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A small Country, a big Adventure

Thank you so much New Zealand! I traveled arround here for seven mounth and it was a thrilling experience. Your people change me and your landscapes are overwhelming. Every single day was a special day! I am flying back home, but i will miss you and daydream about your forests, beaches and mountains.

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Cape Farewell

Ein kleines Land, ein großes Abenteuer

Ach, Neuseeland! In sieben Monaten und zwei Wochen ist fast kein Tag vergangen, an dem ich nicht über die Schönheit der Natur gestaunt habe, die hier noch zu finden ist. Die tropischen Wälder, die unendlich langen Sandstrände, malerischen Berge und faszinierenden Vulkane. Der Blick in den Krater des Mount Ngauruhoe, nach einem Aufstieg durch Asche und über ein Eisfeld. Wandern zur Bob’s Bay in der Silversternacht. Ein Sternenhimmel über dem Kepler Track, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe. Auf Stewart Island im Pacific schwimmen gehen, mit dem Wissen, dass man der Antarktis wohl nie wieder so nah sein wird. Urige Vögel und verspielte Seelöwen in freier Wildbahn, denen ich stundenlang zuschauen könnte. Durchatmen auf jedem Lookout. Ach Neuseeland, dein Wetter hat meine Lebensgeister beflügelt. Die triefende Feuchtigkeit in der Luft, die spürbare Kraft der brennenden Sonne und dieser kräftig-salzige Seewind, der mir immer einen freien und unbeschwerten Kopf beschert. Und Neuseeland glaube mir, die Menschen, die ich hier getroffen habe, haben mich verändert! Einheimische Kiwis ebenso, wie gleichgesinnte Reisende. Mit Herzlichkeit und Vertrauen (in mich), haben sie mein Herz erobert. Die Türen standen fast immer weit offen. In Pahia, Greymouth und vorallem in Oban war ich in der Fremde Zuhause. Backpacker trifft man immer zweimal, oft dreimal, und mit Babs und Domi hatte ich einen heiden Spass beim Wandern und ausgehen. Worte können kaum beschreiben, was ich hier in so mancher Minute gefüllt und erlebt habe. Nur die Tourismusbranche solltest Du vielleicht nicht weiter ausbauen liebes Neuseeland, denn Deine wilde Schönheit ist in Gefahr. Trampingtracks sollten auch Trampingtracks bleiben. Mach es uns nicht zu einfach. Wir sind (zu)viele und auf so manchen Menschen, der auf dem Great Walk nach dem nächsten Supermarkt fragt oder seine Babywindel am Wegrand ablegt, kannst Du gut verzichten. Lieben Dank Neuseeland und an Euch alle, die ihr meine Reise bereichert, unterstützt und begleitet habt. Ihr habt meine Freude um ein vielfaches multipliziert. Ich steige heute in den Flieger. Es geht zurück nach Deutschland. Den Blog werde ich noch eine Weile vorführen und bearbeiten, weil mir oft die Zeit fehlte Ideen in Texte zu verwandeln und Fotos hochzuladen. Wir hören und sehen uns also noch.

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Waves

Lunch auf dem Vulkan

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Blick von Rongitoto auf die Skyline von Auckland

Ich habe unter Backpackern oft vernommen, dass ihnen Auckland nicht gefallen hat. Nach insgesamt drei Wochen hier (Ort meiner Ankunft und Abreise) kann ich diese Meinung nicht teilen. Ganz im Gegenteil. Ich bin überrascht, wie gut mir Auckland gefällt. Das ist mir in dieser finalen Woche nochmal klar geworden. In der Innenstadt begeistern mich die Vulkanhügel, Parks und multi-kulti Straßen. Außerdem ist die Nähe zu Devenport und den Inseln unschlagbar und bis Piha an der wilden Westküste braucht man auch nur 40 Minuten. Wir haben heute spontan einen Ausflug zur Insel Rongitoto gemacht und dort auf dem Vulkan – mit fantastischem Ausblick auf die Skyline – unseren mitgebrachten Kartoffelsalat verspeist. In welcher Metropole kann man Downtown eine Fähre nehmen, die einen zwanzig Minuten später auf einer nahezu unbewohnten vulkanischen Insel absetzt? Nach vier Stunden hatten wir nicht mal die Hälfte der Insel erkundet, ganz zu schweigen von den Lava-Caves. Liebe Backpacker: Wart ihr im Cornwall Park, auf dem Mount Eden, am Hafen, in Ponsonby, im Zoo oder auf wenigstens einer der nahegelegenen Inseln??? Nein. Dann hängt nicht auf dem Hostelsofa rum, sondern geht spazieren.

