The Kitchen is a Battlefield – Happy New Year!!!

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Wohnstube im Zuhause auf Zeit / Fat Cod Backbackers

It’s the last day of the year and after my shift at the hostel and before I start my shift in the kitchen of the restaurant Cortados in Picton I still have some time to share some final thoughts with you about this year. I have / we have lost an important person in our family this year and I still struggle to realize and accept this new situation. Besides I quit my job this year and that was defiantly a good decision. I learned a lot in Osnabrueck and I liked my job, but I am still convinced that the human resources development was not the best one that I can think of. I talked to a lot of travelers here in New Zealand and when it comes to the working condition in Germany we all agree that there must be something wrong in our society, because the people work so hart and they quiet often love the job and still most of them are very unhappy. I would suggest that a bit more appreciation would be helpful to change those tensions. Besides, nobody is going to lose and qualifications during a time-out. In fact it’s very inspiring, so don’t hesitate to do something else before you die in your office! So, I mention that I am working in a kitchen right now. In fact it is a little battlefield. I try to wash dishes and organize a lot of things at the same time, like cutting meat, squeezing lemons, rolling Pizza bases and cleaning mussels. Final cleaning at night is the worst part of it all, but it’s good to make this experience, because I now will value the work of every waiter/waitress much more. What else: We realized that there are not a lot of kids crying in public, neither mothers shooting. People are very relaxed and I will try to keep that attitude for next year. I met a poet in Wellington and he wrote a poem about a job interview situation that I really like (below the German version). Enjoy yourself and try to relax. Happy New Year!

Die Küche ist ein Schlachtfeld – Frohes Neues Jahr

Der letzte Tag des Jahres und zwischen meiner Schicht hier im Hostel und meinem Dienst in der Küche des Restaurants Cortados habe ich noch kurz Zeit, um mit Euch ein paar Gedanken zum Jahresende zu teilen. Es war ein anstrengendes Jahr. Persönlich habe ich / haben wir in der Familie einen sehr lieben Menschen verloren und das habe ich noch nicht recht verarbeitet. Mit der Kündigung bin ich ein Risiko eingegangen, aber ganz ehrlich: das war eine sehr gute Entscheidung und ich kann es nur empfehlen. Hier in Neuseeland habe ich schon mit vielen Reisenden gesprochen, die den gleichen Schritt gewagt haben, und wir sind uns einig, dass in Deutschland etwas nicht stimmt. Die Überbelastung steht in keinem Verhältnis mehr zu Zufriedenheit oder zum Gehalt. Es kann einfach nicht gut sein für eine Gesellschaft, wenn so viele Menschen unglücklich in ihrem Job sind, obwohl sie doch eigentlich gerne arbeiten. Lasst Euch nicht einreden, dass sich eure Qualifikationen in Luft auflösen, nur weil ihr mal ein paar Monate Pause macht! Ganz im Gegenteil: es ist ungemein beflügelnd und fördert die eigene Kreativität. Die Zeit in Neuseeland ist auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, gleichwohl hier etwas zu viele deutsche Backpacker unterwegs sind. Heute, in der Silvesternacht, habe ich meinen 4. Arbeitstag im Restaurant Cortados. Ich arbeite dort in der sehr kleinen Küche und es geht manchmal zu, wie auf dem Schlachtfeld. Man muss wirklich ganz strategisch und schnell arbeiten, um das alles am Laufen zu halten. Konkret jonglieren ich mit Besteck, Tellern, Töpfen und Pfannen und rolle nebenbei Pizzateige, zerpflücke Hühnerfleisch, presse Zitronen, schneide Brot und reinige Muscheln. Jede verdammte Muschel einzeln – denkt an mich bei Eurem nächsten Urlaub an der Küste! Am Ende des Tages muss man das Chaos dann natürlich noch beseitigen und alles Reinigen. Einen Tag bin ich an der Bar eingesprungen und das hat mir persönlich viel mehr Spass gemacht, weil ich doch gerne mit Menschen arbeite und die Köche in der Küche nicht sehr kommunikativ sind. Es ist viel zu laut und zu stressig, um sich zwischendurch noch nett zu unterhalten. Man muss das alles auch mal gemacht haben, um wirklich zu verstehen was Service bedeutet und was all die Keller/innen leisten. Was noch…uns ist aufgefallen, dass wir in Neuseeland deutlich weniger (um nicht zu sagen keine) gestresste Mütter treffen. Auch hat mich hier noch keiner blöd angemacht oder in einer Situation beschimpft…was mir in Deutschland doch öfter mal passiert. Die Menschen sind definitiv viel entspannter als in Deutschland und ich wünsche mir für 2015, dass ich dieses Lebensgefühl eine Stück weit verinnerliche. Und was Bewerbungsgespräche angeht werde ich es einfach so machen, wie es der Dichter David Merritt beschrieben hat, den ich in Wellington kennengelernt habe. Er schreibt in seinem Gedicht folgendes:

JOB INTERVIEW FOR POETS WANTED

“I wanted to let them know that what they saw was what they got, so I wore my worst clothing and previewed my three hour walks and how I sat in parks and coffee bars watching people, eavesdropping for alliteration and syntax and shape and form and then I told them that I was not really an office person and may not appear for weeks on end sometimes but they should rest assured that I would always be working, even when I was asleep or during my lunchbreak.”

Happy New Year Everybody!

 

 

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Bob’s Bay Picton / perfect for swimming
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Daytrip to Lochmara Lodge

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Lochmara Lodge

 

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Hello

This post comes a little late, because I made this daytrip to Lochmara Lodge on monday Dec 22, but I don’t want to withhold this tip. Lochmara is accessible only with a water taxi and located in the Queen Charlotte Sound. It’s a beatiful little bay with a Cafe, some hiking trails and a wildlife recreation center for Kakariki birds. These birds are endangered, but still live on the outlying islands. We were allowed to feed them and it was a pleasure to see them sitting on my hand.

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Kakariki Bird

Even more exciting was the meeting with a parrot that was sitting on my shoulder. There are also some nice walking paths with spectacular views, some inspiring ART sculptures, some pics, bees, chickens, free kayaks and of cause some hidden hammocks here and there. You wonder arround dreaming and you wish you could stay over night, so don’t miss Lochmara, if you have a little more time in Picton then the usual traveler who just stays for one or two nights.

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Tagesausflug zur Lochmara Lodge

Dieser Post kommt mit etwas Verspätung, aber der Tag in Lochmara war so schön, dass ich dennoch gerne kurz darüber schreiben möchte. Die Lochmara Lodge liegt im Queen Charlotte Sound und ist nur mit einem Wassertaxi zu erreichen. Für uns war die Fahrt kostenlos, weil die Hostelbesitzerin einen Jahrespass besitzt der übertragbar ist. Es ist eine schöne Fahrt von 15 Minuten und die Lodge liegt in einer traumhaften Bucht. Es gibt dort eine kleine Herberge, ein Cafe und eine Aufzuchtstation für Kakariki. Diese Vögel sind stark gefährdet und leben vorallem noch auf den vorgelagerten Inseln von Neuseeland. Wir konnten die Vögel füttern und so aus nächster Nähe bestaunen, weil sie aus den Händen gepickt haben. Noch spannender war die Begegnung mit einem Papageien. Ich habe Tränen gelacht als dieser meinen Oberarm hochgestiefelt ist und es sich auf meiner Schulter bequem gemacht hat. Man spürt ja die kleinen Krallen und hat ein wenig Respekt. Das clevere Kerlchen wollte aber vorallem meine Sonnenbrille klauen. Ansonsten gibt es dort noch einige Spazierwege, man findet verzierte Bäume und andere kleine Kunstwerke, Schweine, Bienen, Hühner und natürlich versteckte Hängematten überall.

