Category Archives: Art

Hobbiton Movie Set

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Hobbit house

What can I say: after six month in NZ I am totally fascinated by the beautiful (film set) landscapes and I was no longer able to resist the wish to finally see the hobbit holes and the party tree. I even I brought the Lord of the Rings location guide book a while ago and I really enjoy it. Smile. The Hobbiton Movie Set is located on a farm close to Matamata and hidden in green hills. One has to book a guided tour to visit the area, but it is worse the money. The area is bigger than I thought and really lovely. They have gardeners to make sure that the movie set just looks like Peter Jackson is shooting here tomorrow and the hundreds of prop details are amazing. I had a picture perfect sunny afternoon to wonder around in this small Hobbiton world. I only wish that the tour guide girl would have been a little less stressed out. I mean, I know that we all just come to make these o so important hobbit hole pictures, but that does not mean, that I do not enjoy the stories behind it all. In fact I loved them and I will share a story here. Imagine that volunteer students helped to transform natural apple trees into plum trees by picking every single natural leave and fruit and decorate the apple tress with plastic plum tree leaves and fruits. Unbelievable, isn’t it!?

Im Reich der Hobbits

Was soll ich sagen: nach 6 Monaten in NZ bin ich vollkommen fasziniert von den (Filmset)Landschaften die mich umgeben und konnte dem Wunsch Hobbithäuschen zu sehen nicht mehr wiederstehen. Ich habe vor einiger Zeit sogar ein Büchlein gekauft, mit dessen Hilfe man diverse Herr der Ringe Drehorte aufsuchen kann. Ein heiden Spass, vorallem weil man sich immer auf Gravel Roads wiederfindet und hofft, dass das Auto mitmacht. Das Hobbiton Movie Set befindet sich in der Nähe des Ortes Matamata auf einer Farm und versteckt in grünen Hügeln. Man muss eine Tour buchen, aber das Gelände ist viel größer als ich dachte und wirklich liebenswert gestaltet. Es gibt sogar Gärtner, die den Garten bewirtschaften und die Vorgärten der Hobbithäuschen pflegen. Alles sieht so aus, als würde Peter Jackson hier morgen dort filmen wollen und die Details sind hinreisend. Einen schöneren sonnigen Nachmittag hätte ich mir nicht ausmalen können, um in der Welt der Hobbits spazieren zu gehen. Leider war die junge Frau, die uns die Tour gegeben hat, recht gestresst. Es ist bestimmt anstrengend dort zu arbeiten, wenn alle Touris immer nur die Hobbithausfotos machen wollen und mindestens die Hälfte der Gruppenteilnehmer/innen kein Englisch versteht, aber was tut es. Mir haben die Filmsetgeschichten wirklich gefallen und davon hätte ich mir mehr gewünscht. Man kann sich den Aufwand für einen Filmdreh viel besser vorstellen, wenn man weiß, dass unzählige Studenten freiwillig Apfelbäume in Pflaumenbäume verwandelt haben. Ja, genau. Sie haben tatsächlich in stundelanger Arbeit alle Blätter und Früchte per Hand abgepflückt und die Bäume mit künstlichen Pflaumenbaumblättern und Früchten dekoriert. Ich finde das wirklich großartig und unglaublich! Hobbiton lohnt sich also und landet auf meiner Filmlocation-Must-Do-List auf Platz 2, gleich hinter dem Mount Doom und vor den Weta Caves in Wellington.

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The Party Tree

Containers and Creativity in Christchurch

English version will follow! Sorry.

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Construction area next to a destroyed theater in Christchurch

In Christchurch, der zweitgrößten Stadt Neuseelands, konkurrieren zurzeit Bagger mit Blumenkübeln, Krähne mit Graffitikunstwerken, Baustellen mit kreativ gestalteten Freiflächen und Ruinen mit modernen (Container)Neubauten, um die Aufmerksamkeit der Besucher. Die Stadt wurde 2010 und 2011 von Erdbeben getroffen und weitreichend zerstört. Man kann auch nach 4 Jahren die schweren Schäden überall sehen, obwohl natürlich seitdem bereits unendlich viel aufgeräumt, repariert und neu gebaut wurde. Im zentralen Stadtkern waren diverse Gebäude eingestürzt oder wurden so schwer beschädig, dass sie aufwendig restauriert oder abgerissen werden müssen. Jeder Spaziergang wird zu einer kleinen Entdeckungsreise.

