Whanganui River Road and Tongariro

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Wolken im Tongariro Nationalpark

Driving out of Wellington was kind of stressful, because after all these weeks in the wilderness we are not used to traffic anymore, not to speak about the fact, that the Kiwis are still driving on the wrong side. Where are all the cars/people coming from anyway? Not sure, but we quickly had enough and decided to drive down to Taupo via the Whanganui River Road and that was a fantastic decision. You end up alone in a beautiful valley and you fallow the river to a mill, to a maori settlement and to a village called Jerusalem. I also discovered the Tongagrio National Park in a different way this time. Thanks to Monti we were able to stay on a DOC campsite for two nights. The crystal clear sky was perfect to observe the stars, but it was bitterly cold to sleep on latitude of 1000 meters. We did half of the Tongariro crossing again and spent a day in Iwikau Village fallowing the footsteps of the Lord of the Ring crew. The crew stay at the Chateau Hotel Tongariro for a few weeks to shoot the scenes of Mordor in the mountains. It is a spectacular scenery and it was a pity the Mount Ruapehu was hidden in clouds all day long.

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Berge bei Iwikau

Auf der Nordinsel sind deutlich mehr Autos unterwegs und aus Wellington raus zu fahren hat uns leicht gestresst. Wir sind es nach all den Wochen in der Wildnis nicht mehr gewohnt im Stadtverkehr unterwegs zu sein. Die Kiwis fahren auch immer noch auf der falschen Straßenseite und daran gewöhnt man sich einfach nicht. Wir haben recht schnell wieder abgelegene Strecken ausgesucht und sind die Whanganui River Road gefahren. Das ist eine tolle Strecke die einen quassi allein in ein wunderschönes Flusstal führt und zu einer Maori Siedlung und einem Dörfchen namens Jerusalem. Auch die Tage im Tongario National Park waren toll, weil wir dank Monti auf einem DOC Campinglatz auf 1000 Meter Höhe zelten konnten. Die sternenklaren Nächte waren sehr schön und bitter kalt, aber morgens ist das Flusswasser sehr belebend und beim wandern wird einem auch wieder warm. Das Tongario Crossing haben wir bis zum roten Krater (etwa die Hälfte) gemeistert und den Folgetag in Iwikau verbracht. Die Herr der Ringe Filmcrew hat mehrere Wochen im Chateau Hotel Tongariro gewohnt und in den Bergen dort die Mordor Szenen gedreht. Es ist eine karge, vulkanische Landschaft und man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie es gewesen sein muss hier zu drehen. Mount Ruapehu hat sich die meiste Zeit mystisch in Wolken gehüllt, aber das hatte auch etwas.

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48 Hours for Culture in Wellington

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Wellington Waterfront

“You can’t beat Wellington on a good day.” So true and it’s definitely my favorite town in NZ. We had two sunny days in the capital and spent most of the time on the waterfront and at Mount Victoria. On top of the outdoor activities we checked out the new fantastic temporary exhibition by Candice Breitz and Jono Rotman at the Art Gallery and decided to buy tickets for Singin’ in the Rain. While the exhibition, totally unexpected, surprised me and moved me to tears at one point, I was a little bit disappointed by the musical show, but that is, what ART is all about. You give it a chance and you don’t know what you get. Besides the St. James theater is beautiful inside and we also enjoyed an hour of vibrant live Blues music at the bar Hotel Bristol later on that night. It was a short affair, but intense. See you again Wellington!

„An einem guten Tag kann man Wellington nicht überbieten.“ Wellington ist definitiv meine Lieblingsstadt in NZ. Wir haben die zwei sonnigen Tage an der Waterfront und auf dem Berg Victoria verbracht. Darüber hinaus haben wir uns noch den Kulturschock verpasst und waren in der Art Gallery, im Theater und in der Kneipe mit Livemusik. Die fantastische aktuelle und temporäre Ausstellung in der Art Gallery hat mich sehr bewegt, während ich vom Musical Singin‘ in the Rain etwas enttäuscht war. Danach sind wir aber noch in ein Blues Konzert ins Hotel Bristol gestolpert und die Impros der Band haben mich wiederrum total mitgerissen. Kunst überrascht eben und man weiß vorher nicht, was einen erwartet oder was man bekommt. Es war eine kurze Affäre mit Dir, Wellington, aber intensiv und wir sehen uns wieder!

Cook Strait Passage – Berühmt, Berüchtigt!