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Hier eine Nacht verbringen und die Sterne bewundern…

Dank der Abwesenheit jeglicher Fahrzeuge (mal abgesehen von den Booten) ist es so wunderbar ruhig, sodass man sich natürlich gleich wünscht man hätte hier eine Übernachtung gebucht. Die Kajaks kann man auch kostenlos nutzen. Es lohnt sich wirklich einen Tagesausflug hierher zu machen, wenn man etwas länger in Picton bleibt als der übliche Traveler der nur von der Fähre rollt und am nächsten oder spätestens übernächsten Tag fluchtartig davon fährt. Man kann hier wunderbar entspannend, weshalb ich wirklich empfehlen kann in Picton ein paar Tage länger zu bleiben.

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Kunst am Strommast

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Heilig Abend!

Ho, Ho, Ho… Wir hatten gestern einen schönen Abend mit viel zu viel zu essen. Der Pizzavorrat reicht wohl heute noch den ganzen Tag und auch an Keksen und Eiscreme gibt es keinen Mangel. Hier kommen noch ein paar Fotos, um Euch einen Eindruck zu geben von der ganzen Hostelkoch- und backaktion. Außerdem habe ich gerade ein kleines Päckchen aus Deutschland ausgebackt und freu mich über den Räuchermännchendurft, der mir jetzt um die Nase schwebt. Wer hätte gedacht, dass man Weihnachtsdürfte so vermissen kann. Mon Cheri, Merci und die Lindt Weihnachtsschokolade habe ich hier tatsächlich auch in den größten Supermärkten noch nicht gefunden.

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Kekse backen mit Domi und Ayame
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Auf die Pizza fertig los…
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Bratäpfel gegen 23 Uhr…
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Mmmmm…Danke an das Schwesterlein

 

Merry Christmas

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Christmas day in Picton

What an unusual Christmas for me! We have 30 degrees in Picton and the sun is shinning nonstop. Lots of people went down to the waterfront for a picnic. We also had a coffee & a piece of “Linzertorte” there and played with the Hula Hoop. Now we are baking christmas cockies and the “Kokosmakronen” that we made out of leftovers are the best ones! I also made a hot “Punsch” and these fresh Cloves realy made my day, because it smells and tasts like Christmas. I miss the christmas trees and the candels a lot. All the decorations. It’s a totaly different experience, but hej: I am in New Zealand!

Merry Christmas to you all!

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Kiwi under a Christmas tree…

Ein sehr ungewöhnlicher Weihnachtstag ist das heute. Wir haben um die 30 Grad und die Sonne brennt. Wir waren gegen 12 Uhr mit Kaffee un einem Stück Linzertorte am Hafen und haben auch den Hula Hoop bewegt. Viele Familien haben dort auf den Wiesen gepicknickt und Ball gespielt oder waren schwimmen. Nun backen wir gerade Kekse und dazu gab es heissen selbstgemachten Punsch. Die nelken sind das Beste heute, weil es wirklich nach Weihnachten duftet und schmeckt. Ich vermisse den Geruch von einem richtigen Weihnachtsbaum und die echten Kerzen. Überhaupt die ganze schöne Deko. ist wirklich eine neue Erfahrung im Sommer Weihnachten zu feiern, aber ich bin ja auch in Neuseeland und so soll es sein.

Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten!

Advent, Advent…das vierte Lichtlein brennt!

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I went to a Ballet class in a Dance Studio in Wellington and that is were I saw this list on a notice-board! Kleine Zeichen im Alltag!

I have friends all over the world and espacially in Germany, France, Canada, England, Italy, Switzerland and in New Zealand! Thank you guys so much and I hope to see you soon!

Lots of Love

Corinna

PS: I am working on number 13 a lot right now…followed by 16 and 20 and…it is a good list, isn’t it!?