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Church downtown Christchurch

Während man ratlos vor der Kirchenruine steht und sich fragt, ob diese noch zu retten ist, kann man ein paar Straßen weiter seine Nase an die Glastüren des wieder aufgebauten Theaters drücken und sich über das kleine Wunder freuen. Mit etwas Glück trifft man dort, so wie es mir geschah, auch auf eine nette Dame vom Abenddienst, die einem um Mitternacht noch die Chance gibt einen Blick in den wunderschönen, mit Gold und Malereien verzierten, Saal zu gewähren. Ebenfalls in der Nähe befindet sich der von mir heiß geliebte Dance-O-Mat auf einer Freifläche. Für 2 Dollar, die man in eine umgebaute Waschmaschine wirft, kann man eine halbe Stunde unter freiem Himmel tanzen. Eine super Idee, die entstand, weil in der Stadt alle Clubs geschlossen waren und die Künstler der Community wieder eine Tanzfläche zur Verfügung stellen wollten.

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Downtow / Re:Start everywhere
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Destroyed Street

Ja, so habe ich diese Stadt und ihre Bewohner kennen gelernt in diesen fünf Tagen – erfüllt von Offenheit, Zuversicht und Dankbarkeit. In der Bibo entschuldigt man sich, dass man nicht länger mit mir über das Erdbeben sprechen kann, weil es gerade so voll ist, und findet dann doch Zeit für ein paar Sätze. Im Botanischen Garten erklärt die Kollegin freudig, dass dieser großartige Bau vor einem Jahr eröffnet wurde und auch unser Automechaniker (Monti hat ein nagelneues Thermostat und läuft erst mal wieder) erzählt nebenbei, dass er sein Haus verloren hat. Sein Betrieb, da in der Sperrzone gelegen, war drei Monate vollkommen geschlossen und danach wäre es zunächst eine Geisterstadtatmosphäre gewesen, aber nun habe er ein neues Haus und das Unternehmen läuft wieder ganz gut…nur der Weg zur Arbeit sei nun doppelt soweit. Soviel Optimismus hätte ich auch gern und schaue auch gerne den Surfern zu, die hier offensichtlich das Leben – das eben weiter geht – genießen. Christchurch ist schon toll gelegen, so am Pazifik, aber hier den oberirdischen und unterirdischen Wiederaufbau mit zu gestalten ist eine große Herausforderung. Bleibt nur zu hoffen, dass den Menschen hier die Kraft nicht ausgeht und diese Region möglichst lange von einem nächsten Erdbeben verschont bleibt.

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Food truck in front of a destroyed building

Rakiura Rocks

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Rakiura Rocks

Hi Everybody!

Today at 3 pm there was a little meetup in front the supermarket in Oban on Stewart Island / Rakiura and the little mystery was solved. Some local people organized the project and painted 50 signs. The idea was to publicly recognize people for their inherent goodness. Check out the webside to find out more about the project. http://www.yourock.ca

Imitations welcome!

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Your Rock

Hallo Allerseits!

Heute Nachmittag um 15 Uhr wurde das große Rätsel gelöst. Vor dem Supermarkt wurden alle 50 Schilder gezeigt und die Macher/innen haben das Projekt vorgestellt. Es ging um die öffentlich Anerkennung von Güte und Gutherzigkeit von Menschen hier im Ort. Von Menschen die immer gerne bei jeder Aktion helfen und den Zusammenhalt hier in Oban fördern. Wer mehr darüber erfahren möchte kann sich einfach mal auf der webside umschauen: http://www.yourock.ca

Nachmachen erwünscht!

New Signs Downtown

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Holger rocks

There is something going on in Oban on Stewart Island. I saw the first signs a few days ago in front of the school, the fish and ships shop and the pub. Signs saying: “Sarah rocks” and “Holger rocks”. Now there are signs all over the place. Yesterday someone made me smile with a sign saying: “Your rock”, but even better was the one saying “We all rock.” Yes we do and I love this little project. It creates a positive attitude in the community. I asked a local in the superstore, if she knows who came up with the idea, because I saw a sign I front of the store, but she said no, she doesn’t. And then she added with a smile: “We made another sign for someone who was left out (I forgot the name).” That is so Kiwi like…nobody is left behind. You want to make sure that everybody feels like her/his work is appreciated. I am wondering, if that is what the project is all about. That we all think about to whom we would like say today you rock?! So, here is what I think my dear readers: You rock! Deanne & Chris rock! We all rock!

