Category Archives: South Island

Cape Farewell

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Felsen Farewell Spitt
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Whararki Beach am Cape Farewell

Das gefühlte Ende der Welt und der Südinsel befindet sich am nördlichsten Zipfel – ganz genau: wir sind zum Cape Farewell gefahren! Hier ist man in der Nebensaison (die nach Ostern beginnt) wirklich fast ganz für sich allein und vergisst alles. Takaka ist das letzte richtig lebendige Örtchen und wird von Hippies bestimmt und danach kommt nur noch Natur. Auf dem wunderschön gelegenen letzten Campingplatz in dieser Gegend versinkt man zwischen grünen Hügeln und wird von Schafen, Pferden, Vögeln und Roben umgarnt. Das Wetter war windig bis regnerisch bis sonnig, aber nie kalt. Es gibt mehrere tolle Wanderwege und besonders gefallen haben mir die Felsen am Wharariki Beach und die Abgelegenheit des Strandes am Fossile Point. Es gibt kein Hotel hier, keinen Supermarkt und auch keinen Handyempfang und nur ein Café hatte noch geöffnet, aber was braucht man schon, wenn man ein Zelt und ein Auto voller Leckereien hat. Nur zu empfehlen für ALLE, die Neuseelands Einsamkeit suchen.

PS: Internetverbindung ist schlecht und mit den Bildern will es nicht recht klappen.

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Sunset at Fossile Point
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Light

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Wildlife in Kaikoura

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Kaikoura

Die Ostküste der Südinsel kommt in meiner Berichterstattung wirklich zu kurz. Dabei ändert sich die Landschaft jeden Tag dramatisch. Wir fahren durch trockene, goldbraune Graslandschaften (eher Wilder Westen) und sehen Salzseen und bei Blenheim dann plötzlich Weinberge und Obstplantagen. In Kaikoura drehte sich alles um die Seehundkolonien.

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Seehunde ünerall / Seals
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Seal

Wir waren dort zwei Tage unterwegs und haben unendlich viele Seehunde und deren Pups (Nachwuchs) an der Küste von Kaikoura beobachten können. Zunächst haben wir sie nur aus der Ferne gesehen, aber irgendwann stolperte man dann regelrecht über sie, weil sie es sich auch am Parkplatz in der Sonne gemütlich machen.

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Sonnenliebhaber

Man soll sich den Tieren eigentlich nicht auf weniger als 10 Metern nähern…wenn sich die Seehunde nur auch daran halten würden. Die älteren Tiere sind eher träge und schlafen viel, aber die Jungtiere schwimmen und spielen wie verrückt im Wasser oder hüpfen von Felsen zu Felsen. Es gibt hier auch einen Wasserfall, den sich die Jungtiere als Spielplatz ausgesucht haben, während die Mamas raus auf das Meer schwimmen, um Fisch zu fangen. Die Seehunde haben hier, abgesehen von den Walen, keine Fressfeinde und toben sich richtig aus. Ich wüsste nicht, wo es das in Europa noch zu beobachten gibt. Bei so viel Wildlife direkt vor der Nase braucht man dann auch keine Walbeobachtungstour mehr, die wir wegen der hohen Preise nicht gemacht haben, obwohl die Verlockung groß war. Die Bedingungen sollen hier optimal sein, weil es vor der Küste einen tiefen Meeresgraben gibt, aber jeder Spass hat seine preisliche Schmerzgrenze und die haben die Anbieter hier in Neuseeland wieder mal überschritten. (Der günstigste Anbieter lag bei 145 $ pro Person.)

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Ewiges Eis – Mount Cook und seine Gletscher

