Category Archives: Movie Industry

Hobbiton Movie Set

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Hobbit house

What can I say: after six month in NZ I am totally fascinated by the beautiful (film set) landscapes and I was no longer able to resist the wish to finally see the hobbit holes and the party tree. I even I brought the Lord of the Rings location guide book a while ago and I really enjoy it. Smile. The Hobbiton Movie Set is located on a farm close to Matamata and hidden in green hills. One has to book a guided tour to visit the area, but it is worse the money. The area is bigger than I thought and really lovely. They have gardeners to make sure that the movie set just looks like Peter Jackson is shooting here tomorrow and the hundreds of prop details are amazing. I had a picture perfect sunny afternoon to wonder around in this small Hobbiton world. I only wish that the tour guide girl would have been a little less stressed out. I mean, I know that we all just come to make these o so important hobbit hole pictures, but that does not mean, that I do not enjoy the stories behind it all. In fact I loved them and I will share a story here. Imagine that volunteer students helped to transform natural apple trees into plum trees by picking every single natural leave and fruit and decorate the apple tress with plastic plum tree leaves and fruits. Unbelievable, isn’t it!?

Im Reich der Hobbits

Was soll ich sagen: nach 6 Monaten in NZ bin ich vollkommen fasziniert von den (Filmset)Landschaften die mich umgeben und konnte dem Wunsch Hobbithäuschen zu sehen nicht mehr wiederstehen. Ich habe vor einiger Zeit sogar ein Büchlein gekauft, mit dessen Hilfe man diverse Herr der Ringe Drehorte aufsuchen kann. Ein heiden Spass, vorallem weil man sich immer auf Gravel Roads wiederfindet und hofft, dass das Auto mitmacht. Das Hobbiton Movie Set befindet sich in der Nähe des Ortes Matamata auf einer Farm und versteckt in grünen Hügeln. Man muss eine Tour buchen, aber das Gelände ist viel größer als ich dachte und wirklich liebenswert gestaltet. Es gibt sogar Gärtner, die den Garten bewirtschaften und die Vorgärten der Hobbithäuschen pflegen. Alles sieht so aus, als würde Peter Jackson hier morgen dort filmen wollen und die Details sind hinreisend. Einen schöneren sonnigen Nachmittag hätte ich mir nicht ausmalen können, um in der Welt der Hobbits spazieren zu gehen. Leider war die junge Frau, die uns die Tour gegeben hat, recht gestresst. Es ist bestimmt anstrengend dort zu arbeiten, wenn alle Touris immer nur die Hobbithausfotos machen wollen und mindestens die Hälfte der Gruppenteilnehmer/innen kein Englisch versteht, aber was tut es. Mir haben die Filmsetgeschichten wirklich gefallen und davon hätte ich mir mehr gewünscht. Man kann sich den Aufwand für einen Filmdreh viel besser vorstellen, wenn man weiß, dass unzählige Studenten freiwillig Apfelbäume in Pflaumenbäume verwandelt haben. Ja, genau. Sie haben tatsächlich in stundelanger Arbeit alle Blätter und Früchte per Hand abgepflückt und die Bäume mit künstlichen Pflaumenbaumblättern und Früchten dekoriert. Ich finde das wirklich großartig und unglaublich! Hobbiton lohnt sich also und landet auf meiner Filmlocation-Must-Do-List auf Platz 2, gleich hinter dem Mount Doom und vor den Weta Caves in Wellington.

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The Party Tree
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Whanganui River Road and Tongariro

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Wolken im Tongariro Nationalpark

Driving out of Wellington was kind of stressful, because after all these weeks in the wilderness we are not used to traffic anymore, not to speak about the fact, that the Kiwis are still driving on the wrong side. Where are all the cars/people coming from anyway? Not sure, but we quickly had enough and decided to drive down to Taupo via the Whanganui River Road and that was a fantastic decision. You end up alone in a beautiful valley and you fallow the river to a mill, to a maori settlement and to a village called Jerusalem. I also discovered the Tongagrio National Park in a different way this time. Thanks to Monti we were able to stay on a DOC campsite for two nights. The crystal clear sky was perfect to observe the stars, but it was bitterly cold to sleep on latitude of 1000 meters. We did half of the Tongariro crossing again and spent a day in Iwikau Village fallowing the footsteps of the Lord of the Ring crew. The crew stay at the Chateau Hotel Tongariro for a few weeks to shoot the scenes of Mordor in the mountains. It is a spectacular scenery and it was a pity the Mount Ruapehu was hidden in clouds all day long.

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Berge bei Iwikau

Auf der Nordinsel sind deutlich mehr Autos unterwegs und aus Wellington raus zu fahren hat uns leicht gestresst. Wir sind es nach all den Wochen in der Wildnis nicht mehr gewohnt im Stadtverkehr unterwegs zu sein. Die Kiwis fahren auch immer noch auf der falschen Straßenseite und daran gewöhnt man sich einfach nicht. Wir haben recht schnell wieder abgelegene Strecken ausgesucht und sind die Whanganui River Road gefahren. Das ist eine tolle Strecke die einen quassi allein in ein wunderschönes Flusstal führt und zu einer Maori Siedlung und einem Dörfchen namens Jerusalem. Auch die Tage im Tongario National Park waren toll, weil wir dank Monti auf einem DOC Campinglatz auf 1000 Meter Höhe zelten konnten. Die sternenklaren Nächte waren sehr schön und bitter kalt, aber morgens ist das Flusswasser sehr belebend und beim wandern wird einem auch wieder warm. Das Tongario Crossing haben wir bis zum roten Krater (etwa die Hälfte) gemeistert und den Folgetag in Iwikau verbracht. Die Herr der Ringe Filmcrew hat mehrere Wochen im Chateau Hotel Tongariro gewohnt und in den Bergen dort die Mordor Szenen gedreht. Es ist eine karge, vulkanische Landschaft und man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie es gewesen sein muss hier zu drehen. Mount Ruapehu hat sich die meiste Zeit mystisch in Wolken gehüllt, aber das hatte auch etwas.