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Sarah rocks

Neue Schilder im Ort

Seit einigen Tagen geht etwas vor sich hier in Oban. Vor einigen Tagen habe ich die ersten Schilder gesehen. Vor dem Fish & Ships Laden, vor der Schule und vor dem Pub zum Beispiel. Schilder die besagen, dass der oder die hier arbeitenden Menschen richtig toll sind. „Sarah rocks“ und „Holger rocks“. Inzwischen werden es immer mehr Schilder und gestern habe ich mich über „You rock“ gefreut. Noch besser war die Erkenntnis „We all rock“. Ach, es ist so leicht Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Im Supermarkt habe ich eine Einheimische gefragt, ob sie denn weiß, wer das Projekt gestartet hat, weil ich vor dem Supermarkt auch ein Schild gesehen habe. Sie hat verneint, aber mit einem Grinsen erzählt, dass sie gestern auch ein Schild gemacht haben, für eine Kollegin, die noch kein Schild hatte. Diese lieben Kiwis lassen keinen im Regen stehen und sind sehr darum bemüht jedem das Gefühl zu geben, dass sie/er wert geschätzt wird. Genau darum geht es wahrscheinlich…da jeder mal kurz nachdenkt, wem er gerade sagen würde: „Hi, you rock.“ Was ich gerade denke?! Liebe/r Leser/in: „You rock!“ Deanne & Chris rock! We all rock!

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You rock
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We all rock

Daytrip to Lochmara Lodge

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Lochmara Lodge

 

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Hello

This post comes a little late, because I made this daytrip to Lochmara Lodge on monday Dec 22, but I don’t want to withhold this tip. Lochmara is accessible only with a water taxi and located in the Queen Charlotte Sound. It’s a beatiful little bay with a Cafe, some hiking trails and a wildlife recreation center for Kakariki birds. These birds are endangered, but still live on the outlying islands. We were allowed to feed them and it was a pleasure to see them sitting on my hand.

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Kakariki Bird

Even more exciting was the meeting with a parrot that was sitting on my shoulder. There are also some nice walking paths with spectacular views, some inspiring ART sculptures, some pics, bees, chickens, free kayaks and of cause some hidden hammocks here and there. You wonder arround dreaming and you wish you could stay over night, so don’t miss Lochmara, if you have a little more time in Picton then the usual traveler who just stays for one or two nights.

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Tagesausflug zur Lochmara Lodge

Dieser Post kommt mit etwas Verspätung, aber der Tag in Lochmara war so schön, dass ich dennoch gerne kurz darüber schreiben möchte. Die Lochmara Lodge liegt im Queen Charlotte Sound und ist nur mit einem Wassertaxi zu erreichen. Für uns war die Fahrt kostenlos, weil die Hostelbesitzerin einen Jahrespass besitzt der übertragbar ist. Es ist eine schöne Fahrt von 15 Minuten und die Lodge liegt in einer traumhaften Bucht. Es gibt dort eine kleine Herberge, ein Cafe und eine Aufzuchtstation für Kakariki. Diese Vögel sind stark gefährdet und leben vorallem noch auf den vorgelagerten Inseln von Neuseeland. Wir konnten die Vögel füttern und so aus nächster Nähe bestaunen, weil sie aus den Händen gepickt haben. Noch spannender war die Begegnung mit einem Papageien. Ich habe Tränen gelacht als dieser meinen Oberarm hochgestiefelt ist und es sich auf meiner Schulter bequem gemacht hat. Man spürt ja die kleinen Krallen und hat ein wenig Respekt. Das clevere Kerlchen wollte aber vorallem meine Sonnenbrille klauen. Ansonsten gibt es dort noch einige Spazierwege, man findet verzierte Bäume und andere kleine Kunstwerke, Schweine, Bienen, Hühner und natürlich versteckte Hängematten überall.

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Hier eine Nacht verbringen und die Sterne bewundern…

Dank der Abwesenheit jeglicher Fahrzeuge (mal abgesehen von den Booten) ist es so wunderbar ruhig, sodass man sich natürlich gleich wünscht man hätte hier eine Übernachtung gebucht. Die Kajaks kann man auch kostenlos nutzen. Es lohnt sich wirklich einen Tagesausflug hierher zu machen, wenn man etwas länger in Picton bleibt als der übliche Traveler der nur von der Fähre rollt und am nächsten oder spätestens übernächsten Tag fluchtartig davon fährt. Man kann hier wunderbar entspannend, weshalb ich wirklich empfehlen kann in Picton ein paar Tage länger zu bleiben.

