Tag Archives: Auckland

One Year ago

Lieblingsplatz
Lieblingsplatz

A year ago (can you believe it?) I catched a plane and flew to Auckland / New Zealand like so many Backpackers do these days! The world became much smaller for me, since I made this experience and jet New Zealand it quiet far away for me today. This morning I woke up and it was snowing in Cassel and I was wondering what that means…after three summers in a row it’s gonna be a very cold winter for me here in Germany for sure! Life was easy and peaseful at the other side of the world. Here my head is full of news about the neverending European Crisis, military conflicts in the Far East and the waves of refugees that Germany experiences right now. I feel overwhelmed sometimes, although I am just reading and trying to keep up-to-date. Applying for work is also difficult and grueling and often I wish to take it all a little easier – just like the KIWIS. NO WORRIES…that’s what they would say. I miss blogging too, so I will try to convert this Blog from a New Zealand Travel Blog to a more general Travel Blog or start a new one. I will let you know. Already have some stories about the cities Cologne, Gießen and Cassel in the holding stack.

Cheers and please share your stories and thoughts from the road with me!

Departure
Departure
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A small Country, a big Adventure

Thank you so much New Zealand! I traveled arround here for seven mounth and it was a thrilling experience. Your people change me and your landscapes are overwhelming. Every single day was a special day! I am flying back home, but i will miss you and daydream about your forests, beaches and mountains.

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Cape Farewell

Ein kleines Land, ein großes Abenteuer

Ach, Neuseeland! In sieben Monaten und zwei Wochen ist fast kein Tag vergangen, an dem ich nicht über die Schönheit der Natur gestaunt habe, die hier noch zu finden ist. Die tropischen Wälder, die unendlich langen Sandstrände, malerischen Berge und faszinierenden Vulkane. Der Blick in den Krater des Mount Ngauruhoe, nach einem Aufstieg durch Asche und über ein Eisfeld. Wandern zur Bob’s Bay in der Silversternacht. Ein Sternenhimmel über dem Kepler Track, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe. Auf Stewart Island im Pacific schwimmen gehen, mit dem Wissen, dass man der Antarktis wohl nie wieder so nah sein wird. Urige Vögel und verspielte Seelöwen in freier Wildbahn, denen ich stundenlang zuschauen könnte. Durchatmen auf jedem Lookout. Ach Neuseeland, dein Wetter hat meine Lebensgeister beflügelt. Die triefende Feuchtigkeit in der Luft, die spürbare Kraft der brennenden Sonne und dieser kräftig-salzige Seewind, der mir immer einen freien und unbeschwerten Kopf beschert. Und Neuseeland glaube mir, die Menschen, die ich hier getroffen habe, haben mich verändert! Einheimische Kiwis ebenso, wie gleichgesinnte Reisende. Mit Herzlichkeit und Vertrauen (in mich), haben sie mein Herz erobert. Die Türen standen fast immer weit offen. In Pahia, Greymouth und vorallem in Oban war ich in der Fremde Zuhause. Backpacker trifft man immer zweimal, oft dreimal, und mit Babs und Domi hatte ich einen heiden Spass beim Wandern und ausgehen. Worte können kaum beschreiben, was ich hier in so mancher Minute gefüllt und erlebt habe. Nur die Tourismusbranche solltest Du vielleicht nicht weiter ausbauen liebes Neuseeland, denn Deine wilde Schönheit ist in Gefahr. Trampingtracks sollten auch Trampingtracks bleiben. Mach es uns nicht zu einfach. Wir sind (zu)viele und auf so manchen Menschen, der auf dem Great Walk nach dem nächsten Supermarkt fragt oder seine Babywindel am Wegrand ablegt, kannst Du gut verzichten. Lieben Dank Neuseeland und an Euch alle, die ihr meine Reise bereichert, unterstützt und begleitet habt. Ihr habt meine Freude um ein vielfaches multipliziert. Ich steige heute in den Flieger. Es geht zurück nach Deutschland. Den Blog werde ich noch eine Weile vorführen und bearbeiten, weil mir oft die Zeit fehlte Ideen in Texte zu verwandeln und Fotos hochzuladen. Wir hören und sehen uns also noch.

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Waves

Lunch auf dem Vulkan

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Blick von Rongitoto auf die Skyline von Auckland

Ich habe unter Backpackern oft vernommen, dass ihnen Auckland nicht gefallen hat. Nach insgesamt drei Wochen hier (Ort meiner Ankunft und Abreise) kann ich diese Meinung nicht teilen. Ganz im Gegenteil. Ich bin überrascht, wie gut mir Auckland gefällt. Das ist mir in dieser finalen Woche nochmal klar geworden. In der Innenstadt begeistern mich die Vulkanhügel, Parks und multi-kulti Straßen. Außerdem ist die Nähe zu Devenport und den Inseln unschlagbar und bis Piha an der wilden Westküste braucht man auch nur 40 Minuten. Wir haben heute spontan einen Ausflug zur Insel Rongitoto gemacht und dort auf dem Vulkan – mit fantastischem Ausblick auf die Skyline – unseren mitgebrachten Kartoffelsalat verspeist. In welcher Metropole kann man Downtown eine Fähre nehmen, die einen zwanzig Minuten später auf einer nahezu unbewohnten vulkanischen Insel absetzt? Nach vier Stunden hatten wir nicht mal die Hälfte der Insel erkundet, ganz zu schweigen von den Lava-Caves. Liebe Backpacker: Wart ihr im Cornwall Park, auf dem Mount Eden, am Hafen, in Ponsonby, im Zoo oder auf wenigstens einer der nahegelegenen Inseln??? Nein. Dann hängt nicht auf dem Hostelsofa rum, sondern geht spazieren.

