Category Archives: Orga

Backpacking New Zealand

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Answers to frequently asked questions:

– no, I would say you don’t need an organization (unless you are really really really shy)

– no, nobody checked my bank account balance at the airport, but you should have about 2500 Euros on your account anyway for the first few weeks

– yes, you need a print copy of your e-visa

– yes, it’s quiet easy to open up a bank account in New Zealand (I was a client with ASB)

– yes, it’s very easy to apply for a social security number (just go to one of the post shops with your passport and use your hostel address as a first address) / it takes about two weeks, but you don’t really need to wait for the letter / just start traveling and call the office later on)

yes, you need a travel insurance (I used the ERV Europaeische Reiseversicherung)

– yes, helpx is nice to find farms and stuff

– What’s the best adress to find a job? Well, here it is: http://www.backpackerboard.co.nz/

What’s the best adress to find hostel stuff vacancies? I used the BBH webside a lot!

http://www.bbh.co.nz/notice-boards/nb1

– yes, it can take some time to find a job / chill / take it easy – You will find something!!!

– New Zealand has a Minimum Wage (currently 14,75$) / Stay strong and ask for your right, if an employer tries to trick you and pay you less! They can loose there license, if you report them!

http://employment.govt.nz/er/pay/minimumwage/

– yes, it is very easy to buy / sell a car in New Zealand (there is a good Car Fair in Auckland on Sunday morning that is called Ellerslie Car Fair)

– yes, there is good public transport available in NZ / I brought a 45 hours pass for the Inter City Bus and it worked out great

http://www.intercity.co.nz/

– yes, New Zealand is quiet expensive / you will spent a lot of money

– yes, there are hundreds of (German) backpackers

– yes, New Zealand is pretty save

– yes, you might need a clearance certificate, if you want to work with childre

– buy your outdoor stuff in Germany or your home country – much cheaper

Find out more about how to organize your New Zealand adventure on the Work & Travel page of my Blog! Any question that I have not answered jet? Go ahead and write me a message!

Work & Travel in New Zealand

It’s August and I know, that a lot of people out there start to organize there own New Zealand adventure. Here are some answers to frequently asked questions from a backpacker girl, who did it all last year. Save travels and have fun!!!

FAQs:

– no, I would say you don’t need an organization (unless you are really really really shy)

– no, nobody checked my bank account balance at the airport, but you should have about 2500 Euros on your account anyway for the first few weeks

– yes, you need a print copy of your e-visa

– yes, it’s quiet easy to open up a bank account in New Zealand (I was a client with ASB)

– yes, it’s very easy to apply for a social security number (just go to one of the post shops with your passport and use your hostel address as a first address) / it takes about two weeks, but you don’t really need to wait for the letter / just start traveling and call the office after

– yes, you need a valid travel insurance (I used the ERV Europaeische Reiseversicherung – they have a special option for Aupair and Work & Travel and you don’t have to be a student, which is a big plus)

– yes, helpx is nice to find farms and stuff

– What’s the best adress to find a job? Well, here it is: http://www.backpackerboard.co.nz/

– yes, it can take some time to find a job / realace / take it easy – You will find something!!!

– New Zealand has a Minimum Wage (currently 14,75$) / Stay strong and ask for your right, if an employer tries to trick you and want to pay you less! They can loose their license, if you report them!

http://employment.govt.nz/er/pay/minimumwage/

– yes, it is very easy to buy / sell a car in New Zealand (there is a good Car Fair on Sunday morning at Ellerslie Race Course Auckland)

– yes, New Zealand is quiet expensive

– yes, there are hundreds of backpackers

– yes, New Zealand is pretty save

– yes, you might need a clearance certificate, if you want to work with children

– buy your outdoor stuff in Germany or in your home country – much cheaper

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Enjoy New Zealand: by foot, by bus, by car, by ferry and by train

A small Country, a big Adventure

Thank you so much New Zealand! I traveled arround here for seven mounth and it was a thrilling experience. Your people change me and your landscapes are overwhelming. Every single day was a special day! I am flying back home, but i will miss you and daydream about your forests, beaches and mountains.