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Kunst am Strommast

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Santa Parade

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Gestern war es hier so kalt, dass wir uns in einem Pub vor einen echten Kamin gesetzt haben. Heute dagegen war T-Shirt-Wetter und ich habe mir einen leichten Sonnenbrand geholt. Ich bin nicht ganz sicher, welches Wetter nun angemessener war für die große Weihnachtsparade, die ich heute in der Innenstadt miterlebt habe. Santa, in seinem dicken Weihnachtsmannmantel und mit Mütze und Bart, muss jedenfalls ziehmlich geschwitzt haben, aber als Familienfest im Park war es natürlich super. Wir haben von kandierten Mandeln und Glühwein geträumt, aber es gab nur Zuckerwatte und Eis zu kaufen. Ein merkwürdiges Spektakel an einem 3. Advent!

Cheers!

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Wellington – Just a Short Affair

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Oriental Parade Beach Downtown

My personal impressions after 14 days in Wellington!? I have lived in 3 different hostels (expensive and not very clean), visited 3 museums (always free entry), 2 theatres, 1 cinema, the Botanic Garden, the Parliment Buildings and I went for walks a lot. I feel like I know Wellington a bit and I like it, but it is very difficult to find a job here. The Pre-Christmas-Periode was not a good time at all. Nobody is hiring until after New Years Eve and there is almost no Christmas Shopping here, because there are simply not a lot of people in this very small country. Smetimes I walk around and I wonder where all the people are actually…the streets are deserted from time to time. Some pubs and restaurants close over Christmas. Every kiwi tries to leave the town over Christmas…most of them go tramping as they would say, when asked. You probably wonder: so what is she doing in town then…well I came up with a new plan B for christmas. I will travel to Picton tomorrow to work in a hostel. Luckily they where looking for two cleaners, so Domi (the girl that I know from Auckland and met again in Wellington) decided to join me. We are excited to discover the nature of the Marlborough Sounds and to back some christmas cockies as soon as we arrive in our new home.

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Wellington

Meine Welli-Bilanz nach 14 Tagen: 3 Museen besichtigt, 3 Hostels bewohnt, 2 Theater besucht, 1 Kino besucht, Botanischer Garten, Fuehrung im Parlament und zahlreiche Spaziergaenge auf den Spuren der Hobbits, Ich habe das Gefuehl, ich kenne mich in Wellington inzwischen richtig gut aus. Es gefaellt mir hier, aber bei der Jobsuche habe ich im Moment kein Glueck. Die Vorweihnachtszeit hat sich als wenig hilfreich erwiesen. Das Wort Weihnachtseinkaufsstress ist in Wellington angenehmerweise ueberfluessig. Anstehen muss man, wenn ueberhaupt, nur im Supermarkt. Es ist mir schon ein paar mal passiert, dass ich mich gefragt habe, wo denn all die Menschen hin sind. Alle bereiten sich auf die langen Weihnachtsferien vor und zum Teil schliessen die Geschaefte und auch einige Gaststaetten gaenzlich.  Es musste also ein neuer Plan B her fuer die Weihnachtstage und nun geht es am 15.12. nach Picton, weil ich dort ein Hostel gefunden habe, wo ich arbeiten und entsprechend kostenfrei wohnen kann. Zu meiner Freude suchen sie dort gerade zwei Leute, sodass Domi, die ich bereits aus Auckland kenne und in Wellington wiedergetroffen habe, auch mitkommen kann. Zu zweit ist man weniger allein und wir werden im neuen Hostel erstmal Plaetzchen backen. Außerdem freuen wir uns auf die Natur in den Marlborough Sounds, die einem in Wellington doch auch fehlt, wenn man kein Auto hat, um die Umgebung zu erkunden. Die Überfahrt mit der Fähre soll berühmt/berüchtigt für starken Seegang sein. Auf geht’s!

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Downtown Wellington

 

Wellington and the Movie Industry

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Welcome to “Middle of Middle Earth”. That is, what my Wellington Film Map promised and I had a very interesting day yesterday. I drove to the suburb Miramar by Bus to visit the Weta Cave Workshop and the whole neighborhood seems to work around the Movie Industry.