The drive from Picton to Wellington with the ferry Interislander on April 15 was quiet an adventure. Our ferry at nine a clock in the morning was cancelled, due to the stormy weather conditions in the Cook Strait passage between the islands. The ferry at 1:45 pm was about two hours late and we were told to expect waves between 5 and 9 meters. So it happened! Once we left the Sounds the observation deck was closed and soon after that we realized why. You would think that waves are not a big problem for such a massive and heavily loaded ship, but the sea wants the sea gets, as the Kiwis would say, and our ferry became a little bottle in the big blue ocean. When the captain made an announcement that I was not able to understand right away, because of the noise, I thought about the worst case and was wondering, if we would turn back after all these hours, but no: the captain just change the route and we arrived safely and tired in Wellington at 7 pm. Hurra!

Die Fahrt von Picton nach Wellington mit der Fähre Interislander am 15. April wurde für uns zum kleinen Abenteuer. Die Fähre morgens um 9 Uhr wurde wegen der extremen Wetterbedingungen abgesagt und wir wurden auf die Fähre um 13:45 Uhr umgebucht. Ab 12 Uhr standen wir am Hafen in der Schlange. Die Fähre hatte dann zwei Stunden Verspätung und es wurden Wellen von 5 bis 9 Metern angekündigt. Die Cook Strait Passage zwischen der Südinsel und der Nordinsel ist dafür bekannt, aber wenn man so durch die wunderschönen Sounds schippert, kann man sich das einfach nicht vorstellen. Kaum hatten wir die Sounds verlassen wurde die Aussichtsplattform aus Sicherheitsgründen geschlossen. Kurze Zeit später verwandelte sich unser großes und massiv beladenes Schiff gefüllt in eine kleine Flasche im großen, tiefblauen Ozean. Man würde ja denken, dass so ein Schiff mit Seegang heutzutage gut zurecht kommt, aber, wie es in einem Sprichwort heißt: Was die See will, die See bekommt! Ich fahre gerne Achterbahn und hatte meinen Spaß, aber vielen Leuten ging es richtig schlecht. Die Fahrt dauerte viel länger als geplant und als der Kapitän eine unverständliche Ansage machte, dachte ich schon, wir müssen wegen der hohen Wellen umdrehen. Er hat dann aber nur den Kurs angepasst und gegen 19 Uhr kamen wir doch noch sicher und müde in Wellington an. Ein Hoch auf die Seefahrt und die Crew!

PS: Stürmische Fotos folgen, sobald ich mal wieder eine brauchbar schnelle Internetverbindung habe.

Cape Farewell

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Felsen Farewell Spitt
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Whararki Beach am Cape Farewell

Das gefühlte Ende der Welt und der Südinsel befindet sich am nördlichsten Zipfel – ganz genau: wir sind zum Cape Farewell gefahren! Hier ist man in der Nebensaison (die nach Ostern beginnt) wirklich fast ganz für sich allein und vergisst alles. Takaka ist das letzte richtig lebendige Örtchen und wird von Hippies bestimmt und danach kommt nur noch Natur. Auf dem wunderschön gelegenen letzten Campingplatz in dieser Gegend versinkt man zwischen grünen Hügeln und wird von Schafen, Pferden, Vögeln und Roben umgarnt. Das Wetter war windig bis regnerisch bis sonnig, aber nie kalt. Es gibt mehrere tolle Wanderwege und besonders gefallen haben mir die Felsen am Wharariki Beach und die Abgelegenheit des Strandes am Fossile Point. Es gibt kein Hotel hier, keinen Supermarkt und auch keinen Handyempfang und nur ein Café hatte noch geöffnet, aber was braucht man schon, wenn man ein Zelt und ein Auto voller Leckereien hat. Nur zu empfehlen für ALLE, die Neuseelands Einsamkeit suchen.

PS: Internetverbindung ist schlecht und mit den Bildern will es nicht recht klappen.

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Sunset at Fossile Point
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Light

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Weka, Maus und Co im Abel Tasman National Park

