Hidden Places

Here are some of the hidden places on Stewart Island that I discovered on my walks:

Hier ein paar der versteckten Orte, die ich aud meinen Spaziergängen so entdecke:

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I hope my letters arrive in Germany
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Warercress Bay

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Golden Bay
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Old Lodge
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Private Fence – Smile
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Paua and Beaches – Days on Stewart Island

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On my way to maori Beach

I already spent a view days on Stewart Island and sometimes I feel like Robinson Crusoe – especially, when I have a beautiful beach for my own. The first two days we had perfect sunshine and the girls (Barbara, Sarah and Domi) where here on the island as well, so we walked to Maori Beach together. The turquoise bays and sandy beaches are very impressive and you can’t do anything but wonder how peaceful and beautiful this island is.

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The Place I call my new home in February – Oban / Stewart Island

Oban, the only little town here, has about 300 inhabitants and some tourists arrive every day by ferry, but that’s about it. It’s very calm really and I haven’t met a lot of Germans neigther. I started to work here in a restaurant that’s called Church Hills Restaurant and Oyster Bar. It’s a lovely little place with a familiar atmosphere. Most of the food is homemade (like the pasta, the breads and the desserts) and they even grow their own vegetables, salats, berries and spicies in the garden. It’s not about the money, but about the experiences for the costumers really. The owners Deanne and Chris are hearty people and they wish that their guests have a great evening here with fantastic food to taste and an excellent service to experience. It’s a very rare attitude nowadays, but the people who find their way to this little place really love it – myself included. I live next door to the restaurant and have two small rooms for my one. I work from 6 pm till late in the kitchen, but it’s not stressful, because they limit the number of costumers to the number that we can handle. Every plate is a little artistic masterpiece with a flower as a decoration and things like that. We often eat together after work and I learn a lot about the Kiwi way of life finally. Two days ago Chris and I, we drove to the bay to get some fresh Paua and Crayfish. It was too cold for me to go diving or swimming, so I spent the time in the kayak and just gazed at the Paua, because they move so smooth. This morning I went swimming to wake me up. I can highly recommend Stewart Island! You will find the places here that you have in mind when you start thinking about traveling to New Zealand.

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Fresh Paua (Muscheln)

Paua und Strände – Tage auf Stewart Island

Nun bin ich bereits seit einigen Tagen auf Stewart Island im Inselfieber und fühle mich manchmal wie Robinson Crusoe. An den ersten zwei Tagen hatten wir strahlenden Sonnenschein und zufällig waren die Mädels (Barbara, Sarah und Domi) auch auf der Insel und wir konnten eine tolle Wanderung zum Maori Beach unternehmen. Die türkisfarbenen Buchten und einsamen Strände sind einfach der Wahnsinn und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Oban, das einzige Örtchen auf der Insel, ist eine 300 Seelengemeinde und täglich kommen hier mit der Fähre ein paar Touristen an, die Ruhe suchen und oft den Great Walk machen wollen. Insgesamt ist aber im Prinzip nix los und man hat die Insel gefühlt für sich allein. Man trifft auch nicht mehr viele Deutsche! Ich habe hier angefangen in einem Restaurant (Church Hill Restaurant and Oyster Bar) zu arbeiten und es ist alles sehr familiär und stressfrei. Nach 3 Monaten in Neuseeland erlebe ich hier nun mein persönliches Kiwi-Gastfreundschaftswunder. Die Besitzer Deanne & Chris sind Lebenskünstler und machen es mir so unglaublich leicht mich wie zu Hause und willkommen zu fühlen. Ich wohne hinter dem Restaurant in zwei kleinen eigenen Zimmerchen, von 18 bis 22 Uhr helfe ich in der Küche und danach sitzen wir zusammen und essen gemeinsam Abendbrot. Es fühlt sich eigentlich nicht wie arbeiten an. Die Beiden nehmen nur so viele Gäste an, wie Sie auch meistern können und der Service- und Qualitätsanspruch ist hier im Restaurant sehr hoch. Das Gemüse kommt oft aus dem eigenen Garten, die Pasta, die Brote, etc. alles wird hausgemacht und frisch zubereitet. Es geht weniger um Gewinn als vielmehr wirklich darum, den Gästen ein leckeres Essen vor die Nase zu setzen und zu einem rundum schönen Abend beizutragen. Jeder Teller, der unsere Küche verlässt, ist ein kleines Kunstwerk.