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Mount Cook

Wir haben dem Fjordland den Rücken gekehrt und sind über Mossburn, Queenstown (zufällig mit: Harley Davidson Treffen) und Wanaka zum Aoraki (Maori) oder auch Mount Cook genannt gefahren. Der Mount Cook ist mit über 3724 Metern der höchste Berg in Neuseeland und wunderschön gelegen am langen türkisfarbenden See Pukaki. Auf der Hinfahrt haben sich die Berge der Neuseeländischen Alpen hartnäckig in einem Wolkenkleid versteckt, aber an meinem Geburtstag blieb mir die Sonne treu. Wir haben eine entspannte Wanderung zum Müller Gletscher und zum Tasman Gletscher gemacht und die Natur war mal wieder atemberaubend. Man wird von dieser Bergkulisse mit ihren hunderten von Gletschern wirklich überwältig und das Beste ist eben, dass man keinen Hubschrauber braucht, um diese Landschaft zu erkunden. Aufgrund der Erdbeben in Christchurch 2010 und 2011 haben sich einige Eisberge gelöst, die hier – nun nur noch recht klein – im Gletschersee schwimmen. Zwei Tage später sind wird dann zum Lake Tekapo gefahren und haben den Mount John erkundet. Diese Gegend ist viel trockener und berühmt wegen des dunklen sternenklaren Himmels. Auf dem Mount John befindet sich eine Sternenwarte, aber wir haben dort einfach nur Geburtstagskaffee getrunken, weil die Preise für eine Himmelsstunde wirklich astronomisch hoch sind. Wir haben die Sterne aber auch vom Campingplatz aus gut sehen können. Inzwischen sind wir in Christchurch. Eine spannende Stadt, wenn auch von den Erdbeben 2010 /2011 schwer beschädigt. Der Beitrag folgt in Kürze…wir bleiben hier länger als geplant, weil Monti im Flachland plötzlich Probleme macht (die Kühlung???…).

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Tasman Glacier / Lake

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Cruising the Milford Sound

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Milford Sound

The Milford Highway SH 94 ist really great. Behind every corner you can see a new fantastic valley or an impressive mountain. We made a hike in an area that is called The Devide. It’s were four different valley meet up and when you walk up to the Key summit you have an awesome 360 degree view. It’s also the first/last hour of the Routburn Track (another great walk here in New Zealand). The village Milford itself is much less touristic then I thought. In fact it is lovely to drive down to the Milford Sound to see the sunset. It’s quiet peaceful, thanks to the fact that there are no big hotels or anything around. Driving back in the dark was an adventure, because of the tunnel and all the possums on the street. We stayed on a DOC campside (6$ per person and therefore the best option you can find here) that was not too far away and decided to drive back to Milford and do a cruise on the Milford Sound. The nature is just too beautiful not to do it. We had a glorious sunny day and enjoyed the day as much as the seals that we saw out there. In fact at was even to dry for us, because we only saw two waterfalls. It rains 180 days a year in the Milford Sound and if it rains you can see a lot of waterfalls. The Milford Track must be great as well and I will do it next time.

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Dawn after Sunset / Milford Sound

Schiff Ahoi – Der Milford Sound

Der Milford Sound Highway SH 94 ist wirklich toll. Über ca. 120 km sieht man hinter jeder Kurve ein neues Tal und schöne Blicke auf steile Bergklippen. Wir haben vom Parkplatz „The Devide“ aus eine Wanderung auf den Key Summit (erster Abschnitt des Routburn Tracks) gemacht und konnten dann in das Hollyford Valley und weitere Täler hinunter blicken. Der Ort Milford selbst ist weniger touristisch als ich erwartet hatte und der Ausblick auf den Sound ist magisch. Dort bei Sonnenuntergang, wenn alle Touristen schon wieder davon gefahren sind, Abendbrot zu essen ist ein Geheimtipp. Die Rückfahrt im Dunkeln war abenteuerlich, vor allem wegen des Bergtunnels und der zahlreichen Possums, die sich am Straßenrand rumtreiben. Zum DOC Campingplatz (6$ pro Person/Nacht und preislich unschlagbar) auf halber Strecke war es zum Glück nicht allzu weit. Wir haben dann spontan beschlossen die Bootsfahrt auf dem Milford Sound am nächsten Tag doch zu machen, weil man so die Natur dort im Fjord intensiver wahrnehmen kann. Natürlich hatten wir perfektes Wetter und haben uns wie die Seelöwen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Es war uns beinahe etwas zu wenig Wasser im Fjordland mit den nur zwei großen Wasserfällen. Dabei regnet es hier doch an 180 Tagen Bindfäden…der Milford Track muss wunderschön sein und irgendwann werde ich den auch noch wandern.

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Sea Lion / Milford Sound

Berge, Fjorde, Wald – Der Kepler Track

Bei Sonnenschein endlich die Baumgrenze erreichen und den Ausblick genießen – befreiend! Mit Ranger Peter Jackson den Sternenhimmel über der Luxmore Hut entdecken – magisch! Morgens um 7h30 den Sonnenaufgang erwarten – schön! Den Pass meistern und sich durch den grünen Wald zur Iris Burn Hut vorarbeiten – sportlich! Danach im Fluss baden und den Wasserfall bestaunen – erfrischend! Den Kepler Track nach 4 Tagen glücklich beenden – unbeschreiblich!