Verlaesslich heisst das Zauberwort

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Car Fair in Auckland

Heute drehte sich alles um unser Auto und ihr werdet es kaum glauben, aber wir haben es gegen 11 Uhr für 1700 $ an ein junges Kiwipaar verkauft! So ein Autojahrmarkt ist ein besonderes Erlebnis. Man rollt auf die gepflegte Rassenfläche einer Pferderennbahn und reibt sich, ob des großen Angebots, die Augen. Unser Monti hat aber wirklich gut ausgeschaut („Looks really tidy“) und mit 2100 $ Ausgangspreis hatten wir den Marktwert auch ganz gut eingeschätzt für so ein “reliable car”. Die Zwischenhändler sind üble Typen und uns zum Glück erspart geblieben, worüber wir uns sehr freuen. Und weil sich heute alles ums Auto drehte, will ich auch nochmal los werden, dass mir das Fahren im Linksverkehr in NZ regelmäßig Herzrassen beschert hat. Vor allem als Beifahrerin hatte ich auf den engen und extrem kurvigen Straßen oft Panik, weil ich das Gefühl hatte, wir würden gleich den Abhang runter rasseln oder den Spiegel abfahren. Oft gibt es keine Straßenplanken und manchmal eben auch keine Straßenmarkierungen, sodass so mancher Fahrer die Kurven schneidet und einen an die Seite drängt. Überhaupt nehmen die Kiwis Kurven sehr schnell. Dann wäre da noch das Problem mit der fantastischen Aussicht über die so mancher Fahrer vergisst auch nach vorn zu schauen. Als Fahrerin war ich auch nicht besonders sicher und habe Monti beim Einparken einen Riss verpasst, aber es war ja unser Auto und der „gestupste“ Neuwagen hatte nur einen Kratzer. Nicht der Rede wert und als echter Kiwi ist die gute Frau mit einem Lächeln davon gefahren: „Never mind.“ Über die berühmt berüchtigten Gravel Roads (Schotterstraßen) hatte ich schon berichtet und dann gibt es da noch den beliebten Kreisverkehr, in den man natürlich verrückterweise auch verkehrtherum reinfahren muss. Auf der Autobahn wird man rechts überholt, durchgezogene Verbotslinien werden eigentlich nicht beachtet und der intuitive Blick ist immer falsch. Muss ich noch mehr sagen. Zum Glück gab es auf der Südinsel aber wirklich sehr wenig Verkehr. Toll ist auch, dass es außerhalb der Großstädte in NZ überhaupt keine Ampeln gibt und wir auch nie einen Blitzer gesehen haben. Ende gut, alles gut und wir waren heute zur Entspannung im wunderschönen Zoo von Auckland und haben doch tatsächlich im Haus für nachtaktive Tiere noch für 3 Minuten zwei Kiwis beobachten können. Sie haben am Dienstag erst ein Ei gelegt. Freu!!!

Die letzten Tage

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Working at the Car Wash…you know the famous song, right!?

Eine Woche haben wir in Auckland eingeplant, um unser Auto zu verkaufen…4000 km sind wir gefahren und hatten seit Christchurch keine Probleme mehr. Wir sind richtig zufrieden und ein wenig traurig, dass wir uns von Monti trennen müssen. So geputzt und mit neuer Lampe sieht er verdammt gut aus und im Stadtverkehr zeigt er sich von seiner besten Seite. Drückt uns mal die Daumen, dass sich morgen auf dem Car Fair (9-12 Uhr) ein würdiger neuer Eigentümer findet. Dann wären wir ganz entspannt und könnten in den letzten 48 Stunden noch etwas unternehmen. Sonst muss ich doch noch länger bleiben…

 