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Churchill Restaurant and Oyster bar in Oban on Stewart Island

Wir reden auch sehr viel über die Arbeitseinstellung der Deutschen, die Sachlickeit und manchmal vielleicht auch Verkrampftheit und was einen guten Arbeitgeber ausmacht. Ich glaube, ich hatte eine Dossis zuviel Kiwi-Frohsinn, denn ich habe vor zwei Tagen eine im nachhinein vielleicht nicht sehr clevere (unprofessionelle…) Bewerbung nach Deutschland geschickt. Es ist einfach so schrecklich langweilig sachliche Bewerbungen ans andere Ende der Welt zu schicken, wenn man gerade eine ganz andere Haltung kennen lernt. Naja egal. Das kann man glaube ich nur nachvollziehen, wenn man das selber erlebt hat und wie Chris sagen würde, wenn sie dies oder das negativ auslegen, dann willst du da auch garnicht arbeiten. Liebe Arbeitgeber, falls ihr mich googelt und auf diesem Blog landet – nehmt es alles nicht so ernst. Vor zwei Tagen war ich mit Chris in der Bucht und er hat nach „Paua“ (Muscheln) getaucht und wir haben den lebendigen Hummer geholt, den er dort in einem Käfig in der Bucht lagert. Ich war eigentlich nur im Kajak, weil mir recht kalt war, und habe die frischen Paua beäugt. Sehen aus wie Schnecken und bewegen sich auch so geschmeidig.

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Evening Bay

Gestern bin ich zum Ackers Point gewandert und heute Morgen war ich im Meer schwimmen, um wach zu werden. Ich kann Stewart Island nur jedem empfehlen! Hier findet man tatsächlich die ruhigen Buchten und Strände, die man sich ausmalt, wenn man an Neuseeland denkt.

Hilly Queenstown

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View over Queenstown from Queenstown Hill

I just had only two days in NZ’s most popular city for crazy outdoor activities – Queenstown – and stayed in two different hostels (Deco Backpackers & …), but I really enjoyed it. Lot’s of hills here, which makes the life of a Backpacker more complicated sometimes. I thought my suitcase will roll down the hill again at one point, but a German girl came to help me with my luggage.

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Don’t miss the walk up to Queenstown Hill (2,5 hours return). It’s a step track, but the view is worth every step you make. Best think is that you can hop into the cold lake afterwards on a sunny day. That’s what I did at least and of cause I had a scoop of ice cream for 5 dollars. Also made my first hitch hiking experience from Queenstown to Invercargill and was very happy that it worked out. I had to wait for 1h30 at first and the guy only drove me to a better junction not far away from where I started, so I thought I will never gonna make it, but then I only waited for five minutes and a couple from Australia stopped and picked me up. Thank you guys!!! I learned today, that the smaller and the older the car that drives by is, the more likely it’s gonna stop and pick you up. The guys (man and woman alike) in these huge and empty BMW’s or Landrovers just looked at me like “Oh poor girl” or “O crazy girl.”

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Hügel in Queenstown

In der neuseeländischen Hauptstadt der Extremsportarten und verrückten Aktivitäten – Queentsown – habe ich nur zwei Tage verbracht, aber es war sehr schön. Es ist sehr hügelig hier. Mein Koffer wäre mir fast den Hügel wieder runter gerollt, aber da war dann schon eine andere Deutsche zur Stelle und hat mir geholfen.

