Ewiges Eis – Mount Cook und seine Gletscher

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Mount Cook

Wir haben dem Fjordland den Rücken gekehrt und sind über Mossburn, Queenstown (zufällig mit: Harley Davidson Treffen) und Wanaka zum Aoraki (Maori) oder auch Mount Cook genannt gefahren. Der Mount Cook ist mit über 3724 Metern der höchste Berg in Neuseeland und wunderschön gelegen am langen türkisfarbenden See Pukaki. Auf der Hinfahrt haben sich die Berge der Neuseeländischen Alpen hartnäckig in einem Wolkenkleid versteckt, aber an meinem Geburtstag blieb mir die Sonne treu. Wir haben eine entspannte Wanderung zum Müller Gletscher und zum Tasman Gletscher gemacht und die Natur war mal wieder atemberaubend. Man wird von dieser Bergkulisse mit ihren hunderten von Gletschern wirklich überwältig und das Beste ist eben, dass man keinen Hubschrauber braucht, um diese Landschaft zu erkunden. Aufgrund der Erdbeben in Christchurch 2010 und 2011 haben sich einige Eisberge gelöst, die hier – nun nur noch recht klein – im Gletschersee schwimmen. Zwei Tage später sind wird dann zum Lake Tekapo gefahren und haben den Mount John erkundet. Diese Gegend ist viel trockener und berühmt wegen des dunklen sternenklaren Himmels. Auf dem Mount John befindet sich eine Sternenwarte, aber wir haben dort einfach nur Geburtstagskaffee getrunken, weil die Preise für eine Himmelsstunde wirklich astronomisch hoch sind. Wir haben die Sterne aber auch vom Campingplatz aus gut sehen können. Inzwischen sind wir in Christchurch. Eine spannende Stadt, wenn auch von den Erdbeben 2010 /2011 schwer beschädigt. Der Beitrag folgt in Kürze…wir bleiben hier länger als geplant, weil Monti im Flachland plötzlich Probleme macht (die Kühlung???…).

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Tasman Glacier / Lake

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Cruising the Milford Sound

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Milford Sound

The Milford Highway SH 94 ist really great. Behind every corner you can see a new fantastic valley or an impressive mountain. We made a hike in an area that is called The Devide. It’s were four different valley meet up and when you walk up to the Key summit you have an awesome 360 degree view. It’s also the first/last hour of the Routburn Track (another great walk here in New Zealand). The village Milford itself is much less touristic then I thought. In fact it is lovely to drive down to the Milford Sound to see the sunset. It’s quiet peaceful, thanks to the fact that there are no big hotels or anything around. Driving back in the dark was an adventure, because of the tunnel and all the possums on the street. We stayed on a DOC campside (6$ per person and therefore the best option you can find here) that was not too far away and decided to drive back to Milford and do a cruise on the Milford Sound. The nature is just too beautiful not to do it. We had a glorious sunny day and enjoyed the day as much as the seals that we saw out there. In fact at was even to dry for us, because we only saw two waterfalls. It rains 180 days a year in the Milford Sound and if it rains you can see a lot of waterfalls. The Milford Track must be great as well and I will do it next time.

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Dawn after Sunset / Milford Sound

Schiff Ahoi – Der Milford Sound

Der Milford Sound Highway SH 94 ist wirklich toll. Über ca. 120 km sieht man hinter jeder Kurve ein neues Tal und schöne Blicke auf steile Bergklippen. Wir haben vom Parkplatz „The Devide“ aus eine Wanderung auf den Key Summit (erster Abschnitt des Routburn Tracks) gemacht und konnten dann in das Hollyford Valley und weitere Täler hinunter blicken. Der Ort Milford selbst ist weniger touristisch als ich erwartet hatte und der Ausblick auf den Sound ist magisch. Dort bei Sonnenuntergang, wenn alle Touristen schon wieder davon gefahren sind, Abendbrot zu essen ist ein Geheimtipp. Die Rückfahrt im Dunkeln war abenteuerlich, vor allem wegen des Bergtunnels und der zahlreichen Possums, die sich am Straßenrand rumtreiben. Zum DOC Campingplatz (6$ pro Person/Nacht und preislich unschlagbar) auf halber Strecke war es zum Glück nicht allzu weit. Wir haben dann spontan beschlossen die Bootsfahrt auf dem Milford Sound am nächsten Tag doch zu machen, weil man so die Natur dort im Fjord intensiver wahrnehmen kann. Natürlich hatten wir perfektes Wetter und haben uns wie die Seelöwen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Es war uns beinahe etwas zu wenig Wasser im Fjordland mit den nur zwei großen Wasserfällen. Dabei regnet es hier doch an 180 Tagen Bindfäden…der Milford Track muss wunderschön sein und irgendwann werde ich den auch noch wandern.