10 Meter bis zum Meer – Coromandel Peninsula

Die letzten Urlaubstage vor der Abreise in Auckland haben wir auf der Coromandel Peninsula verbracht. Diese schöne Ecke auf der Nordinsel hatte ich bis zum Schluss aufgeschoben, weil das Wetter hier auch im Herbst noch Sonne verspricht und man sich am Hot Water Beach eine heiße Badewanne bauen kann, wenn einem doch mal kalt wird. Das Örtchen Hahei ist ein Paradies für Surfer und unser Campingplatz lag wieder direkt am Meer. So waren wir morgens schwimmen und haben bei Sonnenschein die berühmte Cathedral Cove erkundet. Nur mit der Badewanne am Strand wollte es nicht klappen, weil die Wellen auch bei Ebbe so kräftig waren, dass das kalte Wasser einem immer entgegen peitschte und wir uns trotz Schaufel kein Loch am Hot Water Beach buddeln konnten. Gespürt haben wir die vulkanischen Aktivitäten schon, denn an manchen Stellen hatte man das Gefühl Sand und Wasser kochen, aber Entspannung wollte sich bei dem Gezeitenwetterstress nicht einstellen. Wir sind dann noch für zwei Nächte über Colville bis nach Port Jackson, ganz im Norden dieser Halbinsel gelegen, gefahren. Die Abgeschiedenheit ist wunderschön, solange man nicht, wie ich, aus Unwissenheit beim vorbereiten des Abendessens rohe grüne Bohnen knabbert. Irgendwann sagte mir Nils das Bohnen roh giftig seien. Ich habe die halbe Nacht wach gelegen und darüber nachgedacht, ob sich an diesem Beispiel zeigt, dass die soziale Herkunft das Bildungsniveau entscheidend beeinflusst. Ich habe überlebt und wir haben über die Schlagzeile „Deutsche Touristin stirbt in NZ an Bohnenvergiftung“ gelacht. Alles steht heute auf den Verpackungen („Die Füllmenge kann technisch bedingt variieren…“ blabla), aber das ein Gemüse roh in hohem Maße giftig ist und schon fünf Bohnensamen reichen, um eine tödliche Vergiftung herbeizuführen, dass steht nicht auf der Verpackung. Nun denn: Möge ich weiter dazu lernen und die Allgemeinbildung auf der Welt erhalten bleiben.

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Cathedral Cove

Hobbiton Movie Set

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Hobbit house

What can I say: after six month in NZ I am totally fascinated by the beautiful (film set) landscapes and I was no longer able to resist the wish to finally see the hobbit holes and the party tree. I even I brought the Lord of the Rings location guide book a while ago and I really enjoy it. Smile. The Hobbiton Movie Set is located on a farm close to Matamata and hidden in green hills. One has to book a guided tour to visit the area, but it is worse the money. The area is bigger than I thought and really lovely. They have gardeners to make sure that the movie set just looks like Peter Jackson is shooting here tomorrow and the hundreds of prop details are amazing. I had a picture perfect sunny afternoon to wonder around in this small Hobbiton world. I only wish that the tour guide girl would have been a little less stressed out. I mean, I know that we all just come to make these o so important hobbit hole pictures, but that does not mean, that I do not enjoy the stories behind it all. In fact I loved them and I will share a story here. Imagine that volunteer students helped to transform natural apple trees into plum trees by picking every single natural leave and fruit and decorate the apple tress with plastic plum tree leaves and fruits. Unbelievable, isn’t it!?

Im Reich der Hobbits

Was soll ich sagen: nach 6 Monaten in NZ bin ich vollkommen fasziniert von den (Filmset)Landschaften die mich umgeben und konnte dem Wunsch Hobbithäuschen zu sehen nicht mehr wiederstehen. Ich habe vor einiger Zeit sogar ein Büchlein gekauft, mit dessen Hilfe man diverse Herr der Ringe Drehorte aufsuchen kann. Ein heiden Spass, vorallem weil man sich immer auf Gravel Roads wiederfindet und hofft, dass das Auto mitmacht. Das Hobbiton Movie Set befindet sich in der Nähe des Ortes Matamata auf einer Farm und versteckt in grünen Hügeln. Man muss eine Tour buchen, aber das Gelände ist viel größer als ich dachte und wirklich liebenswert gestaltet. Es gibt sogar Gärtner, die den Garten bewirtschaften und die Vorgärten der Hobbithäuschen pflegen. Alles sieht so aus, als würde Peter Jackson hier morgen dort filmen wollen und die Details sind hinreisend. Einen schöneren sonnigen Nachmittag hätte ich mir nicht ausmalen können, um in der Welt der Hobbits spazieren zu gehen. Leider war die junge Frau, die uns die Tour gegeben hat, recht gestresst. Es ist bestimmt anstrengend dort zu arbeiten, wenn alle Touris immer nur die Hobbithausfotos machen wollen und mindestens die Hälfte der Gruppenteilnehmer/innen kein Englisch versteht, aber was tut es. Mir haben die Filmsetgeschichten wirklich gefallen und davon hätte ich mir mehr gewünscht. Man kann sich den Aufwand für einen Filmdreh viel besser vorstellen, wenn man weiß, dass unzählige Studenten freiwillig Apfelbäume in Pflaumenbäume verwandelt haben. Ja, genau. Sie haben tatsächlich in stundelanger Arbeit alle Blätter und Früchte per Hand abgepflückt und die Bäume mit künstlichen Pflaumenbaumblättern und Früchten dekoriert. Ich finde das wirklich großartig und unglaublich! Hobbiton lohnt sich also und landet auf meiner Filmlocation-Must-Do-List auf Platz 2, gleich hinter dem Mount Doom und vor den Weta Caves in Wellington.