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Abel Tasman National Park

Über Ostern haben wir in 4 Tagen den Great Walk durch den Abel Tasman National Park gepackt. Die Gegend heißt zu Recht Golden Bay, denn hier gibt es wirklich einen goldenen Sandstrand nach dem anderen und tropischen Regenwald. Die Herausforderung bei dieser, vom Department of Conservation als leicht eingestuften, 60 km Wanderung, bestand für uns darin, dass wir das Zelt mitnehmen mussten (die Hütten waren ausgebucht) und Regen angesagt war. Zum Glück hatte ich mir (ungeheurer teure) neue Wanderschuhe gekauft, sodass wenigstens die Füße immer warm blieben, aber der Reihe nach. Am ersten Tag sind wir morgens bei Nebel mit einem Water Taxi von Marahau nach Totaranui gefahren und dann in ca. 2 Stunden nordwärts bis Mutton Cove gewandert. Eine toller, wenig frequentierter Abschnitt des Tracks mit Bilderbuchbuchten. Man will eigentlich lieber schwimmen gehen, statt zu wandern. Leider lag auf diesem Weg auch ein toter Wal an einem der Strände. Wir haben später von einem Ranger erfahren, dass vor 4 Wochen ca. 80 Wale am Farewell Spit gestrandet und verendet sind und dies einer dieser Wale ist und hier hergetrieben wurde. Von Mutton Cove aus sind wir dann am nächsten Tag südwärts den ganzen Track quasi rückwärts gelaufen. Diese Entscheidung lag darin begründet, dass wir von den Gezeiten abhängig waren. Beim Abel Tasman Track muss man eine sehr große Bucht bei Ebbe passieren, weil es wirklich keinen High Tide Track gibt. So ein Fluss sieht ja erst einmal nicht so kraftvoll und tief aus, aber da täuscht man sich gewaltig. Ich hatte mir die Hose nur bis zum Knie hoch gekrempelt – lächerlich. Wir standen bauchnabeltief und schwankend im Wasser. Jeder Schritt war abenteuerlich, weil sich die Strömung barfuß nur bedingt gut meistern lässt. Unsere Rucksäcke hatten sich wunderbar vollgesogen mit Wasser und endlich auf der anderen Uferseite angekommen waren wir nass und durchgefroren. Die Survivalbags im Rucksack (übersetzt treffend Überlebenstüten) haben aber perfekt dicht gehalten und es war alles trocken!!! DOC sei Dank. Der Zeitplan war dahin (es hatte viel länger gedauert als gedacht), aber wir haben uns dann in zwei Stunden wieder warm gelaufen und in einer stock dunklen Nacht ohne Mondschein das Zelt mit einer Taschenlampe – mit plötzlichem Wackelkontakt (die Nässe?) – aufgebaut. In der Nacht gab es starken Regen und geschlafen haben wir, ob der Sorge um unser Zelt, nicht besonders. Am nächsten Morgen lagen dann die Nerven blank, weil sich Mäuse durch Nils Rucksack gefressen hatten und auch das Zelt mit zwei deutlichen Fressspuren beschädigt war. Dabei hatten wir nicht mal leckere Osterhasen oder Ostereier dabei, sondern nur Müsliriegel. Am Tag zuvor hatten schon Weka (Vögel) die Backcountry Speisen eines amerikanischen Paares zerfressen. Wir hatten, da wir das Zelt versehentlich offen gelassen hatten, eine Maus im Zelt und waren eigentlich auf der Hut, aber damit hatten wir nicht gerechnet. Alles war sehr gut verpackt und noch verschlossen. In der folgenden Nacht haben sich Mäuse durch Zelte von zwei anderen Familien gefressen, aber wir blieben verschont und konnten unsere Aufmerksamkeit wieder der Natur widmen. In Erinnerung bleiben natürlich nicht die Mäuse, sondern goldene Strände, der triefend feuchte Regenwald, schwüle Wärme, ein Lagerfeuer, eine abenteuerliche Flussüberquerung und der süße Geruch von vergorenen Äpfeln, der irgendwie in der Luft hing und wahrscheinlich von den Kanuka Bäumen herüber wehte. Doch wirklich: ein großer Spaß und nur zu empfehlen!

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Pukeko
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Mutton Cove

Wildlife in Kaikoura

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Kaikoura

Die Ostküste der Südinsel kommt in meiner Berichterstattung wirklich zu kurz. Dabei ändert sich die Landschaft jeden Tag dramatisch. Wir fahren durch trockene, goldbraune Graslandschaften (eher Wilder Westen) und sehen Salzseen und bei Blenheim dann plötzlich Weinberge und Obstplantagen. In Kaikoura drehte sich alles um die Seehundkolonien.

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Seehunde ünerall / Seals
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Seal

Wir waren dort zwei Tage unterwegs und haben unendlich viele Seehunde und deren Pups (Nachwuchs) an der Küste von Kaikoura beobachten können. Zunächst haben wir sie nur aus der Ferne gesehen, aber irgendwann stolperte man dann regelrecht über sie, weil sie es sich auch am Parkplatz in der Sonne gemütlich machen.