 

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Cabel Car Wellington

 

 

Picton – The Gate to the South Island

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Picton / South Island

I made it! The trip with the InterIslander Ferry – the one that was supposed to be very tumultuous – was in fact so beautiful and calm, that I was a little disappointed. I mean, after all the stories that I heard from other travelers about this Cook Strait passage I expected at least some strong waves, but all I got was sunshine for three hour. No seriously, the Queen Charlotte Sound is gorgeous and Picton is a beautiful little town. I don’t understand why most of the travelers just stay for one night. There are some nice hiking trails, a cute little harbor and some fine hostels in town that will help you for sure to chill out in a hammock or a Spa Pool. I started to work in the Fat Cod Hostel here and it is very nice, so I will stay over Christmas and enjoy my time. Unfortunately this hostel is located next to the train rails and I could jump out of the kitchen window and on to a train, if I would be up to do something like this. There are four Woofers here right now and we already made a cake to get into Christmas mode. The weather changes every day and we already hat two very hot days with 29 degrees and some rainy days. My waterproof jacket is in fact not waterproof at all…ergo, I need to buy a new cagoule, if I want to hike some of the trails on the west coast, but besides that inside everything is great. What else? When I walked up to the Look Out today I realized that I escaladed to mountain this year: the Brocken and Mt. Ngauruhoe. The New Year can come!

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View over Picton from Look Out Trail

Picton – Das Tor zur Südinsel

Ich bin auf der Südinsel angekommen! Die Überfahrt mit der InterIslander Fähre – jene Fahrt, die angeblich fast immer sehr stürmisch zugehen soll – war tatsächlich etwas langweilig, um nicht zu sagen gnadenlos entspannend mit drei Stunden Sonnenschein. Ich hatte ganz viele Stories von anderen Backpackern gehört über den Cook Strait und mich mental auf einiges eingestellt, aber nichts da…vielleicht wird die Rückfahrt aufregender. Der Queen Charlotte Sound ist natürlich wunderschön. Man hat während der Überfahrt einen herrlichen Ausblick auf die Buchten und Picton ist ein gemütliches kleines Städtchen. (Der Verdacht liegt nahe, dass die Südinsel tatsächlich die landschaftlich reizvollere Insel in Neuseeland ist…) Ich verstehe überhaupt nicht, warum so viele Backpackern nur eine Nacht bleiben, weil man einige schöne Wanderwege entdecken, den Hafen erkunden und in einigen Hostels mit Hängematte und Spa Pool die Seele baumeln lassen kann. Ich arbeite hier gegen Unterkunft im Fat Cod Hostel. Diese Hostel hat eine super Lage zur Fähre, aber es liegt auch direkt an den Bahngleisen. Im Prinzip könnte ich aus dem Küchenfenster klettern und gleich auf den nächsten Zug aufspringen. In Deutschland wäre es nicht erlaubt ein Haus so dicht neben den Gleisen zu bauen. Im Moment arbeiten hier zusammen mit mir vier Woofer. Mir gefällt es sehr gut und ich werde hier Weihnachten verbringen. Wir haben auch schon eine sehr leckere Linzertorte gebacken.

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Live from the Hostel Kitchen: this time Linzertorte

Das Wetter ist sehr wechselhaft und schwankt zwischen sonnigen 29 und verregneten 20 Grad. Meine Regenjacke ist alles andere als wasserdicht, wie sich vorgestern gezeigt hat, und wenn ich an der regenreichen Westküste wandern will werde ich mir wohl irgendwann noch eine neue Regenjacke kaufen müssen. Was noch…ich habe viel Zeit zum nachdenken, was wirklich sehr angenehm ist. Beim Aufstieg zum Look Out heute ist mir aufgefallen, dass ich 2014 gleich zwei Gipfel erklommen habe: den Brocken und den Mount Ngauruhoe! Das neue Jahr kann kommen!

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Queen Charlotte Sound

Santa Parade

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Gestern war es hier so kalt, dass wir uns in einem Pub vor einen echten Kamin gesetzt haben. Heute dagegen war T-Shirt-Wetter und ich habe mir einen leichten Sonnenbrand geholt. Ich bin nicht ganz sicher, welches Wetter nun angemessener war für die große Weihnachtsparade, die ich heute in der Innenstadt miterlebt habe. Santa, in seinem dicken Weihnachtsmannmantel und mit Mütze und Bart, muss jedenfalls ziehmlich geschwitzt haben, aber als Familienfest im Park war es natürlich super. Wir haben von kandierten Mandeln und Glühwein geträumt, aber es gab nur Zuckerwatte und Eis zu kaufen. Ein merkwürdiges Spektakel an einem 3. Advent!

