Category Archives: North Island

Wellington and the Movie Industry

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Welcome to “Middle of Middle Earth”. That is, what my Wellington Film Map promised and I had a very interesting day yesterday. I drove to the suburb Miramar by Bus to visit the Weta Cave Workshop and the whole neighborhood seems to work around the Movie Industry.

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Weta Cave Trolls

Weta Cave is really cool and one of the big five workshops in the world where creative minds develop fancy creatures, weapons for aliens and costumes for movies and work together with directors to offer everything from preproduction to postproduction, visual arts and special effects. In fact it is a big playground for grownups. The workshop has been around since the late 1980ies and is world famous now, because they worked together with Sir Peter Jackson to produce the Trilogies The Lord of the Rings and The Hobbit. They offer a behind-the-scenes film about the history of the workshop and I was excited to find out that they produced the costumes and stuff for Hercules and Xena. I used to watch these TV-Series a lot, when I was a teenager. The tour itself is a little short, but I still would say it is a must do for theatre and movie fans. Don’t you want to feel the gun from the movie District Nine in your hands for a few seconds? Seriously, you will learn a lot about the Art of making Science Fiction Movies and that is great. There is also an Art Deco Cinema not far away from Weta Cave that is called Roxy and there you can meet Gandalf the Grey. I continued my day with a walk along Evans Bay and up to Mount Victoria, where a scene for The Lord of the Rings was filmed on 11 October, 1999. The 360 degree view is as stunning as a movie final and that is The End.

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Weta Cave Workshop

http://wetaworkshop.com/about-us/history/

Wellington und die Filmindustrie

Willkommen im “Zentrum von Mittelerde” verspricht mein Stadtplan zur Erkundung der Filmwelten von Wellington (kostenlos in der i-Site erhältlich). Bucht bloß nicht die teure Tour. Man kann alles auf eigene Faust erkunden und viel Geld sparen. Ich bin mit dem öffentlichen Bus in den Vorort Miramar gefahren. Dort befindet sich Weta Cave, eine der fünf erfolgreichsten Filmwerkstädten weltweit, in der kreative Köpfe böse Filmkreaturen von morgen und deren Kostüme und Waffen entwickeln. Weta Cave bietet unter einem Dach von der Unterstützung bei der Ausarbeitung erster Ideen bis zur Herstellung, Bearbeitung und Nachbereitung alles an, was nötig ist, um einen guten Science Fiction Film zu produzieren. Sie haben sich außerdem auf 3D, Visual Arts und Special Effects spezialisiert. Avatar lässt grüßen und ist nur einer der vielen Filme, die hier umgesetzt wurden. Die Werkstatt wurde 1987 von Richard Taylor und Tania Rodgers gegründet und ist inzwischen wegen der Zusammenarbeit mit Sir Peter Jackson und der Umsetzung der Triologien Der Herr der Ringe und Der Hobbit weltberühmt. Man kann einen kurzen Film zur Geschichte der Firma ansehen. Es ist eine gute Einstimmung auf die geführte Führung, weil man dann die wichtigsten Filmszenen direkt im Kopf hat, die hier erarbeitet wurden. Ich war ganz fasziniert, dass hier die Kostüme und Waffen für die TV-Serien Hercules und Xena angefertigt wurden. Beide Serien habe ich als Teenagerin intensiv konsumiert. Die Tour durch die Werkstätten an sich ist mit fünfundvierzig Minuten veranschlagt und etwas kurz, aber man sieht viele Ausstellungstücke aus tollen Filmen. Die Alienwaffe aus dem Film District Nine konnte ich zum Beispiel mal in der Hand halten. Es ist ein Highlight für alle Theater- und/oder Filmliebhaber. Man weiß jeden Science Fiction Film danach mehr zu schätzen, weil man eine Vorstellung davon bekommt, wie viel Arbeit es macht, solche Filme zu produzieren. Das Gelände selbst ist nicht spektakulär, gut in die Nachbarschaft integriert und hat von außen betrachtet noch das Flair von ein paar Lagerhallen und Garagen. Nicht weit entfernt gibt es ein Art Deco Kino namens Roxy und dort kann man Gandalf treffen. Das Kinoprogramm an sich ist im Roxy’s ebenfalls empfehlenswert.

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Gandalf the Grey / The Lord of the Rings / Roxy Cinema

Ich bin dann an der Evans Bay zurück spaziert und zum Mount Victoria gelaufen. Dort wurde eine Szene für Der Herr der Ringe gedreht und der 360 Grad Panoramaausblick ist überwältigend. Sir Peter Jackson plant übrigens, wie man den Zeitungen entnehmen konnte, ein neues Filmmuseum in Wellington. Na dann, auf in die Zukunft. Ende.

