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Containers and Creativity in Christchurch

English version will follow! Sorry.

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Construction area next to a destroyed theater in Christchurch

In Christchurch, der zweitgrößten Stadt Neuseelands, konkurrieren zurzeit Bagger mit Blumenkübeln, Krähne mit Graffitikunstwerken, Baustellen mit kreativ gestalteten Freiflächen und Ruinen mit modernen (Container)Neubauten, um die Aufmerksamkeit der Besucher. Die Stadt wurde 2010 und 2011 von Erdbeben getroffen und weitreichend zerstört. Man kann auch nach 4 Jahren die schweren Schäden überall sehen, obwohl natürlich seitdem bereits unendlich viel aufgeräumt, repariert und neu gebaut wurde. Im zentralen Stadtkern waren diverse Gebäude eingestürzt oder wurden so schwer beschädig, dass sie aufwendig restauriert oder abgerissen werden müssen. Jeder Spaziergang wird zu einer kleinen Entdeckungsreise.

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Church downtown Christchurch

Während man ratlos vor der Kirchenruine steht und sich fragt, ob diese noch zu retten ist, kann man ein paar Straßen weiter seine Nase an die Glastüren des wieder aufgebauten Theaters drücken und sich über das kleine Wunder freuen. Mit etwas Glück trifft man dort, so wie es mir geschah, auch auf eine nette Dame vom Abenddienst, die einem um Mitternacht noch die Chance gibt einen Blick in den wunderschönen, mit Gold und Malereien verzierten, Saal zu gewähren. Ebenfalls in der Nähe befindet sich der von mir heiß geliebte Dance-O-Mat auf einer Freifläche. Für 2 Dollar, die man in eine umgebaute Waschmaschine wirft, kann man eine halbe Stunde unter freiem Himmel tanzen. Eine super Idee, die entstand, weil in der Stadt alle Clubs geschlossen waren und die Künstler der Community wieder eine Tanzfläche zur Verfügung stellen wollten.

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Downtow / Re:Start everywhere
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Destroyed Street

Ja, so habe ich diese Stadt und ihre Bewohner kennen gelernt in diesen fünf Tagen – erfüllt von Offenheit, Zuversicht und Dankbarkeit. In der Bibo entschuldigt man sich, dass man nicht länger mit mir über das Erdbeben sprechen kann, weil es gerade so voll ist, und findet dann doch Zeit für ein paar Sätze. Im Botanischen Garten erklärt die Kollegin freudig, dass dieser großartige Bau vor einem Jahr eröffnet wurde und auch unser Automechaniker (Monti hat ein nagelneues Thermostat und läuft erst mal wieder) erzählt nebenbei, dass er sein Haus verloren hat. Sein Betrieb, da in der Sperrzone gelegen, war drei Monate vollkommen geschlossen und danach wäre es zunächst eine Geisterstadtatmosphäre gewesen, aber nun habe er ein neues Haus und das Unternehmen läuft wieder ganz gut…nur der Weg zur Arbeit sei nun doppelt soweit. Soviel Optimismus hätte ich auch gern und schaue auch gerne den Surfern zu, die hier offensichtlich das Leben – das eben weiter geht – genießen. Christchurch ist schon toll gelegen, so am Pazifik, aber hier den oberirdischen und unterirdischen Wiederaufbau mit zu gestalten ist eine große Herausforderung. Bleibt nur zu hoffen, dass den Menschen hier die Kraft nicht ausgeht und diese Region möglichst lange von einem nächsten Erdbeben verschont bleibt.

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Food truck in front of a destroyed building
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Wellington and the Movie Industry

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Welcome to “Middle of Middle Earth”. That is, what my Wellington Film Map promised and I had a very interesting day yesterday. I drove to the suburb Miramar by Bus to visit the Weta Cave Workshop and the whole neighborhood seems to work around the Movie Industry.

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Weta Cave Trolls

Weta Cave is really cool and one of the big five workshops in the world where creative minds develop fancy creatures, weapons for aliens and costumes for movies and work together with directors to offer everything from preproduction to postproduction, visual arts and special effects. In fact it is a big playground for grownups. The workshop has been around since the late 1980ies and is world famous now, because they worked together with Sir Peter Jackson to produce the Trilogies The Lord of the Rings and The Hobbit. They offer a behind-the-scenes film about the history of the workshop and I was excited to find out that they produced the costumes and stuff for Hercules and Xena. I used to watch these TV-Series a lot, when I was a teenager. The tour itself is a little short, but I still would say it is a must do for theatre and movie fans. Don’t you want to feel the gun from the movie District Nine in your hands for a few seconds? Seriously, you will learn a lot about the Art of making Science Fiction Movies and that is great. There is also an Art Deco Cinema not far away from Weta Cave that is called Roxy and there you can meet Gandalf the Grey. I continued my day with a walk along Evans Bay and up to Mount Victoria, where a scene for The Lord of the Rings was filmed on 11 October, 1999. The 360 degree view is as stunning as a movie final and that is The End.