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Cape Farewell

Ein kleines Land, ein großes Abenteuer

Ach, Neuseeland! In sieben Monaten und zwei Wochen ist fast kein Tag vergangen, an dem ich nicht über die Schönheit der Natur gestaunt habe, die hier noch zu finden ist. Die tropischen Wälder, die unendlich langen Sandstrände, malerischen Berge und faszinierenden Vulkane. Der Blick in den Krater des Mount Ngauruhoe, nach einem Aufstieg durch Asche und über ein Eisfeld. Wandern zur Bob’s Bay in der Silversternacht. Ein Sternenhimmel über dem Kepler Track, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe. Auf Stewart Island im Pacific schwimmen gehen, mit dem Wissen, dass man der Antarktis wohl nie wieder so nah sein wird. Urige Vögel und verspielte Seelöwen in freier Wildbahn, denen ich stundenlang zuschauen könnte. Durchatmen auf jedem Lookout. Ach Neuseeland, dein Wetter hat meine Lebensgeister beflügelt. Die triefende Feuchtigkeit in der Luft, die spürbare Kraft der brennenden Sonne und dieser kräftig-salzige Seewind, der mir immer einen freien und unbeschwerten Kopf beschert. Und Neuseeland glaube mir, die Menschen, die ich hier getroffen habe, haben mich verändert! Einheimische Kiwis ebenso, wie gleichgesinnte Reisende. Mit Herzlichkeit und Vertrauen (in mich), haben sie mein Herz erobert. Die Türen standen fast immer weit offen. In Pahia, Greymouth und vorallem in Oban war ich in der Fremde Zuhause. Backpacker trifft man immer zweimal, oft dreimal, und mit Babs und Domi hatte ich einen heiden Spass beim Wandern und ausgehen. Worte können kaum beschreiben, was ich hier in so mancher Minute gefüllt und erlebt habe. Nur die Tourismusbranche solltest Du vielleicht nicht weiter ausbauen liebes Neuseeland, denn Deine wilde Schönheit ist in Gefahr. Trampingtracks sollten auch Trampingtracks bleiben. Mach es uns nicht zu einfach. Wir sind (zu)viele und auf so manchen Menschen, der auf dem Great Walk nach dem nächsten Supermarkt fragt oder seine Babywindel am Wegrand ablegt, kannst Du gut verzichten. Lieben Dank Neuseeland und an Euch alle, die ihr meine Reise bereichert, unterstützt und begleitet habt. Ihr habt meine Freude um ein vielfaches multipliziert. Ich steige heute in den Flieger. Es geht zurück nach Deutschland. Den Blog werde ich noch eine Weile vorführen und bearbeiten, weil mir oft die Zeit fehlte Ideen in Texte zu verwandeln und Fotos hochzuladen. Wir hören und sehen uns also noch.