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Happy on Mount Victoria

 

Paihia and Bay of Islands

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Paihia Habour / Hafen und Strand von Paihia

Paihia is much smaller, compared with Whangarei, but the Bay of Islands catches your attention immediately and you can’t help but search the ocean for islands, boats and birds. The waterfront reminds me of Halifax in a certain way and I really like it. I made a hike to the Falls and saw a lot of birds. In fact there was a tree with so many couples of birds that I thought the perches might break under the burden.

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Birds, Birds, Birds

On my way back from that hike I passed through the area were the treaty of Waitangi was signed and talked to an old man who told me that today is not only Labor Day, but also (and more important for the people) the “real” Independence Day. They will have a meeting tonight to discuss new developments and stuff in New Zealand Society and I even saw that they are using a different flag. I’m not an expert, when it comes to history and this whole subject needs more research for sure. Paihia is kind of the birthplace of the nation and New Zealand’s most historique site (http://www.nzhistory.net.nz/politics/treaty-of-waitangi). We talked a while about politics and stuff and he finished with the phrase “What do we need money for anyway”, after telling me, that we are really far away from anything here, the weather is never too cold, the seeds grow and life can be great, if the people have a good heart. He asked me about the latest news in Europe. The apples, that the German farmers can’t export to Russia right now, because of the Ukraine crisis came up to my mind first (article in the TAZ). Irony, of course. I realized, that I haven’t fallowed any news since I’m here – no TV, no radio and no newspapers. Lot’s of time for independent thinking instead. That’s it for today…I’m really tired.

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Paihia und die Tausend Inseln

Paihia ist, im Vergleich zu Whangarei, viel kleiner, aber die Bay of Islands zieht alle Aufmerksamkeit auf sich und man kann gar nicht aufhören am Horizont nach neuen Inseln, Booten und Vögeln Ausschau zu halten. Die Hafenpromenade erinnert mich irgendwie an Halifax in Kanada und deshalb fühlte ich mich hier gleich sehr wohl. Ich habe gleich eine Wanderung zu den Wasserfällen gemacht und auf dem Weg ebenfalls viele Vögel gesehen. In einem Baum waren so viele Nester und Vögel, dass ich mir dacht die Äste müssten eigentlich unter dem Gewicht gleich durchbrechen. Als ich später mit anderen Leuten aus dem Hostel sprach, die die gleiche Wanderung gemacht haben, war ich überrascht, dass einige den Baum nicht gesehen hatten. Auf dem Rückweg habe ich einen kleinen Umweg gemacht und bin an dem Gelände mit Museum vorbei gekommen, wo der Vertrag von Waitangi zwischen den Europäern und den Maori unterschrieben wurde. Die Maori sind die Ureinwohner Neuseelands. Ich sprach mit einem älteren Herrn und er erzählte mir, dass heute nicht nur Labor Day sei, sondern auch, und das sei viel wichtiger für die Maori, der „richtige“ Independence Day. Er hat auch erzählt, dass heute Abend ein Treffen der führenden Maori stattfinden wird, wo sie wichtige gesellschaftliche Entwicklungen in Neuseeland diskutieren werden. Sie benutzen auch eine andere Flagge. Ich weiß zu wenig über die Geschichte Neuseelands und sollte die Zusammenhänge und Hintergründe mal recherchieren. Paihia ist der Ort, in dem sich die Geburtsstunde Neuseelands als Nation abgespielt hat. Wir haben noch eine Weile über Politik und aktuelle Entwicklungen gesprochen und ich erinnere mich noch gut daran, dass er mich fragte: “What do we need money for?” Wir seien doch hier weit ab von allem, das Wetter sei nie zu schlecht, die Samer gehen im Boden auf und das Leben kann großartig sein, wenn die Menschen ein gutes Herz haben. Er fragte mich auch nach Neuigkeiten aus Europa. In dem Moment fielen mir die Äpfel ein, die deutsche Bauern im Moment wegen der Ukrainekrise nicht nach Russland exportieren können. Ich hatte den Artikel in der TAZ gelesen. Seitdem ich in Neuseeland angekommen bin habe ich überhaupt keine Nachrichten mehr bewusst gelesen, gehört oder verfolgt. Da bleibt viel mehr Zeit um frei nachzudenken.

 

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Mein neue Lieblingsplatz