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Hills

Nicht verpassen sollte man die Wanderung auf den Queenstown Hill (2h30 return) mit einer tollen Aussicht auf die Stadt, den See und die Berge. Der Anstieg ist krass, aber die Anstrengung lohnt. Danach kann man in den kalten See springen und sich mit einer Kugel Eis für geschlagene 5 Dollar belohnen. Zumindest habe ich das so gemacht. Die Promenade am See ist wirklich schön und Queenstown hat tatsächlich Flair. Heute habe ich auch meine ersten Erfahrungen per Anhalter gesammelt. Die einzigen zwei Busse fahren schon sehr früh am Morgen und mit Umweg über Dunedin und ausgebucht oder zu teuer. Ich stand geschlagene eineinhalb Stunden am Straßenrand bevor mich ein Kiwi ein Stückchen bis zu einer Kreuzung stadtauswärts mitgenommen hat. Da habe ich schon gedacht oh je, dass wird ein langer Tag, aber dann ging alles ganz schnell. Nach fünf Minuten hat mich ein Päarchen mit Enkeltochter aus Australien eingesammelt und mit denen bin ich dann bis Invercargill gefahren und wir haben uns sehr nett unterhalten. Lieben Dank nochmal! Habe heute dazu gelernt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anhält enorm steigt je älter und kleiner das Auto ist, das vorbei fährt. Wirklich! Die Leute in den größsten, teuersten und fast immer leeren Autos geben einem nur böse oder bedauernde Blicke. Die Leute, die bis oben hin schon voll sind, die huppen noch freundlich, winken oder fahren langsam vorbei und machen sich einen Spass und sagen sorry heute leider nicht. Traurig ist das ihr lieben Fahrer, die ihr in euren protzigen BMWs und Landrovern durch die Gegen fahrt, aber was soll’s. Das sind unterschiedliche Lebenseinstellungen. Da kann man nichts machen. Hätte mir mit Euch wohl auch nix zu erzählen gehabt.

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Beach / waterfront in Queenstown

Wanaka – The Extension

I stayed a night longer in Wanaka, because Queenstown was fully booked and it turned out to be a great idea. I spent the day on the lake yesterday and discovered Wanaka in a different way. The walk along the lake to Beacon Bay is great. Pictures tell you more than a hundred words about my calm afternoon. Enjoy!

Wanaka hat sich mir gestern von seiner sonnigsten Seite gezeigt und es war ein Vergnügen hier einen Tag länger als geplant zu verbringen. Den Spaziergang am See Richtung Beacon Bay kann ich nur empfehlen und ich war dort auch ganz entspannt schwimmen. Meine Fotos sind in dem Fall spannender als meine Worte, denn erlebt habe ich ja nicht so viel.

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Lake Wanaka
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Panorama Wanaka
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Touris…1,2,3…
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Touris on the beach…I don’t like these sticks they use to make pictures…
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She can’t see anything on her smartphone of cause…

Wellcome to the Backcountry

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Lake Hawea

Nach einem sehr gemütlichen Abendessen (Kichererbesencurry mit Reis und typisch Neuseeländischen Käsetoaströllchen), mit dem uns Myrie and Matt überrascht haben, viel der Abschied von Greymouth am Samstag schwer. Innerhalb einer Woche sind wir als Team gut zusammengewachsen und hatten uns auch was zu sagen. In Fox Glacier war ich nur eine Nacht im Fox Glacier Inn Backpackers. Die Nacht war kurz und ungemütlich, weil man dort die schlechtesten Betten überhaupt vorfindet. Abends konnte ich nur einen kurzen Spaziergang zur historischen Springe Bridge machen, weil es dann schnell dunkel wurde. Die Wälder und die Berge dort sind schön. Den Glacier habe ich ausgelassen, weil die Touren zu teuer sind. Die Fahrt mit dem Intercity/Newmans Coastline von Fox Glacier nach Wanaka war eine richtige Bildungsreise auf dem World Heritage Highway. Die Busfahrer Steve (hyperaktiv und sehr zügig unterwegs) und Paul (der Outdoorman in persona) haben in einer Tour jeden Baum, Felsvorsprung oder Wasserfall kommentiert und wurden nicht müde, die Schönheit der Natur zu preisen. Voller Begeistert wurde jeder Halt angekündigt, bei dem wir Touristen mal wieder kurz eines jener Fotos knipsen können, dass später ganz sicher an der Wand im Schlafzimmer hängen wird. So müssen sich die Japaner/innen bei ihren Ausflügen fühlen, habe ich mir im Stillen gedacht. Versteht mich nicht falsch: es war eine schöne Fahrt, aber einfach alles zu animiert für meinen Geschmack, gleichwohl es die Beiden gut gemeint haben. Hier in Wanaka nun sind die Betten im Mountain View Backpackers besser, aber es ist trotzdem lieblos. Außerdem regnet es und im Gemeinschaftsraum Küche/Stube ist es deshalb unerträglich laut (diese Israelis…unglaublich) und ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Es wird gekocht, Gitarre gespielt, schief gesungen, Fernsehen geschaut (gerade läuft „Crazy, Stupid, Love“), gespielt, gelesen, gesurft,…alles gleichzeitig. Warum ich dann hier sitze fragt Ihr Euch? Natürlich, weil ich in meinem Nebenhaus keinen Internetempfang habe…ganz abgesehen davon, dass es keinen freien Stromanschluss im Zimmer gab (das war mein erstes Problem). Den gibt es nie. Es ist immer alles belegt, weil wir Backpacker vollkommen von der Technik abhängig sind und immer kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehen, wenn das Internet nicht geht. GRINS! Man muss ja immer den nächsten Bus und das nächste Hostel buchen. Die Busse ab Queenstown Richtung Süden sind aber eh alle ausgebucht in den nächsten Tagen, wie ich gerade festgestellt habe. Ich weiß, ich weiß. Alles Luxusprobleme, verglichen mit der arbeitenden Gesellschaft. Lasst es Euch gut gehen!