Wellington and the Movie Industry

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Welcome to “Middle of Middle Earth”. That is, what my Wellington Film Map promised and I had a very interesting day yesterday. I drove to the suburb Miramar by Bus to visit the Weta Cave Workshop and the whole neighborhood seems to work around the Movie Industry.

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Weta Cave Trolls

Weta Cave is really cool and one of the big five workshops in the world where creative minds develop fancy creatures, weapons for aliens and costumes for movies and work together with directors to offer everything from preproduction to postproduction, visual arts and special effects. In fact it is a big playground for grownups. The workshop has been around since the late 1980ies and is world famous now, because they worked together with Sir Peter Jackson to produce the Trilogies The Lord of the Rings and The Hobbit. They offer a behind-the-scenes film about the history of the workshop and I was excited to find out that they produced the costumes and stuff for Hercules and Xena. I used to watch these TV-Series a lot, when I was a teenager. The tour itself is a little short, but I still would say it is a must do for theatre and movie fans. Don’t you want to feel the gun from the movie District Nine in your hands for a few seconds? Seriously, you will learn a lot about the Art of making Science Fiction Movies and that is great. There is also an Art Deco Cinema not far away from Weta Cave that is called Roxy and there you can meet Gandalf the Grey. I continued my day with a walk along Evans Bay and up to Mount Victoria, where a scene for The Lord of the Rings was filmed on 11 October, 1999. The 360 degree view is as stunning as a movie final and that is The End.

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Weta Cave Workshop

http://wetaworkshop.com/about-us/history/

Wellington und die Filmindustrie

Willkommen im “Zentrum von Mittelerde” verspricht mein Stadtplan zur Erkundung der Filmwelten von Wellington (kostenlos in der i-Site erhältlich). Bucht bloß nicht die teure Tour. Man kann alles auf eigene Faust erkunden und viel Geld sparen. Ich bin mit dem öffentlichen Bus in den Vorort Miramar gefahren. Dort befindet sich Weta Cave, eine der fünf erfolgreichsten Filmwerkstädten weltweit, in der kreative Köpfe böse Filmkreaturen von morgen und deren Kostüme und Waffen entwickeln. Weta Cave bietet unter einem Dach von der Unterstützung bei der Ausarbeitung erster Ideen bis zur Herstellung, Bearbeitung und Nachbereitung alles an, was nötig ist, um einen guten Science Fiction Film zu produzieren. Sie haben sich außerdem auf 3D, Visual Arts und Special Effects spezialisiert. Avatar lässt grüßen und ist nur einer der vielen Filme, die hier umgesetzt wurden. Die Werkstatt wurde 1987 von Richard Taylor und Tania Rodgers gegründet und ist inzwischen wegen der Zusammenarbeit mit Sir Peter Jackson und der Umsetzung der Triologien Der Herr der Ringe und Der Hobbit weltberühmt. Man kann einen kurzen Film zur Geschichte der Firma ansehen. Es ist eine gute Einstimmung auf die geführte Führung, weil man dann die wichtigsten Filmszenen direkt im Kopf hat, die hier erarbeitet wurden. Ich war ganz fasziniert, dass hier die Kostüme und Waffen für die TV-Serien Hercules und Xena angefertigt wurden. Beide Serien habe ich als Teenagerin intensiv konsumiert. Die Tour durch die Werkstätten an sich ist mit fünfundvierzig Minuten veranschlagt und etwas kurz, aber man sieht viele Ausstellungstücke aus tollen Filmen. Die Alienwaffe aus dem Film District Nine konnte ich zum Beispiel mal in der Hand halten. Es ist ein Highlight für alle Theater- und/oder Filmliebhaber. Man weiß jeden Science Fiction Film danach mehr zu schätzen, weil man eine Vorstellung davon bekommt, wie viel Arbeit es macht, solche Filme zu produzieren. Das Gelände selbst ist nicht spektakulär, gut in die Nachbarschaft integriert und hat von außen betrachtet noch das Flair von ein paar Lagerhallen und Garagen. Nicht weit entfernt gibt es ein Art Deco Kino namens Roxy und dort kann man Gandalf treffen. Das Kinoprogramm an sich ist im Roxy’s ebenfalls empfehlenswert.

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Gandalf the Grey / The Lord of the Rings / Roxy Cinema

Ich bin dann an der Evans Bay zurück spaziert und zum Mount Victoria gelaufen. Dort wurde eine Szene für Der Herr der Ringe gedreht und der 360 Grad Panoramaausblick ist überwältigend. Sir Peter Jackson plant übrigens, wie man den Zeitungen entnehmen konnte, ein neues Filmmuseum in Wellington. Na dann, auf in die Zukunft. Ende.

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Happy on Mount Victoria