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Sonnenliebhaber

Man soll sich den Tieren eigentlich nicht auf weniger als 10 Metern nähern…wenn sich die Seehunde nur auch daran halten würden. Die älteren Tiere sind eher träge und schlafen viel, aber die Jungtiere schwimmen und spielen wie verrückt im Wasser oder hüpfen von Felsen zu Felsen. Es gibt hier auch einen Wasserfall, den sich die Jungtiere als Spielplatz ausgesucht haben, während die Mamas raus auf das Meer schwimmen, um Fisch zu fangen. Die Seehunde haben hier, abgesehen von den Walen, keine Fressfeinde und toben sich richtig aus. Ich wüsste nicht, wo es das in Europa noch zu beobachten gibt. Bei so viel Wildlife direkt vor der Nase braucht man dann auch keine Walbeobachtungstour mehr, die wir wegen der hohen Preise nicht gemacht haben, obwohl die Verlockung groß war. Die Bedingungen sollen hier optimal sein, weil es vor der Küste einen tiefen Meeresgraben gibt, aber jeder Spass hat seine preisliche Schmerzgrenze und die haben die Anbieter hier in Neuseeland wieder mal überschritten. (Der günstigste Anbieter lag bei 145 $ pro Person.)

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Abel Tasman – Frohe Ostern

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen bunte Ostertage und sende liebe Grüße – stehend aus der Küche auf einem Campingplatz, weil es in der Nähe des Tisches mal wieder keine Steckdose gibt und mein Akku leer ist. Internet ist mit 5 Dollar pro 100 MB eh mal wieder unbezahlbar. Wir wandern ab morgen 4 Tage den Abel Tasman Track und sind offline! Bis dahin!

Ewiges Eis – Mount Cook und seine Gletscher

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Mount Cook

Wir haben dem Fjordland den Rücken gekehrt und sind über Mossburn, Queenstown (zufällig mit: Harley Davidson Treffen) und Wanaka zum Aoraki (Maori) oder auch Mount Cook genannt gefahren. Der Mount Cook ist mit über 3724 Metern der höchste Berg in Neuseeland und wunderschön gelegen am langen türkisfarbenden See Pukaki. Auf der Hinfahrt haben sich die Berge der Neuseeländischen Alpen hartnäckig in einem Wolkenkleid versteckt, aber an meinem Geburtstag blieb mir die Sonne treu. Wir haben eine entspannte Wanderung zum Müller Gletscher und zum Tasman Gletscher gemacht und die Natur war mal wieder atemberaubend. Man wird von dieser Bergkulisse mit ihren hunderten von Gletschern wirklich überwältig und das Beste ist eben, dass man keinen Hubschrauber braucht, um diese Landschaft zu erkunden. Aufgrund der Erdbeben in Christchurch 2010 und 2011 haben sich einige Eisberge gelöst, die hier – nun nur noch recht klein – im Gletschersee schwimmen. Zwei Tage später sind wird dann zum Lake Tekapo gefahren und haben den Mount John erkundet. Diese Gegend ist viel trockener und berühmt wegen des dunklen sternenklaren Himmels. Auf dem Mount John befindet sich eine Sternenwarte, aber wir haben dort einfach nur Geburtstagskaffee getrunken, weil die Preise für eine Himmelsstunde wirklich astronomisch hoch sind. Wir haben die Sterne aber auch vom Campingplatz aus gut sehen können. Inzwischen sind wir in Christchurch. Eine spannende Stadt, wenn auch von den Erdbeben 2010 /2011 schwer beschädigt. Der Beitrag folgt in Kürze…wir bleiben hier länger als geplant, weil Monti im Flachland plötzlich Probleme macht (die Kühlung???…).

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Tasman Glacier / Lake

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Cruising the Milford Sound

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Milford Sound

The Milford Highway SH 94 ist really great. Behind every corner you can see a new fantastic valley or an impressive mountain. We made a hike in an area that is called The Devide. It’s were four different valley meet up and when you walk up to the Key summit you have an awesome 360 degree view. It’s also the first/last hour of the Routburn Track (another great walk here in New Zealand). The village Milford itself is much less touristic then I thought. In fact it is lovely to drive down to the Milford Sound to see the sunset. It’s quiet peaceful, thanks to the fact that there are no big hotels or anything around. Driving back in the dark was an adventure, because of the tunnel and all the possums on the street. We stayed on a DOC campside (6$ per person and therefore the best option you can find here) that was not too far away and decided to drive back to Milford and do a cruise on the Milford Sound. The nature is just too beautiful not to do it. We had a glorious sunny day and enjoyed the day as much as the seals that we saw out there. In fact at was even to dry for us, because we only saw two waterfalls. It rains 180 days a year in the Milford Sound and if it rains you can see a lot of waterfalls. The Milford Track must be great as well and I will do it next time.