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Waves

Verlaesslich heisst das Zauberwort

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Car Fair in Auckland

Heute drehte sich alles um unser Auto und ihr werdet es kaum glauben, aber wir haben es gegen 11 Uhr für 1700 $ an ein junges Kiwipaar verkauft! So ein Autojahrmarkt ist ein besonderes Erlebnis. Man rollt auf die gepflegte Rassenfläche einer Pferderennbahn und reibt sich, ob des großen Angebots, die Augen. Unser Monti hat aber wirklich gut ausgeschaut („Looks really tidy“) und mit 2100 $ Ausgangspreis hatten wir den Marktwert auch ganz gut eingeschätzt für so ein “reliable car”. Die Zwischenhändler sind üble Typen und uns zum Glück erspart geblieben, worüber wir uns sehr freuen. Und weil sich heute alles ums Auto drehte, will ich auch nochmal los werden, dass mir das Fahren im Linksverkehr in NZ regelmäßig Herzrassen beschert hat. Vor allem als Beifahrerin hatte ich auf den engen und extrem kurvigen Straßen oft Panik, weil ich das Gefühl hatte, wir würden gleich den Abhang runter rasseln oder den Spiegel abfahren. Oft gibt es keine Straßenplanken und manchmal eben auch keine Straßenmarkierungen, sodass so mancher Fahrer die Kurven schneidet und einen an die Seite drängt. Überhaupt nehmen die Kiwis Kurven sehr schnell. Dann wäre da noch das Problem mit der fantastischen Aussicht über die so mancher Fahrer vergisst auch nach vorn zu schauen. Als Fahrerin war ich auch nicht besonders sicher und habe Monti beim Einparken einen Riss verpasst, aber es war ja unser Auto und der „gestupste“ Neuwagen hatte nur einen Kratzer. Nicht der Rede wert und als echter Kiwi ist die gute Frau mit einem Lächeln davon gefahren: „Never mind.“ Über die berühmt berüchtigten Gravel Roads (Schotterstraßen) hatte ich schon berichtet und dann gibt es da noch den beliebten Kreisverkehr, in den man natürlich verrückterweise auch verkehrtherum reinfahren muss. Auf der Autobahn wird man rechts überholt, durchgezogene Verbotslinien werden eigentlich nicht beachtet und der intuitive Blick ist immer falsch. Muss ich noch mehr sagen. Zum Glück gab es auf der Südinsel aber wirklich sehr wenig Verkehr. Toll ist auch, dass es außerhalb der Großstädte in NZ überhaupt keine Ampeln gibt und wir auch nie einen Blitzer gesehen haben. Ende gut, alles gut und wir waren heute zur Entspannung im wunderschönen Zoo von Auckland und haben doch tatsächlich im Haus für nachtaktive Tiere noch für 3 Minuten zwei Kiwis beobachten können. Sie haben am Dienstag erst ein Ei gelegt. Freu!!!

Die letzten Tage

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Working at the Car Wash…you know the famous song, right!?

Eine Woche haben wir in Auckland eingeplant, um unser Auto zu verkaufen…4000 km sind wir gefahren und hatten seit Christchurch keine Probleme mehr. Wir sind richtig zufrieden und ein wenig traurig, dass wir uns von Monti trennen müssen. So geputzt und mit neuer Lampe sieht er verdammt gut aus und im Stadtverkehr zeigt er sich von seiner besten Seite. Drückt uns mal die Daumen, dass sich morgen auf dem Car Fair (9-12 Uhr) ein würdiger neuer Eigentümer findet. Dann wären wir ganz entspannt und könnten in den letzten 48 Stunden noch etwas unternehmen. Sonst muss ich doch noch länger bleiben…

 

Auf vier Rädern…

It’s almost midnight again, but I promiss I will translate the posts as soon as possible. I’m sorry!

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Leaving Stewart Island…

Die Tage sind schnell vergangen, obwohl man in Invercargill ohne Auto eigentlich nicht viel machen kann. Die Zeit vergeht deshalb so schnell, weil man sich über (s)ein Auto viele Gedanken machen kann…während man im Museum ist, bei Hitze den Queens Park erkundet, den Wasserturm bestaunt oder einfach nur Kaffee trinken geht und auf einen Anruf wartet, steigt einem das Auto schnell zu Kopf.

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Lama Cafe, Queens Park, Invercargill

Ihr ahnt es schon…Montag hatten wir uns zielstrebig zu einem Autohändler begeben, der gebrauchte Autos verkauft. Nach gut 2 Stunden und einer Testfahrt waren wir uns einig, dass der Ford Mondeo, Baujahr 1995, 114000 km, für 2495 $ für unsere Pläne ganz gut geeignet wäre. Am Dienstag haben wir dann erfahren, dass der Mondeo den in NZ beim Verkauf vorgeschriebenen Sicherheitstest nicht gleich bestanden hat. An den hinteren Rädern musste an den Bremsen nachgebessert werden und vorn mussten die Radlager/Radaufhängung (Bushes?) ausgewechselt werden. Dann die neue Information, dass die Ersatzteile in Invercargill nicht zu bekommen sind und bestellt werden müssen…und ihr werdet Euch vorstellen können, dass die Stimmung am Tiefpunkt war als es am Mittwoch hieß, es seien die falschen Teile geliefert worden…wir mussten einen weiteren Tag warten und ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt und mir ausgemalt, dass sie vielleicht nicht verkaufen wollen. Mit den Bussen ist ja doch auch alles machbar irgendwie und mit weniger Gepäck. Nur John, einem alten ruhigen Herrn der manchmal ganz leise geflucht hat, während er konzentriert den ganzen heißen Donnerstag an unserem Mondeo schraubte, haben wir irgendwie doch vertraut. Den letzten Bus, um 15h25, haben wir davon fahren lassen und um 17 Uhr waren wir tatsächlich plötzlich stolze Besitzer eines Montis. Mit dem Monti sind wir nun in Te Anau angekommen (läuft wie geschmiert) und ab morgen sind wir für vier Tage auf dem Kepler Track unterwegs. Alles ist gepackt und ich hoffe mal wieder auf Sonnenschein, weil ich mir in Invercargill weder neue Wanderschuhe noch eine neue Regenjacke gekauft habe. Ich hatte so viel Zeit, aber da gab es einfach nix vernünftiges zu einem bezahlbaren Preis.