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Baumgrenze / Te Anau

 

 

 

 

 

 

First views after a long day…

Egal wo, geht wandern ihr Lieben! Raus aus dem Büro, hoch vom Sofa und draußen durchatmen. Wir haben den 60 km langen und wunderschönen Kepler Track hier im Fjordland in vier Tagen gemeistert, während der schnellste Läufer (den Rekord hält derzeit ein Australier) das in 4h30 schafft. Auf den Bergspitzen habe ich mich manchmal gefragt, wie das nur möglich ist. Dann habe ich mir wieder gesagt, dass die Läufer eben Sport treiben und nicht unbedingt lange die Ausblicke genießen wollen. Ich hingegen bleibe immer wieder träumend stehen und bewundere den nächsten vor mir liegenden Anstieg, das Tal oder die Kea (große Vögel und Luftakrobaten / nicht zu verwechseln mit den Kaka auf Stewart Island) und ich komme ja immer an mit meinem Rucksack.

Erste Unterkunft in Sichtweite.

Womit wir auch schon bei den Hütten währen, über die man sich sehr freut und die alle sehr gut ausgestattet sind – mit Rangern die gerne Geschichten erzählen, Kochern in der Großraumküche und Matratzen in den Schlafräumen. Nach dem „großen“ Dinner mit netten Gesprächen, vor allem mit lebensfrohen Menschen wie Elke, und einer langen Nacht (das Solar betriebene Licht geht um 22 Uhr aus) wäre man am Morgen noch zufriedener, wenn nicht alle so verdammt früh aufstehen und mit ihren Plastiktüten nerven würden. Ich weiß nicht warum es alle immer so eilig haben. Was macht ihr Wanderer ab 15 Uhr in der Hütte, wo ihr doch noch die Ausblicke und den grünen Wald genießen könntet?

Sonnenaufgang auf dem Kepler Track

Ich bin auch vor Sonnenaufgang aufgestanden, weil ich den unebdingt sehen wollte hier oben, aber da waren wie gesagt einige schon auf dem Weg!

Ach ja: das Wort REGEN ist noch nicht gefallen, weil wir bis jetzt weiterhin Glück haben mit dem Wetter. Einen Tag nachdem wir den Pass gemeistert hatten, hat es dort oben geschneit, aber wir sind trocken geblieben. Morgen wollen wir Richtung Milford Sound fahren und eine Tageswanderung machen. Das Auto fährt und sieht jeden Tag besser aus. Wir hoffentlich auch! Fotos folgen. Die Internetverbindung hier schafft das nicht und wir muessen auschecken. Liebe Gruesse!

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Sonnenaufgang / Luxmore Hut

Hokitika – Tons of Flotsam

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Noah’s Ark Backpackers in Greymouth
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Bez (the hostel dog) and me

News from the hostel room: Greymouth is boring, but the people at Noah’s Ark are great. Janine was so kind to ask me, if I would like to join her and Sebastian to make a trip to Hokitika yesterday in Lukas car. Year, sure thing: I was begging to get out of town. So we drove to Hokitika and guess what it’s a very nice little town – the jade stone and socks center or New Zealand. You will also find one of the wildest beaches you can think of there, with unlimited amounts of wood to build up sculptures on the beach (while you wonder where all the wood is coming from). I have spent about 30 minutes to create one…what do you think? I will move on tomorrow. Next stop is Fox Glacier.

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Hokitika Beach Skulpture
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My Art Sculpture

Hokitika

Neuigkeiten von der Arche Noah: Greymouth ist langweilig, aber die Leute hier sind wirklich supi. Janine war gestern so nett mich zu fragen, ob ich nicht Lust hätte mit Ihr und Sebastian in dem von Lukas ausgeliehenen Auto einen Ausflug nach Hokitika zu machen. Jaaaaaaaaaaaa, unbedingt. Ich warte nur auf Gelegenheiten mal raus zu kommen. Wir waren also Eis essen und Kaffee trinken in Neuseelands Hauptstadt des Jade Stein Verkaufs und der Wollsockenherstellung (man hat dort ein Gerät erfunden, da dreht man an einer Kurbel und am anderen Ende kommt in zehn Minuten der „handgestrickte Socken“ raus…ist patentiert und wir in alle Welt exportiert). Am Schönsten ist der wilde Strand mit Unmengen von Holz und Strandgut aus welchem man dann nach Herzenslust Skulpturen bauen kann. Ich habe ca. 30 Minuten in mein Skulptur-Meisterwerk investiert. Was sagt ihr? Morgen breche ich wieder die Zelte ab hier…es geht nach Fox Glacier.

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BBQ with lot’s of Germans