Die letzten Tage

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Working at the Car Wash…you know the famous song, right!?

Eine Woche haben wir in Auckland eingeplant, um unser Auto zu verkaufen…4000 km sind wir gefahren und hatten seit Christchurch keine Probleme mehr. Wir sind richtig zufrieden und ein wenig traurig, dass wir uns von Monti trennen müssen. So geputzt und mit neuer Lampe sieht er verdammt gut aus und im Stadtverkehr zeigt er sich von seiner besten Seite. Drückt uns mal die Daumen, dass sich morgen auf dem Car Fair (9-12 Uhr) ein würdiger neuer Eigentümer findet. Dann wären wir ganz entspannt und könnten in den letzten 48 Stunden noch etwas unternehmen. Sonst muss ich doch noch länger bleiben…

 

Our little Birdy

Barbara and I saved a wildlife! A bird to be specific and it made our day. We found that little birdy on a walkway after hiking through trails in Lynfield and Barbara was not able to leave him/her there. I was a little unsure what to do in the first place, because I figured that we will never find a person that is willing to help us save this poor little thing. Barbara said that she read that New Zealanders really care, when it comes to birds and so it happened and we decided, that we at least could try to help. I asked in a pharmacy and got directions from a shop assistant were to find a Vet clinic. It then took us 3 minutes to find a Lady that was willing to drop us off there. I was very surprised that people in fact do care about birds and Barbara was very happy for the rest of the day. In fact the people working in the Vet were very friendly and really gave us the feeling that we did a good thing and saved a wild life (hopefully). We really deserved the café that we had later on that day.

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Our little birdy

Unser Vögelein


Barbara und ich haben (hoffentlich) ein Vogelleben gerettet. Das war ein schöner Moment heute. Wir haben das Küken auf dem Fussweg gefunden, während wir auf dem Weg nach Lynfield unterwegs waren. Ich war zunächst etwas ratlos, aber Barbara konnte einfach nicht weiter gehen und ist ja auch gut informiert nach Neuseeland gereist. Sie hatte gelesen, dass es überall Notaufnahmestellen für Vögle gibt, da die Neuseeländer mit viel Mühe versuchen, die Vogelarten auf den Inseln zu erhalten. So beschlossen wir, dass das nächste Veterinäramt nicht weit sein kann und Barbara nahm das Küken in ihrer flauschigen Fleecejacke mit. Es hat einen unglaublichen Lärm gemacht für ein so kleines Wesen und war mächtig aufgeragt. Ich habe in einer Apotheke um Hilfe gebeten und siehe da, als ich aus dem Laden heraus trat, da hatte Babs schon die Aufmerksamkeit einer älteren Dame auf sich gezogen. Es hat keine drei Minuten gedauert bis sie sagte: „Ich fahr Euch hin.“ Ich war total überrascht, dass Menschen sich tatsächlich um Vögelchen kümmern, die aus einem Nest gefallen sind, und Babs war den Rest des Tages überglücklich, dass sie den Zettle „You saved a wild life“ ausgefüllt hat. Den Kaffee hatten wir uns nach unserem langen Spaziergang an diesem Nachmittag wirklich verdient.

Discover the Neighborhoods and Synchronous Cycling

K-Road and Ponsonby are two popular neighborhoods in Auckland with a lot of bars, cafés, and secondhand shops. If you are up for strolling, then this is the place to be (downtown is boring). Babs and I, we spent hours walking back and forth and forgot about the time. Best moment was, when I saw women doing synchronous cycling. Women with very different bikes in terms of size cycling circles and they obviously met after work, because they were dressed up. It turned out that they are practicing for a little performance. There is a festival coming up in Auckland that is called “Art in the dark” (Nov. 13 – 16). Guess I will miss it, which is too bad, but I’m sure synchronist cycling is going to be a new trend. Loved it and will start my own group soon!

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Arcaden K-Road / Auckland

K-Road und Ponsonby sind zwei sehr gemütliche Nachbarschaften mit zahlreichen Kneipen, Cafés und Secondhand Läden, die Babs und ich zu Fuss erkundet haben. Genau das Richtige, wenn man Lust hat im Szeneviertel spazieren zu gehen (Downtown ist wirklich langweilig dagegen). Ich war mehrere Stunden unterwegs und habe die Zeit total vergessen. Im Park habe ich zufällig Frauen ganz unterschiedlichen Alters und mit sehr unterschiedlichen Fahrrädern gesehen, die in verschiedenen Formationen Rad fuhren (in Kreisen, in Reihe). Offensichtlich ein kurzes Treffen nach der Arbeit zum Synchron Fahrradfahren, denn einige waren ziemlich schick und zum Teil in Highheels unterwegs. In einem Gespräch habe ich dann erfahren, dass sie zusammen synchron Radfahren lernen, um beim Festival „Art in the Dark“ eine kleine Performance zu zeigen. Das Festival werde ich wohl leider verpassen, aber ich bin mir sicher das wird ein neuer Trend. Allein das Zuschauen hat unglaublich viel Spass gemacht und ich hätte große Lust eine eigene Gruppe ins Leben zu rufen!