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Darf ich vorstellen: Monti

Kia Ora – Clean Boots Please

This long flight made me kind of airplain-sick and I’m tired, but happy! The flight from Frankfurt via Dubai (modern airport with free hot showers, so make sure that you have a towel in your hand-luggage) and Melbourne to Auckland was a torture, although everything worked out very well. I was not able to really sleep during any of the three flights. The service with Emirates is so great that you will be served nonstop. Dinner, snacks, breakfast, drinks, fruits,…no duty free promos through, which is great. I missed two nights basically and after 35 hours of traveling in airplanes with air-condition I’m just exhausted.

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Departure in Dubai / Abflug in Dubai

Nevertheless the Kiwis (that’s how people from New Zealand call themselves) are so friendly that I even accepted the security check with patience. I got the work visa without any questions. What was really important for the officer was to clean my hiking boots. If you still have energy left after all this you can take a public bus, like I did, and drive downtown in about 45 Minutes for 16 Dollars. I stay at the Oaklands Lodge for the first few days. That’s a hostel with a great atmosphere in the Mount Eden neighborhood – you really feel like home right away. I took a short nap and somehow made it up to Mount Eden for a great walk in the afternoon. Everything is blossoming right now and I think I saw something like a “Wellensettich” – it was a colorful bird for sure. This city is geographically blessed. You have the ocean, the islands, the beaches, the green hills and a perfect skyline. Let me tell you: It’s so great to be here finally.

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View from Mount Eden / Ausblick vom Mount Eden auf Auckland

I slept like a stone during the first night. Today I applied for a social insurance number and spent the rest of the day on the beach in Takapuna. Downtown is very modern with a lot of fancy shops, but I haven’t found the nicest spots jet. What really impresses me is the friendliness. You wanna here some examples?! Well, some of the bus drivers are saying good bye to almost every client and the clients would shout “Thank you driver”. I asked I young woman where I may find a supermarket and she said she has no idea, but we could ask her friend in the car. Later on she introduced me to her friend and the two girls tried to grave me a ride (circles). It turned out that they don’t really know the neighborhood and we where not able to find a supermarket, but we had a great chat anyway. I decided to relax and brought my dinner in a little expensive shop around the corner. I will search a supermarket tomorrow – with your kind help my dearest Kiwis!