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Weta Cave Trolls

Weta Cave is really cool and one of the big five workshops in the world where creative minds develop fancy creatures, weapons for aliens and costumes for movies and work together with directors to offer everything from preproduction to postproduction, visual arts and special effects. In fact it is a big playground for grownups. The workshop has been around since the late 1980ies and is world famous now, because they worked together with Sir Peter Jackson to produce the Trilogies The Lord of the Rings and The Hobbit. They offer a behind-the-scenes film about the history of the workshop and I was excited to find out that they produced the costumes and stuff for Hercules and Xena. I used to watch these TV-Series a lot, when I was a teenager. The tour itself is a little short, but I still would say it is a must do for theatre and movie fans. Don’t you want to feel the gun from the movie District Nine in your hands for a few seconds? Seriously, you will learn a lot about the Art of making Science Fiction Movies and that is great. There is also an Art Deco Cinema not far away from Weta Cave that is called Roxy and there you can meet Gandalf the Grey. I continued my day with a walk along Evans Bay and up to Mount Victoria, where a scene for The Lord of the Rings was filmed on 11 October, 1999. The 360 degree view is as stunning as a movie final and that is The End.

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Weta Cave Workshop

http://wetaworkshop.com/about-us/history/

Wellington und die Filmindustrie

Willkommen im “Zentrum von Mittelerde” verspricht mein Stadtplan zur Erkundung der Filmwelten von Wellington (kostenlos in der i-Site erhältlich). Bucht bloß nicht die teure Tour. Man kann alles auf eigene Faust erkunden und viel Geld sparen. Ich bin mit dem öffentlichen Bus in den Vorort Miramar gefahren. Dort befindet sich Weta Cave, eine der fünf erfolgreichsten Filmwerkstädten weltweit, in der kreative Köpfe böse Filmkreaturen von morgen und deren Kostüme und Waffen entwickeln. Weta Cave bietet unter einem Dach von der Unterstützung bei der Ausarbeitung erster Ideen bis zur Herstellung, Bearbeitung und Nachbereitung alles an, was nötig ist, um einen guten Science Fiction Film zu produzieren. Sie haben sich außerdem auf 3D, Visual Arts und Special Effects spezialisiert. Avatar lässt grüßen und ist nur einer der vielen Filme, die hier umgesetzt wurden. Die Werkstatt wurde 1987 von Richard Taylor und Tania Rodgers gegründet und ist inzwischen wegen der Zusammenarbeit mit Sir Peter Jackson und der Umsetzung der Triologien Der Herr der Ringe und Der Hobbit weltberühmt. Man kann einen kurzen Film zur Geschichte der Firma ansehen. Es ist eine gute Einstimmung auf die geführte Führung, weil man dann die wichtigsten Filmszenen direkt im Kopf hat, die hier erarbeitet wurden. Ich war ganz fasziniert, dass hier die Kostüme und Waffen für die TV-Serien Hercules und Xena angefertigt wurden. Beide Serien habe ich als Teenagerin intensiv konsumiert. Die Tour durch die Werkstätten an sich ist mit fünfundvierzig Minuten veranschlagt und etwas kurz, aber man sieht viele Ausstellungstücke aus tollen Filmen. Die Alienwaffe aus dem Film District Nine konnte ich zum Beispiel mal in der Hand halten. Es ist ein Highlight für alle Theater- und/oder Filmliebhaber. Man weiß jeden Science Fiction Film danach mehr zu schätzen, weil man eine Vorstellung davon bekommt, wie viel Arbeit es macht, solche Filme zu produzieren. Das Gelände selbst ist nicht spektakulär, gut in die Nachbarschaft integriert und hat von außen betrachtet noch das Flair von ein paar Lagerhallen und Garagen. Nicht weit entfernt gibt es ein Art Deco Kino namens Roxy und dort kann man Gandalf treffen. Das Kinoprogramm an sich ist im Roxy’s ebenfalls empfehlenswert.

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Gandalf the Grey / The Lord of the Rings / Roxy Cinema

Ich bin dann an der Evans Bay zurück spaziert und zum Mount Victoria gelaufen. Dort wurde eine Szene für Der Herr der Ringe gedreht und der 360 Grad Panoramaausblick ist überwältigend. Sir Peter Jackson plant übrigens, wie man den Zeitungen entnehmen konnte, ein neues Filmmuseum in Wellington. Na dann, auf in die Zukunft. Ende.