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The Party Tree

Kia Ora – Clean Boots Please

This long flight made me kind of airplain-sick and I’m tired, but happy! The flight from Frankfurt via Dubai (modern airport with free hot showers, so make sure that you have a towel in your hand-luggage) and Melbourne to Auckland was a torture, although everything worked out very well. I was not able to really sleep during any of the three flights. The service with Emirates is so great that you will be served nonstop. Dinner, snacks, breakfast, drinks, fruits,…no duty free promos through, which is great. I missed two nights basically and after 35 hours of traveling in airplanes with air-condition I’m just exhausted.

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Departure in Dubai / Abflug in Dubai

Nevertheless the Kiwis (that’s how people from New Zealand call themselves) are so friendly that I even accepted the security check with patience. I got the work visa without any questions. What was really important for the officer was to clean my hiking boots. If you still have energy left after all this you can take a public bus, like I did, and drive downtown in about 45 Minutes for 16 Dollars. I stay at the Oaklands Lodge for the first few days. That’s a hostel with a great atmosphere in the Mount Eden neighborhood – you really feel like home right away. I took a short nap and somehow made it up to Mount Eden for a great walk in the afternoon. Everything is blossoming right now and I think I saw something like a “Wellensettich” – it was a colorful bird for sure. This city is geographically blessed. You have the ocean, the islands, the beaches, the green hills and a perfect skyline. Let me tell you: It’s so great to be here finally.

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View from Mount Eden / Ausblick vom Mount Eden auf Auckland

I slept like a stone during the first night. Today I applied for a social insurance number and spent the rest of the day on the beach in Takapuna. Downtown is very modern with a lot of fancy shops, but I haven’t found the nicest spots jet. What really impresses me is the friendliness. You wanna here some examples?! Well, some of the bus drivers are saying good bye to almost every client and the clients would shout “Thank you driver”. I asked I young woman where I may find a supermarket and she said she has no idea, but we could ask her friend in the car. Later on she introduced me to her friend and the two girls tried to grave me a ride (circles). It turned out that they don’t really know the neighborhood and we where not able to find a supermarket, but we had a great chat anyway. I decided to relax and brought my dinner in a little expensive shop around the corner. I will search a supermarket tomorrow – with your kind help my dearest Kiwis!

Luftsprünge

Flugkrank, müde, glücklich! Der Flug von Frankfurt, via Dubai (moderner Flughafen mit kostenlosen heißen Duschen – Handtuch im Handgepäck dabei haben!) und Melbourne nach Auckland war wirklich ein Kraftakt, obwohl alles reibungslos geklappt hat. Ich konnte auf keinem der drei Flüge wirklich schlafen, weil der Service bei Emirates fantastisch ist und man, ob der vielen Speisen, Snacks, Obstpausen und Drinks, nicht zur Ruhe kommt. Man ist nach ca. 35 Reisestunden unter klimatisierten Bedingungen und mit zwei verpassten Nächten einfach nur fertig. Die Kiwis (so nennen sich die Neuseeländer) sind aber so nett, dass man auch das Reinigen der Wanderschuhe bei der Sicherheitskontrolle gerne über sich ergehen lässt und das Arbeitsvisum gab es ohne jede weitere Frage in 2 Minuten. Mit dem öffentlichen Bus kann man dann für 16 Dollar in ca. 45 Minuten in die Innenstadt fahren. Ich bin die ersten Tage im Hostel Oakland Lodge eingekehrt. Dieses Hostel liegt direkt am Mount Eden in einer typischen Wohngegend und man fühlt sich wirklich gleich wie zu Hause. Nach einem kurzen Schläfchen habe ich den Nachmittag dann auch noch irgendwie geschafft und einen tollen Spaziergang (hier beginnt gerade alles zu blühen und ich bilde mir ein, dass ich eine Art Wellensittich gesehen habe) hoch zum Mount Eden gemacht. Dort oben angekommen wurde ich für alle Anstrengungen belohnt und war und bin seitdem einfach nur glücklich. Die Lage dieser Stadt ist wirklich einmalig. Ozean, Strände, vorgelagerte Inseln, grüne Hügel (Vulkankrater) und eine fotogene Skyline sorgen dafür, dass man einmal tief durchatmet und denkt: Juchu ich bin hier! In der ersten Nacht habe ich dann geschlafen wie ein Stein und auch heute hatte ich noch ab und an das Gefühl der Boden schaukelt unter mir (eine Art Flugkrankheit?). Heute, an meinem zweiten Tag, habe ich meine Steuernummer beantragt (dauert wohl 10 Werktage) und mich dann für ein paar Stunden in Takapuna am Strand entspannt.