Luftsprünge

Flugkrank, müde, glücklich! Der Flug von Frankfurt, via Dubai (moderner Flughafen mit kostenlosen heißen Duschen – Handtuch im Handgepäck dabei haben!) und Melbourne nach Auckland war wirklich ein Kraftakt, obwohl alles reibungslos geklappt hat. Ich konnte auf keinem der drei Flüge wirklich schlafen, weil der Service bei Emirates fantastisch ist und man, ob der vielen Speisen, Snacks, Obstpausen und Drinks, nicht zur Ruhe kommt. Man ist nach ca. 35 Reisestunden unter klimatisierten Bedingungen und mit zwei verpassten Nächten einfach nur fertig. Die Kiwis (so nennen sich die Neuseeländer) sind aber so nett, dass man auch das Reinigen der Wanderschuhe bei der Sicherheitskontrolle gerne über sich ergehen lässt und das Arbeitsvisum gab es ohne jede weitere Frage in 2 Minuten. Mit dem öffentlichen Bus kann man dann für 16 Dollar in ca. 45 Minuten in die Innenstadt fahren. Ich bin die ersten Tage im Hostel Oakland Lodge eingekehrt. Dieses Hostel liegt direkt am Mount Eden in einer typischen Wohngegend und man fühlt sich wirklich gleich wie zu Hause. Nach einem kurzen Schläfchen habe ich den Nachmittag dann auch noch irgendwie geschafft und einen tollen Spaziergang (hier beginnt gerade alles zu blühen und ich bilde mir ein, dass ich eine Art Wellensittich gesehen habe) hoch zum Mount Eden gemacht. Dort oben angekommen wurde ich für alle Anstrengungen belohnt und war und bin seitdem einfach nur glücklich. Die Lage dieser Stadt ist wirklich einmalig. Ozean, Strände, vorgelagerte Inseln, grüne Hügel (Vulkankrater) und eine fotogene Skyline sorgen dafür, dass man einmal tief durchatmet und denkt: Juchu ich bin hier! In der ersten Nacht habe ich dann geschlafen wie ein Stein und auch heute hatte ich noch ab und an das Gefühl der Boden schaukelt unter mir (eine Art Flugkrankheit?). Heute, an meinem zweiten Tag, habe ich meine Steuernummer beantragt (dauert wohl 10 Werktage) und mich dann für ein paar Stunden in Takapuna am Strand entspannt.

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Takapuna Beach / Am Strand von Takapuna

Viel Lavagestein und tolle teure Villen. Downtown ist sehr modern. Es dreht sich alles ums shoppen und richtig schöne Ecken habe ich da heute noch nicht entdeckt. Dafür beeindruckt mich die Freundlichkeit der Menschen. Woran ist das festmache? Daran, dass die Busfahrer hier jedem Fahrgast „Tschüss“ oder „Einen schönen Tag noch!“ hinterher rufen und der Fahrgast ruft „Dank an den Fahrer“ oder daran, dass ich eine junge Frau frage, wo ich einen Supermarkt finden könnte und sie mir sagt, sie sei nicht sicher, aber wir könnten ihre Freundin fragen. Am Auto angekommen boten mir dann beide an, dass sie mich schnell rumfahren könnten. Tatsächlich bin ich dann mit den zwei Mädels kurz mitgefahren und habe mich nett unterhalten. Witziger Weiße haben wir dann keinen Supermarkt gefunden, weil sie sich in dem Viertel gar nicht so gut auskannten und sie haben mich dann nach einer Runde an derselben Stelle wieder raus gelassen, wo ich eingestiegen war, und sich entschuldigt. Ich habe das Abendessen ganz gelassen in einem Späti gekauft und werde den Supermarkt morgen wieder suchen gehen – mit Eurer Hilfe liebe Kiwis. 

Date of Departure

German Version below

I will leave Germany today! How time flies. I gave up my resistance and bought a new smartphone on Friday. Yesterday I decided to use a bigger (borrowed) suitcase for this adventure. Not to forget that I had to drive downtown around 7 pm to buy a plug connector for New Zealand. The one that I was looking for was sold out of cause, so I had to buy a big one for multiple countries. This might be an advantage in the future, because plans might change. Anyway, you see that I’m really well prepared. Keep your fingers crossed for me and hope with me, that everything will work out and that I have not forgotten something really important. I tried not to think about this departure date in the last few days to make sure, that I stay call, because life is like a little roller coaster right now. I’m a little scared and very excited at the same time. Will see, whether or not I will enter that train this afternoon and that plane tonight that will fly me to the other side of the world. Just realized again how long I will be in transit (25 hours in three different planes plus transit at the airports in Dubai and Melbourne). I stood up around 8 am this morning and I will arrive in Auckland in two days around 2 pm. Oh, running out of time here, because I need to organize some final things. Everything will work out, right?! Let the good times roll.

Take care EVERYBODY!