Cheers!

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Wellington – Just a Short Affair

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Oriental Parade Beach Downtown

My personal impressions after 14 days in Wellington!? I have lived in 3 different hostels (expensive and not very clean), visited 3 museums (always free entry), 2 theatres, 1 cinema, the Botanic Garden, the Parliment Buildings and I went for walks a lot. I feel like I know Wellington a bit and I like it, but it is very difficult to find a job here. The Pre-Christmas-Periode was not a good time at all. Nobody is hiring until after New Years Eve and there is almost no Christmas Shopping here, because there are simply not a lot of people in this very small country. Smetimes I walk around and I wonder where all the people are actually…the streets are deserted from time to time. Some pubs and restaurants close over Christmas. Every kiwi tries to leave the town over Christmas…most of them go tramping as they would say, when asked. You probably wonder: so what is she doing in town then…well I came up with a new plan B for christmas. I will travel to Picton tomorrow to work in a hostel. Luckily they where looking for two cleaners, so Domi (the girl that I know from Auckland and met again in Wellington) decided to join me. We are excited to discover the nature of the Marlborough Sounds and to back some christmas cockies as soon as we arrive in our new home.

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Wellington

Meine Welli-Bilanz nach 14 Tagen: 3 Museen besichtigt, 3 Hostels bewohnt, 2 Theater besucht, 1 Kino besucht, Botanischer Garten, Fuehrung im Parlament und zahlreiche Spaziergaenge auf den Spuren der Hobbits, Ich habe das Gefuehl, ich kenne mich in Wellington inzwischen richtig gut aus. Es gefaellt mir hier, aber bei der Jobsuche habe ich im Moment kein Glueck. Die Vorweihnachtszeit hat sich als wenig hilfreich erwiesen. Das Wort Weihnachtseinkaufsstress ist in Wellington angenehmerweise ueberfluessig. Anstehen muss man, wenn ueberhaupt, nur im Supermarkt. Es ist mir schon ein paar mal passiert, dass ich mich gefragt habe, wo denn all die Menschen hin sind. Alle bereiten sich auf die langen Weihnachtsferien vor und zum Teil schliessen die Geschaefte und auch einige Gaststaetten gaenzlich.  Es musste also ein neuer Plan B her fuer die Weihnachtstage und nun geht es am 15.12. nach Picton, weil ich dort ein Hostel gefunden habe, wo ich arbeiten und entsprechend kostenfrei wohnen kann. Zu meiner Freude suchen sie dort gerade zwei Leute, sodass Domi, die ich bereits aus Auckland kenne und in Wellington wiedergetroffen habe, auch mitkommen kann. Zu zweit ist man weniger allein und wir werden im neuen Hostel erstmal Plaetzchen backen. Außerdem freuen wir uns auf die Natur in den Marlborough Sounds, die einem in Wellington doch auch fehlt, wenn man kein Auto hat, um die Umgebung zu erkunden. Die Überfahrt mit der Fähre soll berühmt/berüchtigt für starken Seegang sein. Auf geht’s!

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Downtown Wellington

 

Wellington and the Movie Industry

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Welcome to “Middle of Middle Earth”. That is, what my Wellington Film Map promised and I had a very interesting day yesterday. I drove to the suburb Miramar by Bus to visit the Weta Cave Workshop and the whole neighborhood seems to work around the Movie Industry.