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Takapuna Beach / Am Strand von Takapuna

Viel Lavagestein und tolle teure Villen. Downtown ist sehr modern. Es dreht sich alles ums shoppen und richtig schöne Ecken habe ich da heute noch nicht entdeckt. Dafür beeindruckt mich die Freundlichkeit der Menschen. Woran ist das festmache? Daran, dass die Busfahrer hier jedem Fahrgast „Tschüss“ oder „Einen schönen Tag noch!“ hinterher rufen und der Fahrgast ruft „Dank an den Fahrer“ oder daran, dass ich eine junge Frau frage, wo ich einen Supermarkt finden könnte und sie mir sagt, sie sei nicht sicher, aber wir könnten ihre Freundin fragen. Am Auto angekommen boten mir dann beide an, dass sie mich schnell rumfahren könnten. Tatsächlich bin ich dann mit den zwei Mädels kurz mitgefahren und habe mich nett unterhalten. Witziger Weiße haben wir dann keinen Supermarkt gefunden, weil sie sich in dem Viertel gar nicht so gut auskannten und sie haben mich dann nach einer Runde an derselben Stelle wieder raus gelassen, wo ich eingestiegen war, und sich entschuldigt. Ich habe das Abendessen ganz gelassen in einem Späti gekauft und werde den Supermarkt morgen wieder suchen gehen – mit Eurer Hilfe liebe Kiwis. 

What happend so far

German Version below

Where should I start telling? I liked my job basically, but after 1 ½ years I thought it’s time to move on, because I expect MORE in various ways. Besides I turned thirty in March 2014. The thing is you can only apply for a visa under the work & holiday scheme in New Zealand until you are thirty. So it was a now or never situation. Always think it’s too bad that they came up with this deadline rule. Why is that so? Anyway, in career terms nothing came up in spring/summer that was interesting enough to change my plan to use this final chance. The whole thought about taking a TIME OUT was supported by lectures that I heard and workshops that I participated in during a conference in January with the title: Life, Art and Production – How do we want to work in the future? To rethink how the situation of the theaters in Germany will change with all these cut-backs that we are experiencing right now fills me up with worries and connected with this are the rather unstable future prospects for me, as I’m working in this field. The conclusion of a colleague of mine was – and I thought that was well said – “Monday cannot take place in this situation and under these circumstances.” We all finish our theater season, but I take my time out now to think about all the questions and to discover other work environments. This is how the shortage of time at work, that we discussed so intense during that conference, turns into a time out in my CV.
There are 6 days left till my departure and in the last month and weeks I had to come up with a few big and a lot of small decisions to make this adventure happen.

Here is what I have organized so far:

– I decided to quiet the room in my flat share in April 2014
– I had to quiet my contract with a dance studio
– I applied for a work visa under the working & holiday scheme New Zealand via http://www.immigration.govt.nz on August 18, 2014 (So easy! I guess 25 clicks or something and 165 NZ$ that you need to pay and that’s it. Not fair, if you compare it with the hours you spent thinking applying.)
– I drove two removals (from Osnabrueck and Leipzig to Kassel, because I had private stuff in both cities)
– I weeded through all of that stuff and I tried to get rid of some things
– I booked a flight on September 25, 2014 (Frankfurt – Auckland)
– I signed a private health insurance
– I booked a hostel for the first four nights in Auckland on October 2, 2014 (Oaklands Lodge)
– I informed my family and close friends in the last two weeks
– I unsubscribed myself in various places (urban administration and so on)
– I created a blog yesterday, so on October 7, 2014, via wordpress.org

My current To-Do-List looks like this:

– pack bag
– decide what you really need
– work on the blog
– write down what you expect from this trip
– letters & mails
– call family and friends
– laundry
– read the Lonely Planet (probably on the plain!?)
– live everyday life, sleep, eat and be happy

That’s it almost, but hang on!

