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Ulva Island – Tweet, Tweet

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Ulva Island
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Robin on a sign / Spatz auf einem Wegweiser

Imagine you walk through green forest and elegant fern and you can hear half-dozen different birds singing just for you almost all the time. In the beginning you can’t spot them, but as you walk around your eyes get used to the deep green and your ears track the flutter sounds and there they are: the robins, the wekas, the kakas, the bellbirds…that’s Ulva Island – a little paradise for a lot of native birds that are in danger here in New Zealand. We had to catch a ferry at 9 o’ clock in the morning to do this trip and we made sure that no rat was on board of our boat of cause. The rangers of the doc government department work a lot to help maintain Ulva Island a rat free area. The birds are an easy food source for rats, because they never had natural predators. Therefore they are not afraid and some of them, like the Kiwi, even can’t fly away. It was a wonderful sunny days and after six hours of walking and listing and was really sensitized for background sounds. I don’t hear a lot of background sounds here on Stewart Island either. I mean even in Oban there are almost no cars and definitely no trains or police car sirens or any kind of city sounds that you might think of…just the sea, the ferry and the sea-gulls. On Ulva Island it’s even less than that, because nobody is living there, but a few souls in one single house. Go there is you need silence and if you are a secret photographer by heart. I promise you gonna love it!

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Bird hiding under the leaves
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Weka on my way to West End Beach

Ulva Island – Ich glaub es zwitschert

Schließt die Augen stellt Euch vor, dass Ihr auf einer einsamen Insel angekommen seid und nun durch dichten grünen Wald wandert, auf Wegen die von den verschiedensten sehr großen bis sehr kleinen und zierlichen Farnen gesäumt werden. Ihr könnt Vögel zwitschern und flattern hören, eigentlich überall und nirgends. Die Augen brauchen eine halbe Stunde, um das satte Grün zu verarbeiten und die Ohren können das viele Flattern nach einer Weile besser orten. Und dann sieht man sie auch: die vielen unterschiedlichen Vöglein auf den Zweigen in den Büschen und Baumkronen. Spatzen, Weka, Kaka, Bellbirds…so erlebt man Ulva Island – ein kleines Paradies für zum Teil vom Aussterben bedrohte Arten. Wir sind bereits um 9 Uhr morgens mit einem kleinen Boot rüber gefahren und haben achtgegeben, dass keine Rate an Bord ist. Die doc-Ranger investieren viel Zeit und Geld, um Ulva Island möglichst ganz frei von Raten zu halten. Bevor die Raten eingeschleppt wurden hatten die Vögel in Neuseeland keine natürlichen Feinde. Sie sind wenig ängstlich und deshalb leichte Beute für Raten. Auf Ulva Island können sie zurzeit ungestört leben und es war ein herrlich sonniger Tag an dem ich unglaublich viele schöne Fotos machen konnte. Man hört dort überhaupt keine Hintergrundgeräusche, weil die Insel bis auf ein einziges Haus unbewohnt ist. Nicht, dass es in Oban viele störende Geräusche geben würde – hier fahren ja auch kaum Autos, man hört nie Sirenen und einen Zug gibt es nicht – aber auf Ulva Island ist es eben noch ruhiger. Das perfekte Ziel für alle Menschen die Ruhe suchen und leidenschaftlich gerne fotografieren.

PS: Mehr Fotos von Bäumen und Farnen auf Ulva Island findet Ihr auf der neu eingerichteten Stewart Island Seite.

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Kaka on Ulva Island
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Fern Shade

Waiheke Island

It is never a long drive to the beach, if you live in Auckland and it will take you an hour to arrive in the Caribbean. That’s what you think at least, when you hop on a ferry on a Sunday to drive to Waiheke Island. I did this trip with two backpackers (Barbara and Dominique) that I met in the hostel. We decided to hike the Cross Island Bush Trail from Onetangi Beach to Rocky Bay. It was an impressive five hour tour via Trig Hill Mountain, a vineyard and the woods and with massive trees, palms and flowers along the road. We got lost again through and can’t help but think that signs seem to be not common in New Zealand. It’s no big deal, because you can count on a kiwi who will help you out and even drive you back to the path you wanted to hike in the first place – of cause not without asking you, if you have enough water. The kiwis never loss tourists, that’s for sure. That remains me of another situation that we experienced this Sunday. We enter a café to ask where we can buy sunscreen in the village and a minute later we had to choose from five different bottles on the counter to help ourselves. I can’t help but wonder about all these situations and my heart is on fire, thanks to the friendliness of the people and the beauty of the nature of this country.

 

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Trig Hill / Höhepunkt der Wanderung

Waiheke Island

In Auckland hat man es nie weit bis zu einem Strand und in die Karibik schafft man es in einer Stunde. So fühlt es sich jedenfalls an, wenn man Sonntags von Auckland aus eine Fähre nach Waiheke Island nimmt. Ich habe mich mit zwei Backpackerinnen (Barbara, genannt Babs, und Dominique, genannt Domi), die ich hier im Hostel kennengelernt habe, auf den Weg dorthin gemacht. Wir haben uns für den Cross Island Bush Trail vom Onetangi Beach in die Rocky Bay entschieden. Eine beeindruckende fünfstündige Wanderung mit einem steilen Anstieg auf den Trig Hill Mountain, über einen Weinberg und durch von urigen Bäumen, Palmen und Blumen gesäumte Wege. Die Beschilderung dieses Coast to Coast Trails war allerdings sehr bescheiden, sodass wir mehrmals vom Weg abkamen. Da aber immer nette Kiwis in der Nähe sind geht natürlich kein Tourist verloren. Uns drei hat man sogar mal eben zurück zum richtigen Zwischeneinstieg gefahren, als wir den falschen Pfad gewählten hatten und irgendwo im nirgendwo am Straßenrand auftauchten – nicht ohne uns zu fragen, ob unsere Wasservorräte ausreichen versteht sich. Dabei fällt mir auch wieder ein, dass uns die Kiwis 5 unterschiedliche Flaschen Sonnenmilch auf den Tresen gestellt haben, als wir in einem Café fragten, wo man im Ort Sonnenmilch kaufen könnte. Die Offenheit der Menschen und die Schönheit der Natur sind ein unschlagbares Team und haben mein Herz im Sturm erobert.