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Dawn after Sunset / Milford Sound

Schiff Ahoi – Der Milford Sound

Der Milford Sound Highway SH 94 ist wirklich toll. Über ca. 120 km sieht man hinter jeder Kurve ein neues Tal und schöne Blicke auf steile Bergklippen. Wir haben vom Parkplatz „The Devide“ aus eine Wanderung auf den Key Summit (erster Abschnitt des Routburn Tracks) gemacht und konnten dann in das Hollyford Valley und weitere Täler hinunter blicken. Der Ort Milford selbst ist weniger touristisch als ich erwartet hatte und der Ausblick auf den Sound ist magisch. Dort bei Sonnenuntergang, wenn alle Touristen schon wieder davon gefahren sind, Abendbrot zu essen ist ein Geheimtipp. Die Rückfahrt im Dunkeln war abenteuerlich, vor allem wegen des Bergtunnels und der zahlreichen Possums, die sich am Straßenrand rumtreiben. Zum DOC Campingplatz (6$ pro Person/Nacht und preislich unschlagbar) auf halber Strecke war es zum Glück nicht allzu weit. Wir haben dann spontan beschlossen die Bootsfahrt auf dem Milford Sound am nächsten Tag doch zu machen, weil man so die Natur dort im Fjord intensiver wahrnehmen kann. Natürlich hatten wir perfektes Wetter und haben uns wie die Seelöwen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Es war uns beinahe etwas zu wenig Wasser im Fjordland mit den nur zwei großen Wasserfällen. Dabei regnet es hier doch an 180 Tagen Bindfäden…der Milford Track muss wunderschön sein und irgendwann werde ich den auch noch wandern.

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Sea Lion / Milford Sound

Berge, Fjorde, Wald – Der Kepler Track

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Baumgrenze / Te Anau

Bei Sonnenschein endlich die Baumgrenze erreichen und den Ausblick genießen – befreiend! Mit Ranger Peter Jackson den Sternenhimmel über der Luxmore Hut entdecken – magisch! Morgens um 7h30 den Sonnenaufgang erwarten – schön! Den Pass meistern und sich durch den grünen Wald zur Iris Burn Hut vorarbeiten – sportlich! Danach im Fluss baden und den Wasserfall bestaunen – erfrischend! Den Kepler Track nach 4 Tagen glücklich beenden – unbeschreiblich! Egal wo, geht wandern ihr Lieben! Raus aus dem Büro, hoch vom Sofa und draußen durchatmen. Wir haben den 60 km langen und wunderschönen Kepler Track hier im Fjordland in vier Tagen gemeistert, während der schnellste Läufer (den Rekord hält derzeit ein Australier) das in 4h30 schafft. Auf den Bergspitzen habe ich mich manchmal gefragt, wie das nur möglich ist. Dann habe ich mir wieder gesagt, dass die Läufer eben Sport treiben und nicht unbedingt lange die Ausblicke genießen wollen. Ich hingegen bleibe immer wieder träumend stehen und bewundere den nächsten vor mir liegenden Anstieg, das Tal oder die Kea (große Vögel und Luftakrobaten / nicht zu verwechseln mit den Kaka auf Stewart Island) und ich komme ja immer an mit meinem Rucksack. Womit wir auch schon bei den Hütten währen, über die man sich sehr freut und die alle sehr gut ausgestattet sind – mit Rangern die gerne Geschichten erzählen, Kochern in der Großraumküche und Matratzen in den Schlafräumen. Nach dem „großen“ Dinner mit netten Gesprächen, vor allem mit lebensfrohen Menschen wie Elke, und einer langen Nacht (das Solar betriebene Licht geht um 22 Uhr aus) wäre man am Morgen noch zufriedener, wenn nicht alle so verdammt früh aufstehen und mit ihren Plastiktüten nerven würden. Ich weiß nicht warum es alle immer so eilig haben. Was macht ihr Wanderer ab 15 Uhr in der Hütte, wo ihr doch noch die Ausblicke und den grünen Wald genießen könntet? Ach ja: das Wort REGEN ist noch nicht gefallen, weil wir bis jetzt weiterhin Glück haben mit dem Wetter. Einen Tag nachdem wir den Pass gemeistert hatten, hat es dort oben geschneit, aber wir sind trocken geblieben. Morgen wollen wir Richtung Milford Sound fahren und eine Tageswanderung machen. Das Auto fährt und sieht jeden Tag besser aus. Wir hoffentlich auch! Fotos folgen. Die Internetverbindung hier schafft das nicht und wir muessen auschecken. Liebe Gruesse!

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Sonnenaufgang / Luxmore Hut

"Love it, change it or leave it." Cultural Scientist with a backround in Theater Studies. My experiences with work & travel and the KIWIS – personal thoughts and ideas on things that matter to me.