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Weta Cave Workshop

http://wetaworkshop.com/about-us/history/

Wellington und die Filmindustrie

Willkommen im “Zentrum von Mittelerde” verspricht mein Stadtplan zur Erkundung der Filmwelten von Wellington (kostenlos in der i-Site erhältlich). Bucht bloß nicht die teure Tour. Man kann alles auf eigene Faust erkunden und viel Geld sparen. Ich bin mit dem öffentlichen Bus in den Vorort Miramar gefahren. Dort befindet sich Weta Cave, eine der fünf erfolgreichsten Filmwerkstädten weltweit, in der kreative Köpfe böse Filmkreaturen von morgen und deren Kostüme und Waffen entwickeln. Weta Cave bietet unter einem Dach von der Unterstützung bei der Ausarbeitung erster Ideen bis zur Herstellung, Bearbeitung und Nachbereitung alles an, was nötig ist, um einen guten Science Fiction Film zu produzieren. Sie haben sich außerdem auf 3D, Visual Arts und Special Effects spezialisiert. Avatar lässt grüßen und ist nur einer der vielen Filme, die hier umgesetzt wurden. Die Werkstatt wurde 1987 von Richard Taylor und Tania Rodgers gegründet und ist inzwischen wegen der Zusammenarbeit mit Sir Peter Jackson und der Umsetzung der Triologien Der Herr der Ringe und Der Hobbit weltberühmt. Man kann einen kurzen Film zur Geschichte der Firma ansehen. Es ist eine gute Einstimmung auf die geführte Führung, weil man dann die wichtigsten Filmszenen direkt im Kopf hat, die hier erarbeitet wurden. Ich war ganz fasziniert, dass hier die Kostüme und Waffen für die TV-Serien Hercules und Xena angefertigt wurden. Beide Serien habe ich als Teenagerin intensiv konsumiert. Die Tour durch die Werkstätten an sich ist mit fünfundvierzig Minuten veranschlagt und etwas kurz, aber man sieht viele Ausstellungstücke aus tollen Filmen. Die Alienwaffe aus dem Film District Nine konnte ich zum Beispiel mal in der Hand halten. Es ist ein Highlight für alle Theater- und/oder Filmliebhaber. Man weiß jeden Science Fiction Film danach mehr zu schätzen, weil man eine Vorstellung davon bekommt, wie viel Arbeit es macht, solche Filme zu produzieren. Das Gelände selbst ist nicht spektakulär, gut in die Nachbarschaft integriert und hat von außen betrachtet noch das Flair von ein paar Lagerhallen und Garagen. Nicht weit entfernt gibt es ein Art Deco Kino namens Roxy und dort kann man Gandalf treffen. Das Kinoprogramm an sich ist im Roxy’s ebenfalls empfehlenswert.

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Gandalf the Grey / The Lord of the Rings / Roxy Cinema

Ich bin dann an der Evans Bay zurück spaziert und zum Mount Victoria gelaufen. Dort wurde eine Szene für Der Herr der Ringe gedreht und der 360 Grad Panoramaausblick ist überwältigend. Sir Peter Jackson plant übrigens, wie man den Zeitungen entnehmen konnte, ein neues Filmmuseum in Wellington. Na dann, auf in die Zukunft. Ende.

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Happy on Mount Victoria

 

Tongariro Alpine Crossing

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Tongariro Crossing Starting point / Hier geht es los

(Deutsche Version unten)

Taupo is the heart of the North Island in New Zealand so to speak and situated next to the biggest lake as well. I had four very sunny days here and was able to enjoy the Tongariro National Park (20 km trail). First, I did a hike to the Huka Falls and went swimming in the natural and therefore free Hot Springs next to the river.

While having dinner I had the pleasure to met Laura and she asked me, if I would like to do the Tongariro Alpine Crossing the next day. And so it happened that I stood up on November 25, 2014, at 4:30 am to “break” into the hostel kitchen through a window first, because we desperately needed food for the daytrip, right?! We, that is Laura, Leon and Marcel, left Taupo about 5:15 am and arrived at the starting point in the national park around 7:00 am to wait for our driver Leon, who drove the car to the finishing point and took a shuttle to drive back to us. It was a gorgeous morning and we finally entered the trail at about 8:15 am. The trail starts with an easy walk through the Soda Springs fallowed by a hard ascent to the South Crater.

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Mount Ngauruhoe / Der Schicksalsberg

Once there we decided to do the dangerous ascent up to Mount Ngauruhoe (2 ½ hours return), because we felt good and it seemed to be kind of a chance that you get once in your life – to klimb up an active volcano crater. It was a fascinating experience and I would like to tell everybody out there that you should do the Tongariro Alpine Crossing, if the weather conditions allow you to do it while you are in Taupo. You don’t need more than a normal fitness, good hiking boots and a strong passion to do this trip.

