! You will find the places here that you have in mind when you start thinking about traveling to New Zealand.

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Fresh Paua (Muscheln)

Paua und Strände – Tage auf Stewart Island

Nun bin ich bereits seit einigen Tagen auf Stewart Island im Inselfieber und fühle mich manchmal wie Robinson Crusoe. An den ersten zwei Tagen hatten wir strahlenden Sonnenschein und zufällig waren die Mädels (Barbara, Sarah und Domi) auch auf der Insel und wir konnten eine tolle Wanderung zum Maori Beach unternehmen. Die türkisfarbenen Buchten und einsamen Strände sind einfach der Wahnsinn und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Oban, das einzige Örtchen auf der Insel, ist eine 300 Seelengemeinde und täglich kommen hier mit der Fähre ein paar Touristen an, die Ruhe suchen und oft den Great Walk machen wollen. Insgesamt ist aber im Prinzip nix los und man hat die Insel gefühlt für sich allein. Man trifft auch nicht mehr viele Deutsche! Ich habe hier angefangen in einem Restaurant (Church Hill Restaurant and Oyster Bar) zu arbeiten und es ist alles sehr familiär und stressfrei. Nach 3 Monaten in Neuseeland erlebe ich hier nun mein persönliches Kiwi-Gastfreundschaftswunder. Die Besitzer Deanne & Chris sind Lebenskünstler und machen es mir so unglaublich leicht mich wie zu Hause und willkommen zu fühlen. Ich wohne hinter dem Restaurant in zwei kleinen eigenen Zimmerchen, von 18 bis 22 Uhr helfe ich in der Küche und danach sitzen wir zusammen und essen gemeinsam Abendbrot. Es fühlt sich eigentlich nicht wie arbeiten an. Die Beiden nehmen nur so viele Gäste an, wie Sie auch meistern können und der Service- und Qualitätsanspruch ist hier im Restaurant sehr hoch. Das Gemüse kommt oft aus dem eigenen Garten, die Pasta, die Brote, etc. alles wird hausgemacht und frisch zubereitet. Es geht weniger um Gewinn als vielmehr wirklich darum, den Gästen ein leckeres Essen vor die Nase zu setzen und zu einem rundum schönen Abend beizutragen. Jeder Teller, der unsere Küche verlässt, ist ein kleines Kunstwerk.

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Churchill Restaurant and Oyster bar in Oban on Stewart Island

Wir reden auch sehr viel über die Arbeitseinstellung der Deutschen, die Sachlickeit und manchmal vielleicht auch Verkrampftheit und was einen guten Arbeitgeber ausmacht. Ich glaube, ich hatte eine Dossis zuviel Kiwi-Frohsinn, denn ich habe vor zwei Tagen eine im nachhinein vielleicht nicht sehr clevere (unprofessionelle…) Bewerbung nach Deutschland geschickt. Es ist einfach so schrecklich langweilig sachliche Bewerbungen ans andere Ende der Welt zu schicken, wenn man gerade eine ganz andere Haltung kennen lernt. Naja egal. Das kann man glaube ich nur nachvollziehen, wenn man das selber erlebt hat und wie Chris sagen würde, wenn sie dies oder das negativ auslegen, dann willst du da auch garnicht arbeiten. Liebe Arbeitgeber, falls ihr mich googelt und auf diesem Blog landet – nehmt es alles nicht so ernst. Vor zwei Tagen war ich mit Chris in der Bucht und er hat nach „Paua“ (Muscheln) getaucht und wir haben den lebendigen Hummer geholt, den er dort in einem Käfig in der Bucht lagert. Ich war eigentlich nur im Kajak, weil mir recht kalt war, und habe die frischen Paua beäugt. Sehen aus wie Schnecken und bewegen sich auch so geschmeidig.

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Evening Bay

Gestern bin ich zum Ackers Point gewandert und heute Morgen war ich im Meer schwimmen, um wach zu werden. Ich kann Stewart Island nur jedem empfehlen! Hier findet man tatsächlich die ruhigen Buchten und Strände, die man sich ausmalt, wenn man an Neuseeland denkt.