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Weta Cave Trolls

Weta Cave is really cool and one of the big five workshops in the world where creative minds develop fancy creatures, weapons for aliens and costumes for movies and work together with directors to offer everything from preproduction to postproduction, visual arts and special effects. In fact it is a big playground for grownups. The workshop has been around since the late 1980ies and is world famous now, because they worked together with Sir Peter Jackson to produce the Trilogies The Lord of the Rings and The Hobbit. They offer a behind-the-scenes film about the history of the workshop and I was excited to find out that they produced the costumes and stuff for Hercules and Xena. I used to watch these TV-Series a lot, when I was a teenager. The tour itself is a little short, but I still would say it is a must do for theatre and movie fans. Don’t you want to feel the gun from the movie District Nine in your hands for a few seconds? Seriously, you will learn a lot about the Art of making Science Fiction Movies and that is great. There is also an Art Deco Cinema not far away from Weta Cave that is called Roxy and there you can meet Gandalf the Grey. I continued my day with a walk along Evans Bay and up to Mount Victoria, where a scene for The Lord of the Rings was filmed on 11 October, 1999. The 360 degree view is as stunning as a movie final and that is The End.

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Weta Cave Workshop

http://wetaworkshop.com/about-us/history/

Wellington und die Filmindustrie

Willkommen im “Zentrum von Mittelerde” verspricht mein Stadtplan zur Erkundung der Filmwelten von Wellington (kostenlos in der i-Site erhältlich). Bucht bloß nicht die teure Tour. Man kann alles auf eigene Faust erkunden und viel Geld sparen. Ich bin mit dem öffentlichen Bus in den Vorort Miramar gefahren. Dort befindet sich Weta Cave, eine der fünf erfolgreichsten Filmwerkstädten weltweit, in der kreative Köpfe böse Filmkreaturen von morgen und deren Kostüme und Waffen entwickeln. Weta Cave bietet unter einem Dach von der Unterstützung bei der Ausarbeitung erster Ideen bis zur Herstellung, Bearbeitung und Nachbereitung alles an, was nötig ist, um einen guten Science Fiction Film zu produzieren. Sie haben sich außerdem auf 3D, Visual Arts und Special Effects spezialisiert. Avatar lässt grüßen und ist nur einer der vielen Filme, die hier umgesetzt wurden. Die Werkstatt wurde 1987 von Richard Taylor und Tania Rodgers gegründet und ist inzwischen wegen der Zusammenarbeit mit Sir Peter Jackson und der Umsetzung der Triologien Der Herr der Ringe und Der Hobbit weltberühmt. Man kann einen kurzen Film zur Geschichte der Firma ansehen. Es ist eine gute Einstimmung auf die geführte Führung, weil man dann die wichtigsten Filmszenen direkt im Kopf hat, die hier erarbeitet wurden. Ich war ganz fasziniert, dass hier die Kostüme und Waffen für die TV-Serien Hercules und Xena angefertigt wurden. Beide Serien habe ich als Teenagerin intensiv konsumiert. Die Tour durch die Werkstätten an sich ist mit fünfundvierzig Minuten veranschlagt und etwas kurz, aber man sieht viele Ausstellungstücke aus tollen Filmen. Die Alienwaffe aus dem Film District Nine konnte ich zum Beispiel mal in der Hand halten. Es ist ein Highlight für alle Theater- und/oder Filmliebhaber. Man weiß jeden Science Fiction Film danach mehr zu schätzen, weil man eine Vorstellung davon bekommt, wie viel Arbeit es macht, solche Filme zu produzieren. Das Gelände selbst ist nicht spektakulär, gut in die Nachbarschaft integriert und hat von außen betrachtet noch das Flair von ein paar Lagerhallen und Garagen. Nicht weit entfernt gibt es ein Art Deco Kino namens Roxy und dort kann man Gandalf treffen. Das Kinoprogramm an sich ist im Roxy’s ebenfalls empfehlenswert.

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Gandalf the Grey / The Lord of the Rings / Roxy Cinema

Ich bin dann an der Evans Bay zurück spaziert und zum Mount Victoria gelaufen. Dort wurde eine Szene für Der Herr der Ringe gedreht und der 360 Grad Panoramaausblick ist überwältigend. Sir Peter Jackson plant übrigens, wie man den Zeitungen entnehmen konnte, ein neues Filmmuseum in Wellington. Na dann, auf in die Zukunft. Ende.

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Happy on Mount Victoria