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View from Mt. Iron / Wanaka

 

Hokitika – Tons of Flotsam

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Noah’s Ark Backpackers in Greymouth
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Bez (the hostel dog) and me

News from the hostel room: Greymouth is boring, but the people at Noah’s Ark are great. Janine was so kind to ask me, if I would like to join her and Sebastian to make a trip to Hokitika yesterday in Lukas car. Year, sure thing: I was begging to get out of town. So we drove to Hokitika and guess what it’s a very nice little town – the jade stone and socks center or New Zealand. You will also find one of the wildest beaches you can think of there, with unlimited amounts of wood to build up sculptures on the beach (while you wonder where all the wood is coming from). I have spent about 30 minutes to create one…what do you think? I will move on tomorrow. Next stop is Fox Glacier.

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Hokitika Beach Skulpture
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My Art Sculpture

Hokitika

Neuigkeiten von der Arche Noah: Greymouth ist wirklich langweilig, aber die Leute hier sind wirklich supi. Janine war gestern so nett mich zu fragen, ob ich nicht Lust hätte mit Ihr und Sebastian in dem von Lukas ausgeliehenen Auto einen Ausflug nach Hokitika zu machen. Jaaaaaaaaaaaa, unbedingt. Ich warte nur auf Gelegenheiten mal raus zu kommen. Wir waren also Eis essen und Kaffee trinken in Neuseelands Hauptstadt des Jade Stein Verkaufs und der Wollsockenherstellung (man hat dort ein Gerät erfunden, da dreht man an einer Kurbel und am anderen Ende kommt in zehn Minuten der „handgestrickte Socken“ raus…ist patentiert und wir in alle Welt exportiert). Am Schönsten ist der wilde Strand mit Unmengen von Holz und Strandgut aus welchem man dann nach Herzenslust Skulpturen bauen kann. Ich habe ca. 30 Minuten in mein Meisterwerk investiert. Was sagt ihr? Morgen breche ich wieder die Zelte ab hier…es geht nach Fox Glacier.

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BBQ with lot’s of Germans

Grau, grauer, Greymouth!

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Greymouth / Blick vom Balkon aus, auf eine graue Stadt

Dear Reader!

There was a German guy in the hostel tonight who played German songs on his guitar for a long time and I was so happy to be able to understand my mother tongue, that I decided to write the post for today in German only. It is a great language and if you want to learn German, then music would be a great way to start with! Falling for German tonight! Here are some of my favorite Bands / songs:

– Die Ärzte / a lot of the songs are great – e.g. Schrei nach Liebe; Junge und wie Du wieder aussiehst
– Die Fantastischen Vier / a lot og the songs are great – e.g. Vier gewinnt
– Fettes Brot – e.g. Jain
– Seeed – e.g. Aufstehn
– Peter Fox – e.g. Haus am See
– Freundeskreis – e.g. A-N-N-A
– Herr Nilson
– Gisbert zu Knyphausen – e.g. Melancholie
– Die Toten Hosen – e.g. Alles aus Liebe
– Herbert Grönemeyer
– Nina Hagen
– Die Puhdys
– Etc. pp ich habe bestimmt viel vergessen und die Reihenfolge sollte bitte nicht als Wertschätzung interpretiert werden. Ergänzt meine Liste! Danke!

Enjoy the music and let me know what your favorite German song is!