 

Departure
Departure

Abreisetag

Heute geht es wirklich los! Die letzten Tage sind wie im Flug vergangen. Freitag habe ich mir doch noch ein Smartphone gekauft. Gestern habe ich mich spontan noch für einen größeren (geliehenen) Koffer entschieden und bin gegen 19 Uhr in die Stadt gefahren, um einen Reisestecker zu kaufen. Den für Neuseeland gab es einzeln natürlich nicht (vergriffen, wie sollte es anders sein) und deshalb habe ich dann so ein großes Ding mit Steckern für die ganze Welt gekauft. Man weiß ja nie wo man am Ende landet. Ihr seht, ich habe alles voll im Griff und bin gut vorbereitet. Drückt mir die Daumen. Ich habe einfach versucht, nicht so sehr an den Abreisetag zu denken. Ist eine kleine emotionale Achterbahnfahrt. Mal sehen, ob ich heute Nachmittag wirklich in einen Zug nach Frankfurt Flughafen steige und diesen Flieger ans andere Ende der Welt nehme. Gestern Abend habe ich erneut realisiert, wie lange ich eigentlich unterwegs sein werde (ca. 25 Stunden reine Flugzeit plus Transferzeiten) und frage mich gerade, was mein Körper so leisten kann. Heute bin ich normal gegen 8 Uhr aufgestanden und in Auckland werde ich Nachmittags landen und habe dann noch einen halben Tag vor mir. So, nun läuft mir die Zeit davon. Ich muss hier noch einiges organisieren, aber das wird schon alles klappen.

Liebe Grüße an Euch ALLE

My Life in 30 boxes
My Life in 30 boxes

What happend so far

German Version below

Where should I start telling? I liked my job basically, but after 1 ½ years I thought it’s time to move on, because I expect MORE in various ways. Besides I turned thirty in March 2014. The thing is you can only apply for a visa under the work & holiday scheme in New Zealand until you are thirty. So it was a now or never situation. Always think it’s too bad that they came up with this deadline rule. Why is that so? Anyway, in career terms nothing came up in spring/summer that was interesting enough to change my plan to use this final chance. The whole thought about taking a TIME OUT was supported by lectures that I heard and workshops that I participated in during a conference in January with the title: Life, Art and Production – How do we want to work in the future? To rethink how the situation of the theaters in Germany will change with all these cut-backs that we are experiencing right now fills me up with worries and connected with this are the rather unstable future prospects for me, as I’m working in this field. The conclusion of a colleague of mine was – and I thought that was well said – “Monday cannot take place in this situation and under these circumstances.” We all finish our theater season, but I take my time out now to think about all the questions and to discover other work environments. This is how the shortage of time at work, that we discussed so intense during that conference, turns into a time out in my CV.
There are 6 days left till my departure and in the last month and weeks I had to come up with a few big and a lot of small decisions to make this adventure happen.

Here is what I have organized so far:

– I decided to quiet the room in my flat share in April 2014
– I had to quiet my contract with a dance studio
– I applied for a work visa under the working & holiday scheme New Zealand via http://www.immigration.govt.nz on August 18, 2014 (So easy! I guess 25 clicks or something and 165 NZ$ that you need to pay and that’s it. Not fair, if you compare it with the hours you spent thinking applying.)
– I drove two removals (from Osnabrueck and Leipzig to Kassel, because I had private stuff in both cities)
– I weeded through all of that stuff and I tried to get rid of some things
– I booked a flight on September 25, 2014 (Frankfurt – Auckland)
– I signed a private health insurance
– I booked a hostel for the first four nights in Auckland on October 2, 2014 (Oaklands Lodge)
– I informed my family and close friends in the last two weeks
– I unsubscribed myself in various places (urban administration and so on)
– I created a blog yesterday, so on October 7, 2014, via wordpress.org

My current To-Do-List looks like this:

– pack bag
– decide what you really need
– work on the blog
– write down what you expect from this trip
– letters & mails
– call family and friends
– laundry
– read the Lonely Planet (probably on the plain!?)
– live everyday life, sleep, eat and be happy

That’s it almost, but hang on!

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Probepacken / trying to pack my bag

Was bisher geschah!