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On top of the World / Berspitze

You will leave the ash and the snow behind you likewise and you might think at one point on your way that you will not gonna make it, but you do and you will never forget. The colours that you gonna see, the view into the crater and though the national park to Mount Taranaki in the west are worse every step that you need to make while your muscles are burning. By the way Mount Ngauruhoe (2291 meters) is the mountain that you know from the final scene of the famous movie The Lord of the Rings. The last eruption happened in 2012, but I believe in science and as you can see on the picture we had a green light that day.

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Snowfield / Schneefeld

On our way down we use a rain jacket as a sled for the first couple of meters, but don’t slide down the whole way. It is very dangerous and we saw a serious accident happening that day. Later on you pass the Red Crater (1886 meters) and the Emerald Lakes.

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Red Crater / Roter Krater

It took us 11 hours all together, with all the breaks to makes pictures. I spent the day after that crossing on the Lake and in the Hot Springs again to relax my muscles. Not to forget the great introduction to the TimTamTradition (hot chocolate with cookies and a story) with some great folks in the hostel kitchen that night. Let me tell you life is awesome on days like these.

 Tageswanderung zum Schicksalsberg

Taupo liegt im Herzen der Nordinsel und am Fuss des größten Sees Neuseelands und zweier Vulkane. Ich hatte an allen vier Tagen hier Sonnenschein und konnte den Blick auf den Tongariro Nationalpark in ganzer Vielfalt genießen. Zunächst habe ich hier eine Wanderung zu den Huka Wasserfällen gemacht und abends in den natürlichen vorkommenden Hot Springs am Fluss gebadet. Außerdem hatte ich das Glück im Hostel Laura kennenzulernen, die mir spontan anbot am nächsten Tag gemeinsam mit zwei Jungs das Tongariro Alpine Crossing zu meistern.

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The two Craters / Blick auf die Vulkane aus der Ferne

So kam es, dass ich am 25. November, nach nur 4 Stunden Schlaf, um 4h30 aufgestanden bin. Der Tag begann damit, dass wir durch das Fenster in die Küche einsteigen mussten, weil wir ja nicht ohne unser Proviant eine solche Tagestour machen konnten. Gegen 5h15 Uhr sind wird abgefahren und um 7 Uhr waren wir am Startpunkt. Dort haben wir eine Stunde die Berge im morgendlichen Nebel bewundert auf Leon gewartet, der dankenswerterweise das Auto zum Endpunkt gefahren und mit dem Shuttle zu uns zurück gedüst ist. Gegen 8 Uhr ging es dann endlich los. Der Wanderweg führt über aktives vulkanisches Gelände und ist mit ca. 20 km plus dem Aufstieg zum Mount Ngauruhoe (2291 Metern und das ist der Schicksalsberg aus dem Film Der Herr der Ringe) recht anspruchsvoll. Dieser Vulkan ist übrigens 2012 das letzte Mal ausgebrochen, aber ich vertraue ja den Wissenschaftlern und die Ampel zeigte grün an (siehe Foto). Es war unbeschreiblich schön und vor allem muss ich sagen, dass man das unbedingt machen muss, wenn man in Taupo ist und das Wetter mitspielt. Die Farben des Vulkans, der Blick in den Krater und die Aussicht über den Wolken und bis zum Mount Taranaki im Westen sind jeden beschwerlichen Schritt durch schwarze Asche und weißen Schnee wert. Man fühlt sich tatsächlich der Erde verbunden und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Man kann diese Wanderung mit durchschnittlicher Fitness, Willensstärke und etwas Vorsicht gut meistern und macht eine Erfahrung, die man sein Leben lang nicht vergessen wird. Beim Abstieg haben wir auf dem sicheren Stück eine Regenjacke als Schlitten – auch eine Gaudi – benutzt und dann ging es mühsam Schritt für Schritt ins Tal zurück. Leider wurden wir auch Zeugen eines Unfalls und ich kann jedem nur davon abraten, den ganzen Weg nach unten runter rutschen zu wollen. Man wird logischerweise einfach zu schnell und das ist dann echt gefährlich. Danach wandert man durch eine wüstenartige Gegend und wieder rauf zum nächsten Vulkan, dem Red Crater (1886 Meter) und dann kommen die türkisfarbenden Seen, die Emerald Lakes, und der lange Abstieg durch Busch- und Waldlandschaften. Insgesamt waren wir mit allen Foto- und Essenspausen 11 Stunden unterwegs, aber es ging mir erstaunlich gut und ich weiß nun, dass ich wohl auch Mehrtagestouren meistern kann. Juchu!

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View from the Red Crater / Ausblick auf die Seen

Am Tag danach habe ich am Strand gebadet und bin abends mit den Leuten vom Hostel wieder zu den Hot Springs gefahren, um die Muskeln zu entspannen und die Sterne der Südhalbkugel zu bewundern. Nicht zu vergessen die Einführung in die TimTamTradition nachts in der Hostelküche (Kekse, Kakau und eine Geschichte) und gute Gespräche. So lässt es sich leben kann ich Euch sagen und ich habe hier wirklich tolle liebe Leute kennengelernt!

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Descent / Der Abstieg…ein langer Weg