Grau, grauer, Greymouth

Im Westen nix los. Die vermeintliche Metropole an der Westküste – Greymouth – ist sowas von ausgestorben. Ich arbeite hier seit zwei Tagen in einem Hostel namens Noah’s Ark. Das Hostel ist sehr schön (war mal ein Kloster und ist heute ein historisches Gebäude) und die Leute sind nett, aber ich zähle die Tage bis zum 17. Januar. Greymouth ist eine arme Arbeiterstadt. Früher waren hier Goldrausch und Kohleabbau angesagt, aber seit einem Grubenunglück vor ein paar Jahren und dem Erdbeben in Christchurch ist die Wirtschaft nochmal eingebrochen. In der Innenstadt stehen entsprechend viele Räumlichkeiten leer und das Stadtbild ist überhaupt nur quadratisch, praktisch gut und grau. Alles betoniert und selbst den Fluss hat man Grey River genannt. Hier fährt man durch. 😉 Die Besitzerin hier im Hostel – man kann es sich schon denken – ist natürlich eine Deutsche, die einen Kiwi geheiratet hat. Wo die Liebe eben hinfällt. Da sieht man ja dann alles rosa-rot. Es gibt auch einen Hostelhund namens “Bez” mit dem man einen Spaziergang machen kann, wenn man sich langweilt oder einsam ist.Ich war am ersten tag schon spazieren mit Bez. Ein sehr eigenwilliger Charachter. Ich habe ja keine Erfahrung mit Hunden und hatte so meine Probleme, wenn Bez einfach nicht da lang gehen wollte, wo ich angedacht hatte lang zu gehen. Tiefpunkt heute war die Erkenntnis, dass mir erneut Lebensmittel aus dem Kühlschrank gestohlen wurden und ich ob der deshalb fehlenden ungesalzenen Butter meinen Kuchen nicht backen konnte. Verflucht sei der Dieb! Höhepunkt (man höre und staune): ein Deutscher hat heute Abend sehr lange im Wohnzimmer Gitarre gespielt und dazu mit wohlig warmer Stimme gesungen. Ich mag unsere Sprache – deshalb arbeite ich auch am Theater -, aber selten war mir die deutsche Sprache auf Reisen so nah und ich habe mich innerlich so gefreut, dass ich die tiefgründigen Texte tatsächlich alle verstehen kann. Deshalb dieser Blogeintrag heute auch nur auf Deutsch! Ich habe so viele Leute getroffen, die mir erzählt haben, dass sie gerne Deutsch lernen würden. Nur zu! Musik ist ein wunderbarer Weg!

Colours of the West Coast

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Pancake Rocks in Punakaiki

Good morning Punakaiki! I can hear the ocean and the birds and I love it. Just waiting for my bus to drive to Greymouth and thought I could write down some thoughts. I had two beautiful days here. Punakaiki is located on the west coast of the South Island between Westport and Greymouth and a real insider hint. There are two Backpackers here, some Motels, two coffee shops and restaurants and an I-Site. That’s it basically. There is no superstore or petrol station or anything like that in town. You need to buy all your stuff elsewhere and just enjoy the silence here. The scenic route is supposed to be under the top ten scenic routes worldwide and I have to admit the view is awesome. The highlights for Tourists are the Pancake Rocks, but I liked the tracks here even better. The rough cliffs, intense green forests and the red of the now blossoming Christmas Trees of New Zealands smallest National Park – the Paparoaare a beautiful mixture. Add on the blue of the water and the yellow of the impressive sunsets and you know what I am talking about, when I say I love the place. The Beach Backpackers (the owner is a German guy again) is a nice place to stay and the name is legitimate. It’s a perfect place to relax once you accept that there is no phone signal or cheep and good internet connection available. Just the sea gulls and the sand-flies are too aggressive, but I guess they don’t like tourists…and I can understand that. I saw sea gulls stealing a whole pancake from the plate of a table right after a couple left. It was an hilarious moment.