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Sea Lion / Milford Sound

Berge, Fjorde, Wald – Der Kepler Track

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Baumgrenze / Te Anau

Bei Sonnenschein endlich die Baumgrenze erreichen und den Ausblick genießen – befreiend! Mit Ranger Peter Jackson den Sternenhimmel über der Luxmore Hut entdecken – magisch! Morgens um 7h30 den Sonnenaufgang erwarten – schön! Den Pass meistern und sich durch den grünen Wald zur Iris Burn Hut vorarbeiten – sportlich! Danach im Fluss baden und den Wasserfall bestaunen – erfrischend! Den Kepler Track nach 4 Tagen glücklich beenden – unbeschreiblich! Egal wo, geht wandern ihr Lieben! Raus aus dem Büro, hoch vom Sofa und draußen durchatmen. Wir haben den 60 km langen und wunderschönen Kepler Track hier im Fjordland in vier Tagen gemeistert, während der schnellste Läufer (den Rekord hält derzeit ein Australier) das in 4h30 schafft. Auf den Bergspitzen habe ich mich manchmal gefragt, wie das nur möglich ist. Dann habe ich mir wieder gesagt, dass die Läufer eben Sport treiben und nicht unbedingt lange die Ausblicke genießen wollen. Ich hingegen bleibe immer wieder träumend stehen und bewundere den nächsten vor mir liegenden Anstieg, das Tal oder die Kea (große Vögel und Luftakrobaten / nicht zu verwechseln mit den Kaka auf Stewart Island) und ich komme ja immer an mit meinem Rucksack. Womit wir auch schon bei den Hütten währen, über die man sich sehr freut und die alle sehr gut ausgestattet sind – mit Rangern die gerne Geschichten erzählen, Kochern in der Großraumküche und Matratzen in den Schlafräumen. Nach dem „großen“ Dinner mit netten Gesprächen, vor allem mit lebensfrohen Menschen wie Elke, und einer langen Nacht (das Solar betriebene Licht geht um 22 Uhr aus) wäre man am Morgen noch zufriedener, wenn nicht alle so verdammt früh aufstehen und mit ihren Plastiktüten nerven würden. Ich weiß nicht warum es alle immer so eilig haben. Was macht ihr Wanderer ab 15 Uhr in der Hütte, wo ihr doch noch die Ausblicke und den grünen Wald genießen könntet? Ach ja: das Wort REGEN ist noch nicht gefallen, weil wir bis jetzt weiterhin Glück haben mit dem Wetter. Einen Tag nachdem wir den Pass gemeistert hatten, hat es dort oben geschneit, aber wir sind trocken geblieben. Morgen wollen wir Richtung Milford Sound fahren und eine Tageswanderung machen. Das Auto fährt und sieht jeden Tag besser aus. Wir hoffentlich auch! Fotos folgen. Die Internetverbindung hier schafft das nicht und wir muessen auschecken. Liebe Gruesse!

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Sonnenaufgang / Luxmore Hut

Auf vier Rädern…

It’s almost midnight again, but I promiss I will translate the posts as soon as possible. I’m sorry!

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Leaving Stewart Island…

Die Tage sind schnell vergangen, obwohl man in Invercargill ohne Auto eigentlich nicht viel machen kann. Die Zeit vergeht deshalb so schnell, weil man sich über (s)ein Auto viele Gedanken machen kann…während man im Museum ist, bei Hitze den Queens Park erkundet, den Wasserturm bestaunt oder einfach nur Kaffee trinken geht und auf einen Anruf wartet, steigt einem das Auto schnell zu Kopf.

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Lama Cafe, Queens Park, Invercargill

Ihr ahnt es schon…Montag hatten wir uns zielstrebig zu einem Autohändler begeben, der gebrauchte Autos verkauft. Nach gut 2 Stunden und einer Testfahrt waren wir uns einig, dass der Ford Mondeo, Baujahr 1995, 114000 km, für 2495 $ für unsere Pläne ganz gut geeignet wäre. Am Dienstag haben wir dann erfahren, dass der Mondeo den in NZ beim Verkauf vorgeschriebenen Sicherheitstest nicht gleich bestanden hat. An den hinteren Rädern musste an den Bremsen nachgebessert werden und vorn mussten die Radlager/Radaufhängung (Bushes?) ausgewechselt werden. Dann die neue Information, dass die Ersatzteile in Invercargill nicht zu bekommen sind und bestellt werden müssen…und ihr werdet Euch vorstellen können, dass die Stimmung am Tiefpunkt war als es am Mittwoch hieß, es seien die falschen Teile geliefert worden…wir mussten einen weiteren Tag warten und ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt und mir ausgemalt, dass sie vielleicht nicht verkaufen wollen. Mit den Bussen ist ja doch auch alles machbar irgendwie und mit weniger Gepäck. Nur John, einem alten ruhigen Herrn der manchmal ganz leise geflucht hat, während er konzentriert den ganzen heißen Donnerstag an unserem Mondeo schraubte, haben wir irgendwie doch vertraut. Den letzten Bus, um 15h25, haben wir davon fahren lassen und um 17 Uhr waren wir tatsächlich plötzlich stolze Besitzer eines Montis. Mit dem Monti sind wir nun in Te Anau angekommen (läuft wie geschmiert) und ab morgen sind wir für vier Tage auf dem Kepler Track unterwegs. Alles ist gepackt und ich hoffe mal wieder auf Sonnenschein, weil ich mir in Invercargill weder neue Wanderschuhe noch eine neue Regenjacke gekauft habe. Ich hatte so viel Zeit, aber da gab es einfach nix vernünftiges zu einem bezahlbaren Preis.