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Probepacken / trying to pack my bag

Was bisher geschah!

Wo soll ich anfangen mit dem Erzählen? Mir hat mein Job an sich Spass gemacht, aber ich hatte nach 1 ½ Jahren Lust auf etwas Neues, weil ich mir an sich doch in vielerlei Hinsicht noch MEHR wünsche. Im März 2014 bin ich dreißig Jahre alt geworden und liebäugelte schon eine ganze Weile mit dem Gedanken zwischen dem alten und dem neuen Job nochmal Work & Travel einzubauen, denn das ist in Neuseeland nur für Leute bis 30 möglich. Das finde ich übrigens sehr schade und frage mich immer warum das so ist! Jedenfalls hat sich dann im Frühjahr/Sommer beruflich nichts ergeben, was so spannend wäre, als das ich die Chance unbedingt nutzen müsste. Der ganze AUSZEITgedanke wurde sicher auch durch die Vorträge und Workshops bestärkt, denen ich im Januar im Rahmen der Konferenz der Dramaturgischen Gesellschaft zum Thema „Leben, Kunst und Produktion – Wie wollen wir arbeiten?“ beigewohnt hatte. Das Nachdenken über die Frage, wie sich die Theater in Deutschland bei all den Sparmassnahmen entwickeln werden, ist beunruhigend und damit einhergehend ist sind auch die Zukunftsaussichten hinsichtlich der Arbeitsbedingungen an den Theatern für mich nicht besonders erfreulich. Das Fazit eines Kollegen auf der Konferenz war – und das fand ich sehr treffend –, dass „Der Montag unter diesen Bedingungen nicht stattfinden kann“. Wir haben natürlich alle bis zum Ende der Spielzeit durchgehalten, aber ich nehme mir jetzt die Zeit, um weiter über all diese Dinge nachzudenken und andere Arbeitswelten zu erkunden. So entsteht aus der diskutierten Zeitnot im Berufsalltag eine Auszeit im Lebenslauf.
Es sind nur noch 6 Tage bis zum Abflug und in den letzten Monaten und Wochen habe ich wenige große und viele kleine Entscheidungen getroffen, um an diesem Punkt heute angekommen zu sein. 

In aller Kürze habe ich:
– Ende April 2014 mein WG-Zimmer in Osnabrück gekündigt
– meinen Vertrag in einem Tanzstudio gekündigt
– meine Bahncard gekündigt
– am 18. August über http://www.immigration.govt.nz ein Arbeitsvisum im Rahmen des Working Holiday Scheme beantragt (Das ist so unglaublich einfach! In ca. 25 Klicks hat man das erledigt und überweist dann noch 165 NZ$. Nicht zu vergleichen mit den Wochen, in denen man sich den Kopf zerbrochen hat. )
– Ende August Umzüge gemeistert (von Osnabrück und Leipzig nach Kassel, weil ich in beiden Städten noch Möbel und private Sachen hatte)
– habe viel aussortiert (aber es sind immer noch ca. 30 Bananenkisten, die ich einlagern muss)
– habe am 25. September einen Hin- und Rückflug gebucht (Frankfurt – Auckland)
– am 1.Oktober eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen
– am 2. Oktober für die ersten 4 Nächte ein Hostel in Auckland gebucht (Oaklands Lodge)
– in den letzten zwei Wochen Familie und Freunde informiert
– mich bei den entsprechenden Behörden abgemeldet
– und gestern, am 7. Oktober einen Blog bei wordpress angelegt

Meine aktuelle To-Do-Liste ist übersichtlicher geworden, aber es gibt immer noch genug zu tun!

– Koffer probe packen
– Entscheiden, welche Technik ich mitnehmen kann/muss (mein Laptop ist recht schwer und ich habe (noch) kein Smartphone)
– Blog gestalten
– Aufschreiben was ich mir von dem trip
– Mit Familie und Freunden telefonieren
– Kleinigkeiten besorgen (Speicherkarte, Kosmetik und so Krams)
– Wäsche waschen
– den Lonely Planet endlich lesen (wahrscheinlich im Flugzeug!?)
– Alltag (er)leben, schlafen, essen und mich freuen