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Truman Track Bay

Farben der Westküste

Morgens um 10 Uhr in Punakaiki. Man hört das Meer und die Vögel. Ich hatte hier zwei herrlich sonnige und entspannte Tage. Punakaiki liegt auf der Südinsel an der Westküste zwischen Westport und Greymouth fernab der Zivilisation. Der Ortskern besteht aus einem Informationszentrum, zwei Cafés, einem Restaurant, einem Kajak Verleih, zwei Backpacker Hostels und einigen Motels. Es gibt keinen Tante Emma Laden und auch keine Tankstelle. Der Intercity Bus von Nelson nach Punakaiki fuhr am 8. Januar um 7h15 am, sodass ich schon gegen 12 Uhr hier am Strand an kam. Die Küstenstraße zählt laut Lonely Planet zu den zehn schönsten Straßen der Welt und sie ist beeindruckend. Das Highlight hier für die Touristen sind die Pancake Rocks, obwohl ich den Truman Track und die Bucht dort spannender fand. Die rauen Felsen, das satte Grün der Wälder und das leuchtende Rot zurzeit, weil hier gerade die New Zealand Christmas Trees blühend, sind eine tolle Mischung und verzaubern den kleinsten Nationalpark Neusseelands – den Paparoa National Park. Dazu das Blau des Meeres und ein stechendes Gelb bis Orange bei Sonnenuntergang. Mein Beach Backpackers Hostel, der Besitzer mal wieder ein Deutscher, lag direkt am Strand und ich war hier zweimal wandern und den Rest der Zeit habe ich die Wellen und die Surfer beobachtet. Sehr entspannend, zumal man auch fast nirgends Telefon- und Internetempfang hat. Nur die Möwen, die einen ganzen Pancake gestohlen und wie wild zerpflückt haben, kaum das ein Paar den Tisch verlassen hatte, und die Sandflies sind zu angriffslustig und verteidigen ihr Zuhause! Ich würde es aber genauso machen!

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Flowers
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Sunset in Punakaiki

Bye-Bye Picton

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Happy New Year 2015

Is the New Year that old already?!? It’s been a week… we celebrated New Years Eve with five people at Bob’s Bay. I was surprised that nobody else had the idea to make a night walk. It was an awesome view over the Bay at night, with the fireworks far away and sparkling wine, chocolate and a salsa lesson on the beach. Something different and I will always remember that night. After three weeks here in the hostel and a week in a restaurant I decided to move on and leave behind all the intimacy again. I am still looking for that place, where my gut feeling is telling me that I would like to stay and the social situation just fits all my needs. I really like Picton and will miss the view over the Bay – the picture perfect place for a hola hoop session – and the nice trails in the area.

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Bob’s Bay

I will drive to Nelson tomorrow and need to figure out the rest any time soon. I would love to work on a farm for a while and woof with a family, but everything is so hopelessly booked out for the next few weeks. I am unable to plan to far in advance which makes it kind a hard here right now. I need a little interpersonal miracle to find the perfect match. Cross your fingers for me.

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Bob’s Bay

Abschied von Picton

Ist das neue Jahr wirklich schon so alt?! Wir sind an Silvester zu fünft zur Bob’s Bay gewandert und haben von dort aus das Feuerwerk angeschaut. Erstaunlich, dass wir die Einzigen waren, die die Idee hatten eine Nachtwanderung zu machen. Dabei ist das doch nachliegend… Es war wirklich ein schöner Abend mit Sekt, Schokolade und Salsatanzstunde am Strand. Nach drei Wochen hier im Hostel und einer Woche im Restaurant werde ich morgen wieder jegliche Vertrautheit hinter mir lassen und weiterziehen. Auf der Suche nach einem sozialen und kollegialen Umfeld, das dem Bauchgefühl nach absolut überzeugt und das ich leider noch nicht gefunden habe. Die Menschen sind so verschieden und manchmal bin ich über die Erkenntnis, dass ich mir mit einigen Menschen einfach nichts zu sagen habe auch nicht glücklich, aber ich denke so ist das Leben. Picton wird mir insgesamt in sehr guter Erinnerung bleiben. Dieser Ausblick auf die Bucht – perfekt für Hula Hoop Einheiten – und der kleine Donald Duck, die schönen Wanderwege und meine Zeit hier mit Domi, Ayame, Kem und den Anderen. Es geht morgen für mindestens eine Nacht nach Nelson und dann findet sich hoffentlich schnell etwas Neues. Ich würde sehr gerne endlich mal auf einer Farm arbeiten oder woofen gehen, aber es ist alles so hoffnungslos ausgebucht und ich bin absolut nicht in der Lage vorherzusagen wo ich im Februar sein werde und das alles jetzt schon zu planen. Es braucht ein kleines zwischenmenschliches Wunder gerade. Drückt mir die Daumen.

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New Zealand Christmas Tree