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Darf ich vorstellen: Monti

M³ – Nut bars, Sandflies and Mud

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Bungaree Hut

4 Days in the woods, 3 nights in a tent, 44 km, 2 survival bags, 8 dishes of freeze dried food, 24 nut bars and 4 apples for two persons. It rained the day before we left and I thought as far as my feed will carry me while I packed my backpack for the Rakiura Track and my first real outdoor adventure. This track is an easy great walk located on Steward Island, but I booked it with one extra stop via the Northern Circuit (a Backcountry Track) to the Bungaree Hut to make it a little more difficult. Altogether we walked 42 km and the wild muddy part was a lot of fun. Lot’s of sandflies through: “Hunters hunt the sandflies. Two million will make a steak.” (Note at the Bungaree Hut). The adventured almost failed, because we had no bed rolls, but finally we manage to borrow two bed rolls from a hostel. We have been on the track in the late afternoon and guess what: we had sunshine for two days from that moment on. Only on the last day, when we walked from North Arm Hut back to Oban it was cloudy. The bay around the Bungaree Hut was ours only and we made a campfire on the beach. I went swimming in the ocean and we even saw dolphins in the bay in the morning. It was so beautiful that we thought about going to Christmas Village Hut (next stop on the wild Northern Circuit) instead of finishing the great walk, but at the end we decided to go back. I will do it next time, with more backcountry experience and better equipment. The soles of my hiking boots are falling apart. I haven’t seen Kiwis either on the track although I heard then at night, so that would be another good reason to come back. It is great to walk around in the middle of the night and be scared be other people who are also looking for Kiwis and of cause they were lucky enough to spot them: „Next to the stairs, but that Kiwi could be everywhere now.” Right…maybe next time!

M³ – Müsliriegel, Mücken und Matsch

4 Tage waren wir unterwegs, 3 Nächte im Zelt, insgesamt 44 km, 2 Survival Bags, 8 getrocknete Mahlzeiten, 24 Müsliriegel und 4 Äpfel für zwei Personen. Soweit mich meine Füsse tragen hatte ich mir im Stillen gedacht, als es am Vortag regnete und wir unsere Rucksäcke für die erste mehrtägige Wanderung packten. Der Rakiuara Track wartete auf uns – ein Great Walk auf Stewart Island – und ich hatte den Track mit einem extra Abstecher zur Bungaree Hut an einer einsamen Bucht gebucht. Dabei verlässt man den gut ausgebauten Great Walk (32 km) und wandert ca. 6 km den Northern Circuit, ein Backcountry Weg durch urigen Regenwald über Wurzeln, kleinere Wasserfälle und durch zum Teil matschiges Gelände. Zunächst drohte das Abenteuer an Isomatten zu scheitern, aber wir konnten uns dann doch welche im Hostel ausleihen und tatsächlich hatte es sich ausgeregnet am Vortag und wir hatten drei Tage fast nur Sonnenschein auf unserer Tour von der Lee Bay, über den Maori Beach, Port William Hut, Bungaree Hut, zurück zu Port William und dann weiter über North Arm Hut und Kaipipi Bay nach Oban. Die Bucht bei Bungaree Hut hatten wir ganz für uns allein und mit Lagerfeuer am Strand in einer klaren Vollmondnacht und Delfinen am Morgen in der Bucht war es viel schöner, als wir uns hätten ausmalen können. So schön, dass wir geneigt waren den wilden Northern Circuit bis Christmas Village weiter zu wandern und den Great Walk abzuhaken, aber das haben wir dann doch nicht gemacht. Ein andern mal mit etwas mehr Backcountry Wandererfahrung und noch besserer Ausrüstung. Meine Wanderschuhe sind tatsächlich durchgelaufen und ohne Profil wird so mancher matschiger Hang zur rutschigen Angelegenheit. Außerdem gab es dort auch so viele sandflies. Wie es in der Hütte am Aushang stand: „Hunters, hunt the sandflies! 2 Millions make a steak.“ Es waren insgesamt tolle Stunden im grünen Dickicht und mit den Fischern und Elena und Martin im Gespräch…die zwei haben tatsächlich mit den Fischern Haie geangelt! Nur Kiwis haben wir leider nicht gesehen, obwohl wir in finsterer Nacht auf den Wegen entlang geschlichen sind und die Ohren gespitzt haben. Auch ein großartiger Moment, wenn man dann plötzlich im Wald andere Kiwibeobachter trifft, die auch durch die Gegend schleichen…und einem dummerweise erzählen sie haben vor einer halben Stunde einen Kiwi gesehen. „Next to the stairs, but that Kiwi could be everywhere now.” Right…maybe next time! I will come back! Heute verlasse ich die Inseln nach ca. 6 Wochen und bin ganz glücklich, dass hier so eine tolle Zeit hatte. I really need to thank Deanne and Chris for this great lifetime opportunity and their hospitality. It was a pleasure to live and work here! You rock!

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Our Backpacks