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Happy on Mount Victoria

 

Walk around Wellington: Theaters and Waterfront

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Downtown Wellington / Blick auf die Innenstadt

 Wellington might be indeed “the collest little capital in the world”. So far, I really enjoyed my time here and the Worldwide Backpackers is a nice hostel with a very busy small kitchen. I stroll around every day to find the different theaters, museums, cafés and my personal favourite spots. You can find a potpourri of everything (fashion boutiques, dance studios, cafés, bars, street art, …) on Cuba Street and the waterfront is great, if you just want to relax. I saw a musical (“Pippin”) at the Gryphon Theater the other day and I visited the Circus Theater and the St. James Theater to learn more about the history of these buildings and there programs. Unfortunately, the theaters close now for there summer break and the season 2015 starts in late February / March. Two days ago, the program for the next Fringe Festival (20 Feb – 14 Mar 2015) in Wellington was launched and I attended the event as a volunteer and had quiet some fun and eat a lot of cake. It’s gonna be the 25th edition of a great Festival with about 700 shows (e.g comedy, drama, dance, installations) in 22 days.

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Street Piano at the Waterfront

Wellington ist vielleicht tatsaechlich die “kleinste und coolste Hauptstadt der Welt” (so der Werbeslogan der Stadt). Bis jetzt hatte ich hier sehr schoene Tage und meine Herberge, das Wordwide Backpackers Hostel, ist nett und hat eine kleine lebhafte Kueche. Ich gehe jeden Tag spazieren und entdecke nach und nach die verschiedenen Stadtteile fuer mich. Die Cuba Street ist die bunteste Hippystrasse in der Innenstadt, mit jeder Menge kleiner Modelaeden, Bars, Tanzstudios und allem, wo nach man sucht. An der Waterfront kann man wunderbar entspannen, die Sonne geniessen und hier und da Kunst entdecken. Ich habe ausserdem das Musical “Pippin” im Gryphon Theater angesehen und auch einen Blick ins Foyer des Circus Theater und des St. James Theaters geworfen, um mehr ueber die Gebaede und die Spielplaene zu erfahren. Leider sind die professionellen Theater alle in der Sommerpause und die Spielzeit 2015 beginnt erst Ende Februar / Maerz. Vor zwei tagen wurde das Programm fuer das Fringe Festival (20 Feb bis 14 Maerz 2015) in Wellington vorgestellt und als Volunteer war ich natuerlich dabei und hatte eine Menge Spass und recht viel Kuchen. Das Festival feiert sein 25. Jubilaeum hier in Wellington und mit ca. 700 Shows in 22 Tagen wird es richtig bunt zugehen in der Stadt. Auf dem Fringe findet man so ziehmlich alles von Schauspiel ueber Tanz bis zu Installationen und Shows von ganz unterschiedlicher Laenge und Qualitaet. Ich war schon in Montreal und in Halifax auf dem Fringe und von grossartig bis einfach nur schlecht ist alles moeglich.

 

Windy Wellington alias Welli

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Moxies Cafe in Palmerston North

Just drove from Napier to Palmerston North and arrived in windy Wellington finally. The locals call it Welli and I am so excited to be here! Palmerston North was not worse the stop, althrough the libarary way really cool and I found some nice coffee shops an hour before I left to catch the bus. Make sure you check out George Street, if you ever end up there and the era arround Cuba Street.

Checked out some theaters in Wellington already, but unfortunatley most of the companies are on vacation (summer break)…the backyard (stage entrance) of the Opera is really cool, because of all the Graffities there. Looking for a job here to…cross your fingers for me in the next fe days.

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Train Station Wellington / Bahnhof (zur Weihnachtszeit verpackt)

Nach einem Zwischenstop in Palmerston North bin ich gestern in Wellington angekommen und freu mich sehr endlich die Hauptstadt für mich zu entdecken. Palmerston North hat wenig Eindruck bei mir hinterlassen, obwohl die Bibliothek echt klasse ausgestattet und schick ist und ich eine Stunde vor Abfahrt meines Busses noch eine nette Straße gefunden habe. Falls da mal jemand landet tut Euch selbst einen gefallen und geht in der George Street einen Kaffee trinken oder was essen. Dann ist man weniger frustriert bei der weiteren Erkundungstour. Wellington wird unter den Einheimischen liebevoll Welli genannt und ich habe schon einige Theater und Hinterhöfe erkundet. Der Hinterhof der Oper ist für Graffiti freigegeben. Leider gehen die Theater jetzt fast alle in die Spielzeitpause…ansonsten habe ich mit der Jobsuche begonnen.

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Graffiti at the Opera House

Quote of the day: “Be the change you wish to see in the world.” (Sign in Palmerston North)