Wo soll ich anfangen mit dem Erzählen? Mir hat mein Job an sich Spass gemacht, aber ich hatte nach 1 ½ Jahren Lust auf etwas Neues, weil ich mir an sich doch in vielerlei Hinsicht noch MEHR wünsche. Im März 2014 bin ich dreißig Jahre alt geworden und liebäugelte schon eine ganze Weile mit dem Gedanken zwischen dem alten und dem neuen Job nochmal Work & Travel einzubauen, denn das ist in Neuseeland nur für Leute bis 30 möglich. Das finde ich übrigens sehr schade und frage mich immer warum das so ist! Jedenfalls hat sich dann im Frühjahr/Sommer beruflich nichts ergeben, was so spannend wäre, als das ich die Chance unbedingt nutzen müsste. Der ganze AUSZEITgedanke wurde sicher auch durch die Vorträge und Workshops bestärkt, denen ich im Januar im Rahmen der Konferenz der Dramaturgischen Gesellschaft zum Thema „Leben, Kunst und Produktion – Wie wollen wir arbeiten?“ beigewohnt hatte. Das Nachdenken über die Frage, wie sich die Theater in Deutschland bei all den Sparmassnahmen entwickeln werden, ist beunruhigend und damit einhergehend ist sind auch die Zukunftsaussichten hinsichtlich der Arbeitsbedingungen an den Theatern für mich nicht besonders erfreulich. Das Fazit eines Kollegen auf der Konferenz war – und das fand ich sehr treffend –, dass „Der Montag unter diesen Bedingungen nicht stattfinden kann“. Wir haben natürlich alle bis zum Ende der Spielzeit durchgehalten, aber ich nehme mir jetzt die Zeit, um weiter über all diese Dinge nachzudenken und andere Arbeitswelten zu erkunden. So entsteht aus der diskutierten Zeitnot im Berufsalltag eine Auszeit im Lebenslauf.
Es sind nur noch 6 Tage bis zum Abflug und in den letzten Monaten und Wochen habe ich wenige große und viele kleine Entscheidungen getroffen, um an diesem Punkt heute angekommen zu sein. 

In aller Kürze habe ich:
– Ende April 2014 mein WG-Zimmer in Osnabrück gekündigt
– meinen Vertrag in einem Tanzstudio gekündigt
– meine Bahncard gekündigt
– am 18. August über http://www.immigration.govt.nz ein Arbeitsvisum im Rahmen des Working Holiday Scheme beantragt (Das ist so unglaublich einfach! In ca. 25 Klicks hat man das erledigt und überweist dann noch 165 NZ$. Nicht zu vergleichen mit den Wochen, in denen man sich den Kopf zerbrochen hat. )
– Ende August Umzüge gemeistert (von Osnabrück und Leipzig nach Kassel, weil ich in beiden Städten noch Möbel und private Sachen hatte)
– habe viel aussortiert (aber es sind immer noch ca. 30 Bananenkisten, die ich einlagern muss)
– habe am 25. September einen Hin- und Rückflug gebucht (Frankfurt – Auckland)
– am 1.Oktober eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen
– am 2. Oktober für die ersten 4 Nächte ein Hostel in Auckland gebucht (Oaklands Lodge)
– in den letzten zwei Wochen Familie und Freunde informiert
– mich bei den entsprechenden Behörden abgemeldet
– und gestern, am 7. Oktober einen Blog bei wordpress angelegt

Meine aktuelle To-Do-Liste ist übersichtlicher geworden, aber es gibt immer noch genug zu tun!

– Koffer probe packen
– Entscheiden, welche Technik ich mitnehmen kann/muss (mein Laptop ist recht schwer und ich habe (noch) kein Smartphone)
– Blog gestalten
– Aufschreiben was ich mir von dem trip
– Mit Familie und Freunden telefonieren
– Kleinigkeiten besorgen (Speicherkarte, Kosmetik und so Krams)
– Wäsche waschen
– den Lonely Planet endlich lesen (wahrscheinlich im Flugzeug!?)
– Alltag (er)leben, schlafen, essen und mich freuen